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Auszug - Bericht und Diskussion über den aktuellen Sachstand bezüglich des geplanten Quartiersparks in Holsterhausen  

des Ausschusses für Umweltschutz
TOP: Ö 14
Gremium: Ausschuss für Umweltschutz Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 25.04.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 19:05 Anlass: Sitzung
Raum: großer Sitzungssaal (Raum 312)
Ort: Rathaus Herne
2018/0272 Bericht und Diskussion über den aktuellen Sachstand bezüglich des geplanten Quartiersparks in Holsterhausen
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorschlag Formular
Verfasser:CDU-Fraktion
Federführend:FB 55 - Stadtgrün Bearbeiter/-in: Bensel, Heike
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

 

Lt. Herrn Sengupta vom Fachbereich 55 / Stadtgrün soll gemäß Bebauungsplan Nr.185 Gütersloher Straße die vorhandene Brache zwischen Herforder Str., Bielefelder Str., Kloster- und Rottbruchstraße  in einen Quartierpark umgestaltet werden.

 

Das Ziel der Planung ist es eine Grünanlage zu schaffen, die als verbindendes Element zwischen dem Stadtteilzentrum Holsterhausen und den angrenzenden Wohnsiedlungsbereichen fungiert. Es soll eine eigenständige und naturnahe Freifläche mit diversen Ruhe- und Aktionsräumen für alle Generationen geschaffen werden.

 

Das Planungsbüro Heller & Kalkar wurde Anfang 2016 mit der Erarbeitung eines ersten Entwurfskonzeptes beauftragt.

Dieses Konzept diente der Verwaltung im Oktober 2016 als Grundlage für die Antragstellung zum Landesprogramm „Zuweisungen für Investitionen zur Förderung von Quartieren mit besonderem Erneuerungsbedarf“.

 

Im Rahmen einer Bürgerbeteiligung im Dezember 2016 wurde interessierten Bürgern die Gelegenheit gegeben, projektbezogene Fragen und Anregungen an den mit dem Vorhaben betrauten Fachbereich (FB Stadtgrün) zu stellen.

An der Veranstaltung nahmen etwa 85 Bürger Teil.

 

Der Fachbereich Stadtgrün sagte zu, die vorgetragenen Fragen und Anregungen der teilnehmenden Bürger  zu sammeln und in den Planungsprozess einfließen zu lassen.

Insbesondere die Anregungen zu möglichen Workshops wurden aufgenommen, wobei es auch separate Kinderworkshops geben könnte.

 

Zum Abschluss der damaligen Veranstaltung entwickelte sich eine rege Diskussion, bei der Argumente sowohl für die Berücksichtigung einer Hundewiese als auch dagegen ausgetauscht wurden.

Zusammenfassend blieb festzuhalten, dass es augenscheinlich sehr viele verschiedene Interessengruppen gibt, die Bedürfnisse und Wünsche für die Gestaltung des Quartierparks haben. Aufgrund der zur Verfügung stehenden Fläche wird es schwierig werden, alle Nutzungsansprüche zu berücksichtigen, da die dann entstehenden Teilflächen sehr klein würden.

 

Zu diesem Zeitpunkt ging die Verwaltung noch von einer positiven Einschätzung der Fördermöglichkeit des Konzeptes durch die Bewilligungsbehörde aus.

 

Als Zeitrahmen für den nächsten Planungsschritt wurde damals Mitte 2017 angegeben.

 

Anfang 2017 wurde der Förderantrag mit dem Hinweis auf im Jahr 2017 nicht mehr zur Verfügung stehende Landesmittel negativ beschieden, jedoch die Möglichkeit einer Förderung in 2018 offengehalten.

 

Der Versuch andere Förderprogramme (z.B. Grüne Infrastruktur u.a.) „anzuzapfen“, scheiterte bisher an einem zu diesem Raum nicht vorhandenen  integrierten Handlungskonzept. Dieses ist Grundvoraussetzung für eine Antragsstellung bei diesen Förderprogrammen.

 

Integrierte Handlungskonzepte werden für einen größeren definierten Handlungsraum oder großräumige Gebietskulissen aufgestellt (z.B. Stadtumbaugebiete Wanne Süd/Herne Mitte  oder Emscherland 2020) um den Gesamtraum näher zu definieren, zu analysieren, Stärken und Schwächen heraus zu stellen und Maßnahmen zu entwickeln.

 

Ein integriertes Handlungskonzept wird in der Regel nicht zur Realisierung einer einzelnen Parkanlage aufgestellt.

 

Die Verwaltung recherchiert derzeit die Möglichkeiten, evtl. über „einfache“ integrierte  Quartiersbetrachtungen, Fördervoraussetzungen für derartige Einzelmaßnahmen bei den bekannten Förderzugängen zu schaffen.

 

 

Herr Stadtrat Friedrichs sagt zu, sich im zuständigen Ministerium um Fördergelder zu bemühen.

 

Dem Ausschuss für Umweltschutz wird dann zeitnah über die Maßnahmenweiterführung berichtet werden.

 

 

 

 

 


 

Der Ausschuss für Umweltschutz nimmt die Erläuterungen von Herrn Thilo Sengupta vom Fachbereich 55 / Stadtgrün zur Kenntnis.