Ratsinformationssystem

Auszug - Anfrage: Straßenschäden auf der Dorstener Straße  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Eickel
TOP: Ö 3
Gremium: Bezirksvertretung Eickel Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 03.05.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:00 Anlass: Sitzung
Raum: Eickeler Markt 1
Ort: Bürgersaal des Sud- und Treberhauses
2018/0309 Anfrage: Straßenschäden auf der Dorstener Straße
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage_Formular
Verfasser:BVO Wiesinger, Willibald
Federführend:FB 53 - Tiefbau und Verkehr Beteiligt:FB 44 - Öffentliche Ordnung
Bearbeiter/-in: Hartmann, Nils   
 
Beschluss
Abstimmungsergebnis


Auf dem Teilstück der Dorstener Straße zwischen Holsterhauser Straße  und Herzogstraße sind Straßenschäden in Form von Bodenwellen zu erkennen. Als Folge dieser Schäden ist dort Tempo 30 angeordnet.

 

Fragen:

 

1.   Wodurch sind die Straßenschäden entstanden?

2.Wann kann mit Behebung der Schäden und mit Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung 30 auf einer immerhin vierspurigen Durchgangsstraße gerechnet werden?

 

Herr Becker beantwortet die Fragen wie folgt:

 

Zu Frage 1:

Die Straßenschäden haben ihren Ursprung in der als Frostschutzschicht verbauten aufquellenden Stahlwerksschlacke, wodurch die Verformungen der Fahrbahn entstehen. Aufgrund der unterschiedlichen visuellen Ansprache der Schlacken je Fahrtrichtung (unterschiedliche Einbauzeitpunkte) mußten weitere Untersuchungen vorgenommen werden. Die Ergebnisse der Untersuchungen liegen vor und werden ausgewertet.

 

Zu Frage 2:

Die Ausschreibung der Maßnahme ist vorbereitet. Es deutet sich an, dass der alleinige Austausch der Fahrbahndeck- und Binderschicht, wie zunächst vorgesehen, in einigen Abschnitten nicht ausreichen wird. Dadurch werden sich Kosten und Bauzeit erhöhen. Die Empfehlungen des untersuchenden Ingenieurbüros werden umgehend in die Ausschreibung eingearbeitet.

 

Die Maßnahme wird frühestens in 3 Monaten, nach der Cranger Kirmes beginnen können.

 

 

Herr Schmitt fragt, ob der Vorfall eines verunglückten Motorradfahrers der Grund dafür sei, dass die Herabsetzung auf Tempo 30 angeordnet wurde.

 

Frau Mertens betont daraufhin, dass die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten ist und die Herabsetzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h auf den genannten Vorfall zurückzuführen ist.

 

 

Herr Barzik fragt, ob die Straßenschäden durch den Verkehr der Linie 306 entstanden sein können.

 

Herr Becker weist dies zurück.