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Auszug - Anfrage: Umbau der Edmund-Weber-Straße  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Eickel
TOP: Ö 5
Gremium: Bezirksvertretung Eickel Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 03.05.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:00 Anlass: Sitzung
Raum: Eickeler Markt 1
Ort: Bürgersaal des Sud- und Treberhauses
2018/0314 Anfrage: Umbau der Edmund-Weber-Straße
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage_Formular
Verfasser:BVO Eilebrecht, Michael
Federführend:FB 53 - Tiefbau und Verkehr Bearbeiter/-in: Hartmann, Nils
 
Beschluss


Letztens wurde Bürgerinnen und Bürgern ein erster Entwurf zum Umbau der Edmund-Weber-Straße vorgestellt. Dabei wurden erste Anregungen notiert und um weitere Anregungen gebeten. Relativ viele Fragen blieben dabei noch ungeklärt.

Eine Vorstellung der Pläne in der Bezirksvertretung Eickel gab es hingegen noch nicht.

 

Daher bitte ich die folgenden Fragen in der o.g. Sitzung von der Verwaltung beantworten zu lassen:

 

 

  1. Wie ist der aktuelle Stand der Planung?
  2. Welche Anregungen sind inzwischen eingegangen?
  3. Wie viele Parkstände sollen nach dem aktuellen Planungsstand wegfallen?
  4. Wie viele Ladesäulen an den verbliebenen Parkständen soll es geben?
  5. Welche Kosten nach KAG werden auf die Anwohner zukommen?

 

Herr Becker beantwortet die Fragen wie folgt:

 

Zu Frage 1:

Der Fachbereich Tiefbau und Verkehr prüft gemäß dem am 21.03.2018 kommunizierten wei-teren Vorgehen zurzeit die Anregungen und Hinweise aus der Bürgerveranstaltung.

 

Im Anschluss daran werden die Planung überarbeitet und abgestimmt, Gespräche für rele-vanten Grunderwerb getätigt, die Kosten ermittelt, Änderungen des bereits vorliegenden Zu-wendungsbescheides mit dem Zuwendungsgeber abgestimmt sowie die Beteiligung der Öf-fentlichkeit in Form einer zweiten Veranstaltung fortgesetzt.

 

Zu Frage 2:

Neben den Anregungen, die bei der Bürgerveranstaltung selbst festgehalten wurden, gab es im Nachgang fernmündlich, per E-Mail bzw. im Rahmen von Gesprächen (in Summe 6 Kontakte) noch weitere Anregungen und Fragen.

 

Diese bezogen sich - wie in der Bürgerveranstaltung auch - zum einen auf konkrete Rückfra-gen zu einzelnen Grundstücken und deren Erschließung, zum anderen auf die Themen „Re-duzierung der Parkstände“, „Potential für neue Parkstände“, „Einbeziehung Parkplatz Kran-kenhaus“, „Baukosten und Beteiligung nach KAG“ sowie „Reduzierung der zulässigen Ge-schwindigkeit“.

 

Zu Frage 3:

In dem in der Bürgerveranstaltung vorgestellten ersten Planungsansatz entfallen 120 der insgesamt rund 150 theoretisch zur Verfügung stehenden Parkstände.

 

In Anbetracht derer Auslastung, die an zwei stichprobenhaft ausgewählten Werktagen mit rund 60 Prozent festgestellt wurde, relativiert sich der Verlust effektiv auf rund 60 Parkstände.

 

Der Planungsansatz enthält bereits erste Überlegungen zur Kompensation entfallener Park-stände, bspw. an der Hochstraße.

 

Weitere Kompensationsmöglichkeiten werden im weiteren Planungsverlauf geprüft.

 

Zu Frage 4:

Bis dato gibt es keine Überlegungen zu Ladesäulen.

 

Deren etwaige Einrichtung ist auch abhängig von einem zurzeit in der Bearbeitung befindli-chen gesamtstädtischen Konzept.

 

Zu Frage 5:

Kosten nach KAG, die auf die Anwohner zukommen, können zum aktuellen Planungsstadium noch nicht benannt werden.

 

Konkretere Gesamtbaukosten werden, wie in der Bürgerveranstaltung kommuniziert, zu ei-nem fortgeschrittenen Planungsstadium auf einer separaten Bürgerveranstaltung mitgeteilt. Auf deren Basis können dann den Anwohnern individuell und in 4-Augen-Gesprächen erste Größenordnungen der Kosten nach KAG mitgeteilt werden.