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Auszug - Anfrage: Hertie-Haus  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Herne-Mitte
TOP: Ö 3
Gremium: Bezirksvertretung Herne-Mitte Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 14.06.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 16:47 Anlass: Sitzung
Raum: großer Sitzungssaal (Raum 312)
Ort: Rathaus Herne
2018/0390 Anfrage: Hertie-Haus
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage_Formular
Verfasser:BVO Radicke, Timon
Federführend:FB 22 - Immobilien und Wahlen Beteiligt:FB 23 - Recht
Bearbeiter/-in: Gresch, Norbert   
 
Beschluss


Am 19. Dezember 2017 berichtete die WAZ im Lokalteil Herne/Wanne-Eickel über den Fortschritt des Umbaus am Hertie Haus durch die Landmarken AG. In dem Artikel wird darauf verwiesen, dass Bauanträge noch 2017 gestellt werden sollten. Auf seinem Neujahrsempfang 2018 kündigte Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda an, die Bauanträge lägen vor und befänden sich in der Prüfung. Ein halbes Jahr später steht das Gebäude unverändert an seinem Platz in der Herner Innenstadt und blockiert damit gleichsam die Versuche von Politik, Verwaltung und Investoren, die Innenstadt aufzuwerten. In der gleichen Zeit ist die Sanierung des ehemaligen „Stadtwerkehauses“ abgeschlossen worden und das Café Extrablatt erfreut sich großer Beliebtheit.

 

Aus diesem Anlass möge die Verwaltung in einem Sachstandsbericht darüber Auskunft geben,

 

inwiefern Bauanträge vorliegen und bereits geprüft und/oder genehmigt wurden,

ob und wann mit einem Beginn der Umbaumaßnahmen zu rechnen ist,

wie andernfalls die Rückabwicklung des Gebäudes geplant ist und die weitere Entwicklung der Fläche seitens der Stadt beurteilt wird.

 

 

Herr Gresch beantwortet die Anfrage wie folgt:

 

 

Zu 1.

Das Vorhaben wird unter dem Titel „Neue Höfe Herne, Revitalisierung im Bestand mit Denkmalschutz“ geführt und liegt seit dem 20.12.2017 als Bauantrag vor.

 

Zu 2.

Zurzeit läuft die Prüfung der umfänglichen Antragsunterlagen und der damit verbundenen Stellungnahmen, Nachreichungen aus Nachforderungen und notwendigen Baulasten.

 

Eine Beantragung der Teilbaugenehmigung für Entkernungsarbeiten in Verbindung mit statisch relevanten Hochbauarbeiten steht ohne Benennung eines konkreten Datums seitens des Antragstellers in Kürze an.

Zu 3.

Die Stadtentwicklungsgesellschaft sowie Landmarken AG halten an den bekannten Nutzungskonzept fest. Seitens der Verwaltung gibt es keine Alternativplanungen.