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Auszug - Anfrage: Ehem. Stadtarchiv an der Eickeler Straße  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Eickel
TOP: Ö 6
Gremium: Bezirksvertretung Eickel Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 21.06.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:48 Anlass: Sitzung
Raum: Eickeler Markt 1
Ort: Bürgersaal des Sud- und Treberhauses
2018/0430 Anfrage: Ehem. Stadtarchiv an der Eickeler Straße
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage_Formular
Verfasser:BVO Wiesinger, Willibald
Federführend:FB 22 - Immobilien und Wahlen Beteiligt:FB 51 - Umwelt und Stadtplanung
Bearbeiter/-in: Hartmann, Nils   
 
Beschluss


Das alte Schulgebäude, in welchem zuletzt das Stadtarchiv untergebracht war, steht seit Jahren und immer noch leer. Die Verwaltung hatte geplant, das Grundstück mit Gebäude zum Verkauf anzubieten (s. BV Eickel vom 11.5.2017, Ö3). Erschwerend hierbei sind Einschränkungen durch die Seveso-III-Richtlinie.

 

Fragen:

 

  1. Wie ist der Stand der Vermarktung?

 

  1. Falls ein Verkauf aufgrund der gen. Einschränkungen nicht realisierbar sein sollte: gibt es andere Planungen für das Areal?

 

  1. Wäre es für die Verwaltung denkbar, das Grundstück bzw. Teile davon als Parkraum für den ruhenden Verkehr zur Verfügung zu stellen? (Hier spielt der Gedanke mit, dass Ersatzflächen für evtl. zukünftig wegfallenden Parkraum geschaffen werden).

 

 

Herr Muhss beantwortet die Anfrage des Herrn BVO Wiesinger wie folgt:

 

Zu Frage 1:

Das Grundstück Eickeler Straße 7, ehemaliges Stadtarchiv, liegt im Einzugsbereich des Störfallbetriebs Evonik Degussa. Für die beabsichtigte Folgenutzung wird daher geprüft, inwieweit diese unter dem Gesichtspunkt der Seveso III Richtlinie mit dem benachbarten Betriebsbereich verträglich ist. Erst wenn die Voraussetzungen, durch die Vorlage eines entsprechenden Gutachtens, für eine mögliche Nutzung festgelegt sind, kann das Grundstück entsprechend vermarktet werden.

 

Zu Frage 2:

Die Voraussetzungen für mögliche Planungen ergeben sich aus dem dann vorliegenden o. g. Gutachten.

 

Zu Frage 3:

Bisher wurde von einer wirtschaftlichen Verwertung des Grundstücks ausgegangen. Hingegen würde der Abriss des Gebäudes und die Errichtung einer Stellplatzanlage zu unrentierlichen Kosten führen.