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Auszug - Maschinenhalle Unser-Fritz II/III - Anfrage des Bezirksverordneten Kleibömer vom 18.11.2005 -  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Wanne
TOP: Ö 15
Gremium: Bezirksvertretung Wanne Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 29.11.2005 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:25 Anlass: Sitzung
Raum: großer Sitzungssaal (Raum Nr. 30)
Ort: Rathaus Wanne
2005/0904 Maschinenhalle Unser-Fritz II/III
- Anfrage des Bezirksverordneten Kleibömer vom 18.11.2005 -
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage Rat
Verfasser:BVO Kleibömer, DanielAktenzeichen:FB 11
Federführend:FB 11 - Rat und Bezirksvertretungen Beteiligt:FB 51 - Umwelt und Stadtplanung
Bearbeiter/-in: Fischer, Bernd   
 
Wortprotokoll
Beschluss

Wie der Presse zu entnehmen war, ist das Vorhaben, ein Sport- und Kulturzentrum Unser-Fritz im Rahmen des Programms "Stadtteil

Wie der Presse zu entnehmen war, ist das Vorhaben, ein Sport- und Kulturzentrum Unser-Fritz im Rahmen des Programms "Stadtteil mit erhöhtem Erneuerungsbedarf Bickern/Unser-Fritz" zu errichten, gescheitert.

 

Dennoch sollen nach Aussage der Stadt ein Stadtteilpark und Bolzplatz gebaut und für die Maschinenhalle eine adäquate Nutzung gesucht werden.

 

In diesem Zusammenhang bitte ich um die Beantwortung folgender Fragen:

 

1.       Wie sieht das Zeitfenster zur Entwicklung eines tragfähigen Nutzungskonzeptes der Maschinenhalle aus?

2.       Wer entwickelt federführend dieses Nutzungskonzept?

3.       Ist die Künstlerzeche Unser-Fritz an der Entwicklung des Konzeptes beteiligt?

 

 

Herr Dr. Steiner gibt folgende Erläuterungen:

 

Zu Frage 1.

Eine zeitlich fixierte Planung ist gegenwärtig nicht vorausschaubar. Die Verwaltung hat mit dem Ministerium für Bauen und Verkehr Kontakt aufgenommen, um eine Förderung zur Nutzbarmachung der Maschinenhalle zu eruieren. Eine Antwort steht aus.

 

Zu Frage 2.

Ein Nutzungskonzept soll in Zusammenarbeit mit der Künstlerzeche entwickelt werden. Das ist allerdings erst dann sinnvoll möglich, wenn die finanziellen Modalitäten geklärt sind. Die Verwaltung bemüht sich verstärkt um diesen Punkt.

 

 

Herr Kleibömer fragt, ob es innerhalb der Verwaltung denn schon eine Grundidee bzw. eine Art Vision für eine mögliche Nutzung gibt.

 

Herr Dr. Steiner erklärt, dass es aus Verwaltungssicht drei mögliche Varianten gibt. Die Maschinenhalle könnte demnach z. B. als sogenannte Kalthalle hergerichtet werden. Die Nutzungsmöglichkeiten wären dann allerdings minimal. Variante 2 sieht eine Erweiterung der Nutzung im Zusammenhang mit der Künstlerzeche, z. B. als Atelier oder Ausstellungsfläche vor. Bei der letzten Variante würden private Nutzer einbezogen, die die Halle als Gewerbehalle, Lagerhalle oder auch als Wohnbereich nutzen würden.

Die Verwaltung favorisiert im Augenblick die Variante 2.