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Auszug - Fahrbahndecke Teilabschnitt Gräffstraße zwischen den Hausnummern 43 (Musikschule) und 45 - Anfrage des Bezirksverordneten Taschner vom 15. November 2005 -  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Herne-Mitte
TOP: Ö 7
Gremium: Bezirksvertretung Herne-Mitte Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 01.12.2005 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:15 Anlass: Sitzung
Raum: großer Sitzungssaal (Raum 312)
Ort: Rathaus Herne
2005/0909 Fahrbahndecke Teilabschnitt Gräffstraße zwischen den Hausnummern 43 (Musikschule) und 45
- Anfrage des Bezirksverordneten Taschner vom 15. November 2005 -
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage Rat
Verfasser:BVO Taschner, BerndAktenzeichen:FB 11
Federführend:FB 11 - Rat und Bezirksvertretungen Bearbeiter/-in: Peter, Jochen
 
Beschluss

Vor einigen Jahren wurde in der Gräffstraße die Kanalisation erneuert

Vor einigen Jahren wurde in der Gräffstraße die Kanalisation erneuert. In diesem Zusammenhang wurde von Seiten der Verwaltung den Bürgern mitgeteilt, dass nach der Fertigstellung der Arbeiten die Straße asphaltiert werden sollte. Trotz dieser Zusage hat die Straße auf diesem Teilstück immer noch Kopfsteinpflaster.

Auch in diesem Herbst wird wieder deutlich, dass durch Regen und herabfallende Blätter die Rutschgefahr für PKW, selbst bei geringer Geschwindigkeit, erhöht ist. Da auf diesem Teilabschnitt Schülerinnen und Schüler der Grundschule Overwegstraße und der Musikschule die Straße überqueren, kommt es immer wieder zu kritischen Situationen. Außerdem beschweren sich die Anwohner, dass der Geräuschpegel in der Nacht relativ hoch ist.

Zusätzlich müssten die Bordsteinkanten, die durch die Wurzeln der Bäume hoch gedrückt werden, begradigt werden. Die Bordsteinkanten sind teilweise so hoch, das sich Beifahrertüren nicht öffnen lassen.

 

Fragen:

 

1.       Ist der Verwaltung der Sachverhalt bekannt?

2.       Was plant die Verwaltung um den Anliegen der Bürger gerecht zu werden?

 

 

Die Anfrage wird von Herrn Becker beantwortet:

 

Ein Zusage, dass die Straße anstatt mit Pflaster, mit Asphalt ausgestattet werden soll, ist de r Verwaltung nicht bekannt und wird auch zum jetzigen Zeitpunkt nicht geäußert.

 

Aus Sicht der Verkehrssicherungspflicht ist kein Handlungsbedarf erkennbar. Eine Straßenoberfläche aus Kleinpflaster ist in verkehrsplanerischer und technischer Hinsicht ein normaler Standard. Bei ungünstigen Witterungsverhältnissen muss sich der Verkehrsteilnehmer von seiner Fahrweise den Witterungsverhältnissen anpassen.

 

Dass einige Bordsteine insbesondere im Bereich der Baumstandorte höher stehen, ist bekannt. Auch hier wird kein aktueller Handlungsbedarf gesehen. Wenn hier kurzfristiger Bedarf entstehen wird, kann auch zum Schutz der Verkehrsteilnehmer mit entsprechenden Halteverboten reagiert werden.

 

Die Situation der Bordsteine bzw. der Baumscheiben wird aber planerisch untersucht werden. Hierzu muss auch der Baumzustand geprüft werden. Ob sich hier ein Planungsbedarf ergeben wird bleibt abzuwarten und ist auch unter dem Aspekt einer möglichen Finanzierung zu prüfen. Hierüber wird der BV-Herne.Mitte noch eine entsprechende Mitteilung zugehen.

 

Grundsätzlich muss aber darauf hingewiesen werden, dass die Verwaltung die Zielsetzung hat vorhandene Pflasterstraßen zu erhalten. Hierbei werden dann aber im Rahmen einer Abwägung die Aspekte Städtebau, Lärm, Radverkehr etc. mit berücksichtigt.