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Auszug - Anfrage: Neugestaltung Röhlinghauser Marktplatz  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Eickel
TOP: Ö 18
Gremium: Bezirksvertretung Eickel Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 04.10.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:30 - 18:42 Anlass: Sitzung
Raum: Eickeler Markt 1
Ort: Bürgersaal des Sud- und Treberhauses
2018/0638 Anfrage: Neugestaltung Röhlinghauser Marktplatz
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage_Formular
Verfasser:BVO Wiesinger, Willibald
Federführend:FB 53 - Tiefbau und Verkehr Bearbeiter/-in: Hartmann, Nils
 
Beschluss


In der Sitzung der Bezirksvertretung Eickel am 15.3.2018 wurde der Antrag der SPD- und CDU-Fraktion zur Neugestaltung des Röhlinghauser Marktplatzes (VO 2018/0200) einstimmig angenommen.

 

Die Stellungnahme der Verwaltung hierzu besagte, dass eine Konkretisierung der Planung aufgrund der prekären Personalsituation und aktueller Prioritäten nicht erfolgen konnte. Dabei hatte der Stadtsprecher in einem Artikel der WAZ vom 13.1.2018 den Röhlinghauser Markt noch als eines von 21 Großprojekten bezeichnet, die umgesetzt oder angestoßen worden sind.

 

In Anbetracht der Tatsache, daß die Verwaltung im Jahre 2016 die Planungen für eine Neugestaltung des Röhlinghauser Marktplatzes noch recht zügig angestoßen hatte und das Planungsbüro B.A.S. Kopperschmidt + Moczala aus Dortmund der Öffentlichkeit am  20.12.2016 erste Pläne vorgestellt hatte, ist der seitdem eingetretene Stillstand nicht mehr zu verstehen.

 

In jüngster Vergangenheit haben Gewerbetreibende des Stadtteils sich an die Mandatsträger der SPD gewandt, um das Ziel einer Verschönerung des Marktplatzes  voran zu bringen. Inzwischen wird diese Initiative von 52 Röhlinghauser Gewerbetreibenden unterstützt.

 

Zu diesem Sachverhalt habe ich folgende Fragen:

 

  1. Wie ist der aktuelle Planungsstand? Gibt es neue Entwicklungen?
  2. Da es anscheinend Prioritäten bei geplanten Projekten gibt: an welcher Stelle der 21 Großprojekte steht der Röhlinghauser Markt?
  3. Wie hoch waren die Kosten für die Arbeit des o.g. Planungsbüros, die ja offensichtlich erfolglos war?
  4.  Wäre auch ein etappenweiser Umbau des Marktes über einen ggfs. mittelfristigen Zeitraum denkbar, um das Vorhaben haushälterisch besser darstellen zu

 

 

Herr Sternemann beantwortet die Fragen wie folgt:

 

Zu Frage 1:

Der Planungsstand ist auf aufgrund der nach wie vor perkären Personalsituation und aktueller Prioritäten unverändert.

 

Die Verwaltung hat für das kommende Jahr Haushaltsmittel für die Beauftragung eines Planungsbüros eingestellt.

 

Zu Frage 2:

Die im Artikel der WAZ vom 13.01.2018 genannten Projekte unterlagen keiner Reihenfolge. Die Benennung einer Stelle ist somit nicht möglich.

 

Zu Frage 3:

Die Kosten für die Arbeit des o. g. Planungsbüros betrugen 7.952,00 Euro.

 

Die Arbeit floss im Übrigen in die Planung und den Bau des Parkplatzes am neuen Lebensmittelmarkt ein.

 

Zu Frage 4:

Ein etappenweiser Umbau des Marktes wäre denkbar. Die haushalterische Einplanung erfolgt auf Basis der konkretisierten und mit der Öffentlichkeit und der Bezirksvertretung abgestimmten Planung sowie den auf dieser Basis ermittelten Baukosten.