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Auszug - Anfrage - Sachstand Else-Drenseck-Seniorenzentrum  

des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung
TOP: Ö 23.1
Gremium: Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 13.11.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:15 Anlass: Sitzung
Raum: großer Sitzungssaal (Raum 312)
Ort: Rathaus Herne
2018/0751 Anfrage - Sachstand Else-Drenseck-Seniorenzentrum
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage_Formular
Verfasser:Elisabeth Majchrzak-Frensel
Federführend:FB 51 - Umwelt und Stadtplanung Bearbeiter/-in: Bensel, Heike
 
Beschluss
Abstimmungsergebnis


 

Die Verwaltung beantwortet die Fragen folgendermaßen:

 

Frage 1:  Wie ist der aktuelle Planungsstand?

 

Antwort zu Frage 1:

Der aktuelle Planungsstand entspricht demjenigen aus der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung in der BV Sodingen am 10.10.2018. Es liegen der architektonische Entwurf, der Entwurf des Vorhabenplans, der Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans inklusive Begründungsentwurf sowie ein Artenschutzbeitrag vor. Voraussichtlich bis Ende 2018 wird die frühzeitige Behördenbeteiligung als nächster formeller Verfahrensschritt durchgeführt sein.

 

 

Frage 2:  Um mögliche Bedenken der Anwohner auszuräumen, wurde in der Sitzung des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung vom 05. Juni 2018 von Seiten der AWO zugesagt, das Gespräch mit den Anwohnern zu suchen. Hat ein solches Gespräch zwischenzeitlich stattgefunden?

 

Antwort zu Frage 2:

Ob ein privat organisiertes Gespräch zwischen der AWO und den Anwohnern stattgefunden hat, ist der Verwaltung nicht bekannt. Einen Austausch hat es allerdings im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung in der BV Sodingen gegeben, da dort auch Vertreter der AWO inklusive ihres Architekten anwesend waren und sich an der Diskussion beteiligt haben.

 

 

Frage 3:  In den Sitzungen des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung und der Bezirksvertretung Sodingen wurde seitens der SPD-Fraktion insbesondere auf die Verkehrssituation und mögliche Probleme für den geplanten Hol- und Bringverkehr hingewiesen: Über welche Zuwegung soll zukünftig der Hol- und Bringverkehr erfolgen? Hat es hier Änderungen in der ursprünglichen Konzeption gegeben?

 

Antwort zu Frage 3:

Die Entscheidung darüber, über welche Straße (Castroper Straße oder Am Katzenbuckel) der Hol- und Bringverkehr erfolgen und wie dieser konkret abgewickelt werden kann bzw. soll, ist noch offen. Derzeit wird extern ein Verkehrsgutachten erarbeitet, welches u.a. auch dazu Aussagen aufgrund des Ist- und Prognosezustandes treffen wird. Erst daraufhin kann unter Würdigung der Gesamtumstände eine sachgerechte Entscheidung getroffen werden.

 

 

Frage 4: Seitens der SPD-Fraktion wurde darüber hinaus darum gebeten und zu Protokoll gegeben, folgende Anregungen in den weiteren Planungen zu berücksichtigen: Die Erarbeitung eines Mobilitätskonzeptes, die Erstellung eines Freiraum- und Grünflächenkonzeptes sowie eine Sperrung des hinteren Teils der Straße „Am Katzenbuckel“ für Lieferverkehre. Wurden diese Anregungen in die weitere Planung miteinbezogen?

 

Antwort zu Frage 4:

Ein Mobilitätskonzept ist Teil des beauftragten Verkehrsgutachtens. Das Grün- und Freiflächenkonzept ist notwendiger Bestandteil des verbindlichen Vorhabenplans. Die Angeregte Sperrung der Straße „Am Katzenbuckel“ für Lieferverkehre gehört zum Ordnungsrecht und ist im Rahmen des Bauleitplanverfahrens höchstens über den städtebaulichen Vertrag zum Bebauungsplan regelbar. Ein Vertragsentwurf wird allerdings erst später im Verfahren erarbeitet.