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Auszug - Anfrage: Aufstellen eines "Geben-und-Nehmen-Schranks" im Stadtteil Sodingen  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Sodingen
TOP: Ö 12
Gremium: Bezirksvertretung Sodingen Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 14.11.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 19:05 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal der Akademie Mont Cenis
Ort:
2018/0739 Anfrage: Aufstellen eines "Geben-und-Nehmen-Schranks" im Stadtteil Sodingen
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage_Formular
Verfasser:BVO Schilla, Ernst
Federführend:FB 51 - Umwelt und Stadtplanung Bearbeiter/-in: Frommenkord, Denise
 
Beschluss


Seit fünf Jahren bewährt sich bereits der öffentliche Bücherschrank an seinem zentralen Sodinger Standort. Nun wurde von Bürgern angefragt, ob in räumlicher Nähe dazu nicht auch ein kleiner „Geben-und-Nehmen-Schrank“ bzw. eine Give-Box errichtet werden kann.

 

Diese Schränke in unterschiedlich großer Ausführung funktionieren wie der hiesige Bücherschrank, nur dass hier ausrangierter, sehr gut erhaltener Hausrat, ungeliebte Geschenke oder Spielzeug getauscht werden kann. Aus den Erfahrungen der Nachbarstädte weiß man aber, dass eine entsprechende Give-Box einen gut einsehbaren Standort und eine regelmäßige Kontrolle benötigt, damit es nicht zu einer „Vermüllung“ kommt.

 

Wir bitten daher um die Beantwortung folgender Fragen in der Sitzung am 14. November 2018:

 

 

  1. Hält die Verwaltung eine Errichtung eines entsprechenden Schrankes für möglich bzw. sinnvoll?

 

  1. Gibt es bereits Erfahrungen am Standort „Sportpark Eickel“, wo  eine ähnliche Box betrieben werden soll?

 

 

 

Der Tauschschrank im Sportpark Eickel ist im Rahmen des Quartiersprojektes

"Nachhaltigkeit nimmt Quartier" entstanden. Herne hat als Pilotstadt mit dem Quartier "Wanne-Süd" teilgenommen.

Finanziert wurde der Tauschschrank durch Spenden.

Über die Konstruktion in Mitleidenschaft gezogen worden, so dass umfangreiche Nachbesserungsarbeiten erforderlich sind, um den Schrank weiter betreiben zu können.

Hinsichtlich der Erfahrungen sollte ein längerer Zeitraum beobachtet werden.

 

Betreut wird der Schrank derzeit von einem Bürger aus dem Quartier.

 

(Für die Stadt Herne hat ein Mitarbeiter des Fachbereichs Umwelt- und Stadtentwicklung das Vorhaben koordiniert).