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Auszug - Mündlicher Sachstandsbericht von Mitarbeitern der AGR mbH zu Brandschutzmaßnahmen, das erweiterte Brandschutzkonzept und die aktuellen Entwicklungen für die Zentraldeponie Emscherbruch in Gelsenkirchen  

des Ausschusses für Umweltschutz
TOP: Ö 1
Gremium: Ausschuss für Umweltschutz Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 21.11.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 19:27 Anlass: Sitzung
Raum: großer Sitzungssaal (Raum 312)
Ort: Rathaus Herne
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis
Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich UMW 21.11.18_01_AGR_ZDE_UA_Herne_Brandschutz (6141 KB) PDF-Dokument (2284 KB)    

 

Herr Dr. Fröhlich erläutert anhand einer umfangreichen PowerPoint-Präsentation die Bereiche des Revisions- und Notfalllagers Gelsenkirchen auf dem Standort der Zentraldeponie Emscherbruch und das erweiterte Brandschutzkonzept.

 

Frau Scholz von der Fraktion DIE LINKEN bittet die Präsentation der Sitzungsniederschrift beizufügen.

 

 

Verschiedene Nachfragen werden gestellt und beantwortet.

 

Frau Scholz von der Fraktion DIE LINKEN erkundigt sich, ob radioaktiver Müll aus Kraftwerken verbrannt wird. Herr Frohlich verneint. Solcher Müll werde weder angenommen noch verbrannt.

 

Der Vorsitzende der BI „uns stinkts“, Herr Jäkel, fragt warum erst nach dem 4. Brand ein neues Brandschutzkonzept erstellt wird und warum es keine Werksfeuerwehr gibt.                                          Lt. Herrn Fröhlich wurde das Brandschutzkonzept erweitert.

Da Brände nicht mit Wasser gelöscht werden können, gibt es keine Werksfeuerwehr. Die Hauptarbeit erledigt das Betriebspersonal.

 

r die Fraktion DIE GRÜNEN fragt Herr Krüger, ob eine Abdeckung nicht den  Brennglaseffekt durch die Sonneneinstrahlung verhindern nne.                                                   

Herr Fröhlich entgegnet, dass eine Überdachung und eine Auffangwanne für Sickerwasser vorhanden sind.

 

Lt. Herrn kel hat der Pressesprecher der AGR nach dem letzten Brand gesagt, dass keine Gefahr für die Bevölkerung bestand. Dies könnte aber für die Herner Bevölkerung nicht gesagt werden, da dort nicht gemessen wurde.

Herr Fröhlich entgegnet, dass die AGR nicht die Befugnis habe zu sagen wo gemessen wird und sie auch lt. Gesetz keine Einflussnahmemöglichkeit habe.

 

Herr Krüger möchte wissen, was gemessen wurde (Protokollbeifügung) und wie der Beschluss zu Stande kam, dass die Herner Bevölkerung nicht zu Schaden kommt und keine Gefahr besteht.

 

Herr Fröhlich verweist auf eine mögliche Deponiebesichtigungsterminabsprache zwischen AGR und der BI für  Anfang Januar 2019.

 

Auch der Bezirksvertretung Wanne und dem Ausschuss für Umweltschutz bietet er an gemeinsam die Zentraldeponie Emscherbruch im Jahr 2019 zu besichtigen. Eine Terminabsprache ist erforderlich.

 

Mitglieder der BI halten Fotos vom letzten Brand hoch und verweisen auf Beschwerden aus der Bevölkerung.

Es seien aber keine Beschwerden bei der AGR eingegangen, sagt Herr Fröhlich.

Geschädigte und an der AGR  Interessierte könen sich melden.

 

Die Kontaktdaten von Herrn Dr. Fröhlich lauten:

 

Dr. Jürgen Fröhlich

Pressesprecher der AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH

Im Emscherbruch 11

45699 Herten

Telefon:  02366 / 300-820

Telefax:  02366 / 300-665

E-Mail: juergen.froehlich@agr.de

 

 

 

 


 

Der Ausschuss für Umweltschutz nimmt den von Herrn Dr. Jürgen Fröhlich von der AGR vorgetragenen powerpoint-unterstützten Bericht zur Kenntnis.

 

Die PowerPoint-Präsentation ist der Niederschrift als Anlage beigefügt.