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Auszug - Anfrage: Verkehrsprobleme in der Kolonie Hannover in Röhlinghausen  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Eickel
TOP: Ö 23
Gremium: Bezirksvertretung Eickel Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 07.02.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 19:02 Anlass: Sitzung
Raum: Eickeler Markt 1
Ort: Bürgersaal des Sud- und Treberhauses
2019/0070 Anfrage: Verkehrsprobleme in der Kolonie Hannover in Röhlinghausen
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage_Formular
Verfasser:BVO Reinke, Maria
Federführend:FB 44 - Öffentliche Ordnung Beteiligt:FB 53 - Tiefbau und Verkehr
Bearbeiter/-in: Frommenkord, Denise   
 
Beschluss


Sachverhalt:
 

Viele Anwohner*nnen in der Kolonie Hannover beschweren sich seit längerem über viel zu schnell fahrende Autos in ihren verkehrsberuhigten Straßen. Insbesondere handelt es sich um folgende Straßen, die seit der Sanierung zu Spielstraßen erklärt worden sind: Gustavstraße, Friedastraße, Eisenstraße, Anton-Wanzioch-Weg und Hasenhorst.

Trotz der bestehenden Verkehrsschilder wird die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung auf 7 km/h fast nie beachtet. In der Siedlung wohnen viele Familien mit kleineren Kindern, die beim Spielen auf der Straße durch rücksichtslosen Autofahrer*nnen gefährdet sind.

 

Frage:

Kann die Verwaltung in unregelmäßigen Abständen in den verschiedenen Spielstraßen der Kolonie Hannover Geschwindigkeitskontrollen durchführen und nach Bedarf transportable Smileys aufstellen?

 

 

Herr Belker beantwortet die Anfrage wie folgt:

 

Auf der Gustavstraße sind seit Jahren Messstellen eingerichtet,  die im Rahmen der Möglichkeiten ganzjährig von der Radarüberwachung angefahren werden. Massive Geschwindigkeitsüberschreitungen werden hier nicht festgestellt.

 

Auf dem Anton-Wandzioch-Weg sind Messungen technisch nicht möglich.

 

Auf der Friedastraße, der Eisenstraße und im Hasenhorst haben zu unterschiedlichen Tageszeiten Probemessungen stattgefunden. In allen drei Straßen wurde eine sehr geringe Durchfahrtsdichte festgestellt. Die gemessenen Geschwindigkeiten lagen unter 20 km/h. Messstellen werden hier nicht eingerichtet.

 

Radarmessungen können erst ab einer Geschwindigkeit von 20 km/h  durchgeführt werden.

 

Die Schmileys können in Absprache mit dem Fachbereich Tiefbau- und Verkehr in den Bereichen aufgestellt werden.