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Auszug - Endbericht zum Klimafolgenanpassungskonzept für die Stadt Herne   

des Haupt- und Personalausschusses
TOP: Ö 3
Gremium: Haupt- und Personalausschuss Beschlussart: geändert beschlossen
Datum: Di, 05.11.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 15:30 - 15:58 Anlass: Sitzung
Raum: kleiner Sitzungssaal (Raum 214)
Ort: Rathaus Herne
2019/0739 Endbericht zum Klimafolgenanpassungskonzept für die Stadt Herne
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:öffentliche Beschlussvorlage
Verfasser:Wirbals, Daniel
Federführend:FB 51 - Umwelt und Stadtplanung Bearbeiter/-in: Sowe, Simone
 
Beschluss
Abstimmungsergebnis


Herr Stadtrat Friedrichs berichtet von geänderten Beschlüssen vorberatender Gremien und schlägt vor, den Beschlussvorschlag entsprechend anzupassen. Herr Oberbürgermeister Dr. Dudda lässt über den geänderten Beschlussvorschlag abstimmen.

 

Beschluss:

 

Der Haupt- und Personalausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt folgenden Beschluss zu fassen:

 

Der Rat der Stadt Herne

 

  1. beschließt das Klimafolgenanpassungskonzept als Grundlage für die zielgerichtete Weiterarbeit im Bereich Klimaschutz und Klimaanpassung und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der Maßnahmenbündel entsprechend der „Handlungskarte Klimaanpassung“ um den Folgen des Klimawandels zu begegnen, unter der Voraussetzung, dass die Finanzierung vorgeschlagener Maßnahmen durch Fördermittel, Aufwendungen Dritter und zur Verfügung stehender Eigenmittel gesichert werden kann.

 

  1. beauftragt die Verwaltung insbesondere zur Durchführung folgender Maßnahmen:

 

a) In der Stadt Herne soll zukünftig die Berücksichtigung von Erfordernissen der Klimaanpassung und die Integration von Maßnahmen verbindlich in allen Projekten, Planungen und Vorhaben sowohl städtischer und externer Art als auch solche, die im Rahmen von Routineaufgaben durchgeführt werden, erfolgen. Dazu sind die in Folge des Klimafolgenanpassungskonzeptes zu erarbeitenden Checklisten als Prüfraster für öffentliche und private Planungs- und Bauprojekte anzuwenden.

 

b) Bau- und Stadtentwicklungsprojekte ab 0,5 ha Planungsraum und Entwicklungen im Rahmen der WEP Flächen sollen unter Einsatz eines mikroskaligen Klimamodells erfolgen. Solche numerischen Simulationsmodelle verdeutlichen den Vergleich zwischen Ist-Zustand und Planungsalternativen mit verschiedenen Anpassungsmaßnahmen.

 

Jede einzelne Maßnahme soll über den Gremienweg dem jeweils zuständigen Gremium zur Beschlussfassung vorgelegt werden.


Abstimmungsergebnis:

 

 

gesamt

SPD

CDU

Grüne

Linke

Piraten/AL

OB

dafür:

12

5

3

1

1

1

1

dagegen:

 

 

 

 

 

 

 

Enthaltung: