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Auszug - Anfrage der SPD-Fraktion - Barrierefreiheit auf dem Cranger Kirmesplatz  

des Beirates für die Belange von Menschen mit Behinderungen
TOP: Ö 3
Gremium: Beirat für die Belange v. Menschen mit Behinderungen Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 28.11.2019 Status: öffentlich
Zeit: 16:05 - 17:28 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungsort siehe Einladung!
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis
Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Antwort Anfrage SPD Fachbereich Öffentliche Ordnung (65 KB)      

 Herr Belker vom Fachbereich Öffentliche Ordnung nimmt zu der Anfrage der SPD-Fraktion – Barrierefreiheit auf dem Cranger Kirmesplatz Stellung. Das Antwortschreiben des Fachbereiches Öffentliche Ordnung ist dem Protokoll beigefügt.

Mittels einer Drohne wurde der Cranger Kirmesplatz vermessen. Dabei wurde eine Fläche von 5500 m² Kopfsteinpflaster ermittelt. Bei einer Umgestaltung des Kopfsteinpflasters in eine Teerdecke würden laut Kostenschätzung von Baufachleuten rund 50 € pro Quadratmeter angesetzt werden müssen. Eine Teilasphaltierung von Wegen mit einer Breite von 2-2,50 m Breite wäre zu aufwändig und würde höhere Kosten als eine Gesamtasphaltierung verursachen.

Fördermittel für diese Maßnahme wurden geprüft sind aber nicht vorhanden. Da die Stadt Herne Haushaltssicherungsgemeinde ist können diese erheblichen Finanzmittel nicht bereitgestellt werden.

Herr Banski bedankt sich für die Ausführungen von Herrn Belker. Er fragt an, inwieweit eine Überteerung im Eingangsbereich Heerstraße möglich wäre.

Eine Überteerung in diesem Bereich ist nicht möglich, da dort die Einfahrt von Schwertransportern ist. Diese würden  den Belag innerhalb kürzester Zeit wieder zerstören. Frau Szelag weist auf ein Förderprogramm des Heimatmuseums hin. Dort würden jedoch maximal 2000,-€ Fördermittel beantragt werden können. Evtl. könnten diese Mittel zum Ausgleich vereinzelter Bereiche verwendet werden. Herr Belker bietet diesbezüglich an, einen Rundgang über den Kirmesplatz im Rahmen eines Ortstermines zu vereinbaren. Der Termin sollte aber erst nach dem Weihnachtszauber stattfinden. Frau Littmann bittet um Teilnahme an dem Rundgang.

Eine weitere Möglichkeit zur Erlangung von Sponsorengeldern wäre die Errichtung von sogenannten, deutlich gekennzeichneten „Bausteinen“ an prekären Stellen auf dem Cranger-Kirmesplatz.

Herr Belker wird sich diesbezüglich mit den beiden großen Schaustellerverbänden in Verbindung setzen.

Herr Dr. Balster regt an, einen Pool von Kirmesbegleitern einen „Kulturtopf“ zu installieren, an der interessierte Bürger*innen ehrenamtlich als Begleiter für Menschen mit Behinderungen erfasst werden. Anlaufstelle könnte das Kirmesbüro sein.

Frau Plattner weist darauf hin, dass insbesondere für den Personenkreis der psychisch behinderten Menschen ein großer Bedarf für eine Begleitung beim Kirmesgang bestände.

Frau Szelag wird sich für die Umsetzung dieses Projektes der „Kirmesbegleiter“ zusammen mit der Geschäftsführung über das weitere Vorgehen austauschen.