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Auszug - Vorschlag: Digitalpakt Sodingen  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Sodingen
TOP: Ö 5
Gremium: Bezirksvertretung Sodingen Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 13.11.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 18:25 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal der Akademie Mont Cenis
Ort:
2019/0903 Vorschlag: Digitalpakt Sodingen
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorschlag Formular
Verfasser:SPD-Bezirksfraktion Sodingen
Federführend:FB 31 - Schule und Weiterbildung Bearbeiter/-in: Gresch, Norbert
 
Beschluss


Herr Merkendorf gibt folgenden Sachstandsbericht:

 

  • Das Förderbudget für Herne beträgt 9.534.430,- EUR
  • Der Eigenanteil der Stadt beträgt 1.059.381,11,- EUR
  • Das Gesamtvolumen r Herne beträgt somit 10.593.811,11,- EUR

 

Folgende Investitionen sind förderfähig:

 

1. Die IT-Grundstruktur einer Schule

- Aufbau oder Verbesserung der digitalen Vernetzung im Schulgebäude und auf dem Schulgelände, Serverlösungen

- schulisches WLAN 

- Anzeige- und Interaktionsgeräte (zum Beispiel interaktive Tafeln, Displays nebst zugehöriger Steuerungsgeräte) zum Betrieb in der Schule

 

2. Digitale Arbeitsgeräte

insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung

 

3. Schulgebundene mobile Endgeräte (insbesondere Laptops, Notebooks und Tablets mit Ausnahme von Smartphones), sofern die unter Punkt 1 genannte Infrastruktur vorhanden ist; Fördermittel werden bei allgemeinbildenden Schulen bis zu einer Höhe von 20 Prozent der Gesamtinvestitionen für eine Schule gewährt, höchstens jedoch 25.000 Euro pro Schule.

 

4. Regionale Maßnahmen, soweit sie von den Schulen unmittelbar nutzbar und strukturbildend sind, z.B. zentrale Komponenten in einem Rechenzentrum.

 

Die Schulen waren aufgefordert, dem FB 31 bis zum 10.10. Medienkonzepte vorzulegen sowie einen sogenannten Soll/Ist Vergleich durchzuführen. Dieser dient perspektivisch der Antragstellung für Fördermittel aus dem Digitalpakt, der kurz- bis mittelfristigen Finanzplanung des städtischen Haushalts und im Nachgang als Bestandteil der schulischen Medienkonzepte. Die Medienkonzepte werden von den Medienberatern auf ihre pädagogische Sinnhaftigkeit hin überprüft und ggf. angepasst, immer im Dialog mit den Schulen. Der FB 31 ist laufend mit den Schulen und der Medienberatung sowie der Schulaufsicht im Austausch.

 

Am Ende dieses Prozesses wird sich erst die Summe ergeben, die einer einzelnen Schule aus dem Digitalpakt zur Verfügung stehen wird.

 

Es wird keine Priorisierung vorgenommen. Alle Schulen mit dagogisch und technisch abgestimmten Medienkonzepten werden im Rahmen des Digitalpaktes gefördert. Jedoch werden die Medienkonzepte geprüft und bewertet.