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Auszug - Anfrage: Streetworker für Wanne  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Wanne
TOP: Ö 15
Gremium: Bezirksvertretung Wanne Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 09.06.2020 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:24 Anlass: Sitzung
Raum: Aula der Gesamtschule Wanne, Stöckstr.
Ort:
2020/0349 Anfrage: Streetworker für Wanne
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage_Formular
Verfasser:BVO Nierstenhöfer, Günter
Federführend:FB 43 - Gesundheitsmanagement Bearbeiter/-in: Gresch, Norbert
 
Beschluss


Sachverhalt:
 

In der Sitzung der Bezirksvertretung am 10.03. zur geplanten Besetzung der Streetworkerstelle in Wanne Mitte zum 01.01.2020 wurde mitgeteilt, dass die Besetzung der Stelle nun zum 01.04. er-folgen soll und dass die Stelle seinerzeit schon geschaltet war.

 

Ein Grund für die Schwierigkeit der Stellenbesetzung wurde geantwortet: „Die Bewer-ber*innenlage ist bisher schwierig (schätzungsweise aufgrund der Befristung der Stelle und TZ-Beschäftigung).“ (Niederschrift der BV-Sitzung am 10.03.20)

 

Fragen:

1.  Wurde ein/e StreetworkerIn inzwischen eingestellt?

2.  Wenn ja, kann sie/er in die Sitzung der BV eingeladen werden, um sich und seine/ihre               Vorstellungen / sein Konzept für die Arbeit mit den drogen- / und suchtbetroffenen               Menschen in               Wanne vorzustellen ?

3.  Wenn nein, warum wurde immer noch niemand eingestellt ?

4.  Für wann soll nun eine entsprechende Fachkraft eingestellt werden ?

5.  Für welchen Zeitraum wurde die Stelle befristet und warum ?

6.  Für den Fall der Nichtbesetzung, wie gedenkt die Verwaltung die Probleme mit den               drogen- und suchtbetroffenen Menschen zu lösen ? z. B. durch eine Vollzeitstelle

 

 

Frau Frommenkord beantwortet die Fragen wie folgt:

 

Frage 1:

Ja, die Stelle konnte gemäß der Vereinbarung vom Diakonischen Werk im Kirchenkreis Herne zum 01.04.2020 besetzt werden.

 

Frage 2:

Eine Einladung des Stelleninhabers ist grundsätzlich möglich. Hierzu sollte eine Anfrage an das Diakonische Werk im Kirchenkreis Herne  gestellt werden.

 

Frage 3 und 4:

s. Frage1

 

Frage 5:

Die Verwaltung der Stadt Herne wurde von der Präventions- und Gesundheitskonferenz beauftragt, eine kooperative, kommunale Suchthilfeplanung (KkSHP) vorzunehmen. Ziel ist die Weiterentwicklung der vorhandenen Strukturen und die Schaffung einer abgestimmten Steuerung. Die qualitative und quantitative Bestandsaufnahme der Angebote und Leistungen im Bereich Suchthilfe wird ebenso wie eine ausführliche Zielbestimmung Teil des Prozesses sein .

Die Suchtmittelkonsumenten und abhängigkeitserkrankten Personen, die am Buschmannshof und im Postpark in der Öffentlichkeit konsumieren, wurden zunehmend als Problemgruppe wahrgenommen. Aufgrund der Verschlechterung der Situation rund um den Buschmannshof wurde zunächst zeitlich befristet für 2020 und 2021 ein zugehendes Suchthilfeangebot eingerichtet. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, den Hilfebedarf der Menschen vor Ort konkreter zu erfassen und eine Anbindung an das bestehende Suchthilfe- und weitere Hilfesystem (z. B. Schuldnerberatung, jobcenter, Sozialpsychiatrischen Dienst) in Herne vorzunehmen. Die Erkenntnisse sollen in die KkSHP einfließen und bei der weiteren Planung pass genaue berücksichtigt werden.

 

Frage 6:

Entfällt.