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Auszug - Marodes Mauerwerk an der Bahnanlage - Anfrage des Bezirksverordneten Purwin vom 27.02.2006 -  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Wanne
TOP: Ö 8
Gremium: Bezirksvertretung Wanne Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 14.03.2006 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 19:13 Anlass: Sitzung
Raum: großer Sitzungssaal (Raum Nr. 30)
Ort: Rathaus Wanne
2006/0178 Maordes Mauerwerk an der Bahnanlage
- Anfrage des Bezirksverordneten Purwin vom 27.02.2006 -
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage Rat
Verfasser:Uwe Purwin
Federführend:FB 11 - Rat und Bezirksvertretungen Beteiligt:FB 63 - Bauordnung und Denkmalschutz
Bearbeiter/-in: Fischer, Bernd   
 
Wortprotokoll
Beschluss

An der Berliner Str

An der Berliner Str. Richtung Hauptbahnhof Wanne-Eickel liegt oberhalb der Straße und des Fußweges, die alte BW Wanne-Eickel ETA Halle, die sich an die Gebäude des Hauptbahnhofes anschließt. Die Fassade ist in einem sehr maroden Zustand. Anbei einige Bilder, die aktuell aufgenommen sind.

 

Besteht akute Gefahr für vorbeigehende Fußgänger? Es ist auch kein schöner Anblick!

 

Ist eine Sanierung angedacht?

 

 

 

Herr Telkemeier trägt folgende Antwort vor:

 

Vor Jahren wurden bereits Kernbohrungen mit Gipsmarken seitens der Deutschen Bundesbahn (DB) durchgeführt. Danach wurden keine neuen Risse festgestellt.

 

Am 10. März 2006 wurde mit Vertretern der DB eine Ortsbesichtigung durchgeführt.

 

Es wurde der Verwaltung mitgeteilt, dass die marode wirkende Fassade bereits von einem fachkundigen Ingenieurbüro untersucht worden ist. Der Bericht wird von der zuständigen Stelle – DB Netz AG – in Kürze an die Fachverwaltung übersandt.

 

Die bauliche Anlage wird in regelmäßigen Abständen auf lose Bauteile untersucht, um herabstürzendes Material und damit eine Gefährdung von Passanten zu vermeiden.

 

Des Weiteren wurde durch die Vertreter der DB zugesichert, bei Eingang einer Meldung über herabgefallene Bauteile sofortige Maßnahmen zur Sicherung und Reparatur einzuleiten. Dies geschieht auf dem kleinen Dienstweg durch Telefon oder E-mail.

 

Um einen schöneren Anblick zu erhalten besteht seitens der Verwaltung keine Möglichkeit, darauf einzuwirken.

Wie aus dem Gespräch mit Vertretern der DB zu erkennen ist, wird auch seitens des Eigentümers diesbezüglich nichts unternommen

 

Ein ordnungsbehördliches Eingreifen ist erst möglich, wenn eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung besteht.

 

Mit Schreiben vom 13. März 2006 wurde die DB aufgefordert, sich bis zum 06. April 2006 zu äußern und den o. g. Bericht des Ingenieurbüros einzureichen.