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Auszug - Anfrage: Bushaltestelle vor der Hiberniaschule  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Eickel
TOP: Ö 7
Gremium: Bezirksvertretung Eickel Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 04.02.2021 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 19:15 Anlass: Sitzung
Raum: Volkshaus Röhlinghausen
Ort: Am Alten Hof 28, 44651 Herne
2021/0072 Anfrage: Bushaltestelle vor der Hiberniaschule
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage_Formular
Verfasser:BVO Hoppe, Jascha
Federführend:FB 53 - Tiefbau und Verkehr Bearbeiter/-in: Gdanietz, Thimo
 
Beschluss
Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Zustand Bushaltestelle Hiberniaschule 2018/2020 (264 KB) PDF-Dokument (281 KB)    


Sachverhalt:

 

Nach einer Umbaumaßnahme vor der Hiberniaschule, bei welcher die Einbuchtung für Busse, die den ÖPNV bedienen, zurückgebaut wurde, kommt es auf dem dortigen Teilstück der Holsterhauser Straße vermehrt zu kurzfristigen Staus. Linienbusse halten durch diese Umbaumaßnahme nun auf der Straße und blockieren damit den nachfolgenden Verkehr. Zudem kam es auch bereits durch die Schulbusse der Hiberniaschule zu ähnlichen Situationen, da sich die Haltemöglichkeit der Schulbusse ebenfalls verringert hat.

 

Wir bitten die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen:

 

  1. Warum wurde die Einbuchtung vor der Schule zurückgebaut?

 

  1. Warum hat die Stadt die mögliche Bildung von Staus vor dieser Bushaltestelle nicht berücksichtigt?

 

  1. Welche Maßnahmen möchte die Verwaltung treffen um gegen die Staubildung auf diesem Stück der Holsterhauser Straße vorzugehen?

 

Die Verwaltung gibt Folgendes zu Protokoll:

 

Zu 1.:

An der in Rede stehenden Haltstelle wurde keine Einbuchtung zurückgebaut. Die Linienhaltestelle war auch vor dem barrierefreien Ausbau im letzten Jahr, bei dem sie lediglich neu gepflastert und mit taktilen Elementen ausgestattet wurde, eine Fahrbahnrandhaltestelle. Dies ist auch auf den angehängten Fotos vor dem Umbau (02/2018) und nach dem Umbau (12/2020) zu erkennen.

Auf der gegenüberliegenden Seite wurde die Busbucht erhalten und barrierefrei ausgebaut.

 

Zu 2.:

In Anbetracht der oben geschilderten Umstände haben sich nach dem jüngsten Umbau keine Veränderungen hinsichtlich der Rückstausituation ergeben.

Fahrbahnrandhaltestellen dienen der Förderung/Beschleunigung des ÖPNV. Die Aufenthaltszeiten der Linienbusse werden im Vergleich zu Busbuchten verringert, da die anfallenden Zeitverluste beim Einfädeln in den fließenden Verkehr entfallen. Ferner wird mit dem Halten am Fahrbahnrand durch eine geringere Länge der Haltestelle dem ruhenden Verkehr mehr Raum geboten.

 

Zu 3.:

Aus Sicht der Verwaltung besteht hinsichtlich der angesprochenen Staubildung kein Handlungsbedarf. Sie resultiert aus dem Signalprogramm am Knotenpunkt mit der Dorstener Straße (B 226), das auf Grund des dortigen hohen Verkehrsaufkommens keine höheren Freigabezeiten für die Holsterhauser Straße zulässt. Im Regelfall reichen diese Freigabezeiten auch aus, um die während der Rotzeit angestauten Fahrzeuge während der Freigabe abzuwickeln.

Darüber hinaus sind die Verkehrsflächen auf der Holsterhauser Straße ausreichend bemessen, um genügend Stauraum zur Verfügung zu stellen und bspw. ein langsames, verkehrssicheres Überholen des wartenden Busses zu ermöglichen.