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Auszug - Anfrage - Homeoffice und mobiles Arbeiten bei der Stadtverwaltung Herne   

des Ausschusses für Digitalisierung, Infrastruktur und Mobilität
TOP: Ö 21.5
Gremium: Ausschuss für Digitales, Infrastruktur und Mobilität Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 23.03.2021 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:05 Anlass: Sitzung
Raum: Volkshaus Röhlinghausen
Ort: Am Alten Hof 28, 44651 Herne
2021/0064 Anfrage - Homeoffice und mobiles Arbeiten bei der Stadtverwaltung Herne
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage_Formular
Verfasser:Michael Zyweck
Federführend:FB 12 - Personal und Zentraler Service Bearbeiter/-in: Bensel, Heike
 
Beschluss


Sachverhalt:
 

Nach Ansicht der Virologen und Epidemiologen sind Homeoffice und mobiles Arbeiten wichtige Bestandteile des Maßnahmenkatalogs zur Kontaktverminderung. Die Stadtverwaltung Herne ist hier bereits auf einem sehr guten Weg. Das Thema Homeoffice wurde bereits vor Jahren angestoßen und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wurde auch das mobile Arbeiten forciert. Dennoch sollte geprüft werden, ob diese Möglichkeiten noch ausgeweitet werden können.

Vor diesem Hintergrund bitte ich die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen:

 

1. Wie viele MitarbeiterInnen haben bei der entsprechenden Interessenabfrage zum  Homeoffice ihr Interesse bekundet? Wie viele von diesen MitarbeiterInnen befinden sich               zwischenzeitlich tatsächlich im Homeoffice?

2. Wie viele MitarbeiterInnen befinden sich im mobilen Arbeiten?

3. Gibt es sowohl hinsichtlich Homeoffice als auch mobiles Arbeiten Überlegungen für eine               Ausweitung sowie für eine weitere Flexibilisierung?

4. Gibt es finanzielle und sächliche Unterstützungen für die technische Ausstattung der               Arbeitsplätze zuhause?

 

 

Die Fragen werden wie folgt beantwortet:

 

Zu Frage 1:

Insgesamt hatten sich 399 Mitarbeitende an der Interessenabfrage beteiligt. Darunter befanden sich 273 Mitarbeitende aus allen 6 Dezernaten, die im Jahr 2017 ihr Interesse an einer Pilotphasenteilnahme bekundeten.

 

Darüber hinaus hatten sich etwas mehr als 60 Kolleg*innen an der Abfrage beteiligt und ein „mögliches Interesse" an einer Telearbeit signalisiert. Weitere 63 Personen schlossen eine Teilnahme persönlich aus.

 

Zu Frage 2:

Aktuell befinden sich 776 städtische Mitarbeitende im Mobilen Arbeiten. In dieser Zahl sind nicht die Mitarbeitenden einberechnet, die über eine gültige Individualvereinbarung zum Homeoffice (derzeit 259 Mitarbeitende) verfügen.

 

Zu Frage 3:

Der Fachbereich Personal und Zentraler Service nimmt derzeit in Abstimmung mit dem Personalrat, dem Büro für Gleichstellung und Vielfalt sowie der Schwerbehindertenvertretung eine Überarbeitung der Dienstvereinbarung Homeoffice vom 12.10.2018 vor. Die gesammelten Erfahrungen der Mitarbeitenden und Vorgesetzten im Homeoffice sind in die Aktualisierung eingeflossen und werden aktuell vom Fachbereich Recht geprüft. Beispielsweise ist angedacht, den Homeoffice-Anteil auf bis zu 3 Arbeitstage/Woche zu erhöhen, hälftige HO-Tage anzubieten oder auch den Bewilligungszeitraum von 12 auf 24 Monate auszuweiten. Letzteres wird nicht zuletzt zu einer signifikanten Reduzierung des Verwaltungsaufwands aller beteiligten Fachbereiche führen.

 

Zu Frage 4:

Die Teilnahme an dem Arbeitsmodell "Homeoffice" ist freiwillig. Auf Grundlage der SARS-CoV- 2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) wird aktuell den Beschäftigten das Arbeiten in der Wohnstätte angeboten, sofern keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Entsprechend der Dienstvereinbarung Homeoffice (DA HO) obliegt die Einrichtung einer häuslichen Arbeitsstätte der*dem jeweiligen Mitarbeitenden. Sofern dienstliche Hardware (z.B. Pool-Notebooks) im laufenden Dienstbetrieb nicht anderweitig benötigt wird, ist es in Abstimmung mit der jeweiligen Führungskraft möglich, das Notebook für die Arbeit im Homeoffice zu nutzen.