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Auszug - Anfrage "Corona"  

des Sportausschusses
TOP: Ö 10
Gremium: Sportausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 15.04.2021 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 18:40 Anlass: Sitzung
Raum: Volkshaus Röhlinghausen
Ort: Am Alten Hof 28, 44651 Herne
2021/0377 Anfrage "Corona"
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage_Formular
Verfasser:1. SPD-Ratsfraktion
2. Henrik Bollmann
Federführend:FB 45 - Sport Bearbeiter/-in: Schön, Benjamin
 
Beschluss


Zu der o. g. Anfrage nehmen die Fachbereich 45 –Sport und Fachbereich 26 (Gebäudemanagement) der Stadt Herne wie folgt Stellung:

 

  1. Ist im Rahmen einer möglichen Teststrategie für die Schulen auch an den Zusammenhang mit dem Vereinssport insofern gedacht, als dass in der Schule ermittelte Testergebnisse auch für den nachmittäglichen Sport im Verein zu einer unbürokratischen Verwendung kommen könnte?

 

Antwort FB 45: Die Möglichkeit im Rahmen einer Teststrategie Schule und Vereinssport zu verbinden, sieht die aktuelle Coronaschutzverordnung nicht vor. Somit bleibt es derzeit abzuwarten, ob und wie weit sog. „bestätigte Tests“ auch für einen außerschulischen Vereinsbetrieb genutzt werden können.

 

  1. Gelten auf den Wasserflächen des Rhein-Herne-Kanals dieselben Corona-Verordnungen des Sports?

 

Antwort FB 45: Auch hier regelt die jeweils aktuelle Coronaschutzverordnung alle sportlichen Aktivitäten auf dem Rhein-Herne-Kanal. Der Kanuverband NRW formuliert die Auslegung für den Kanusport (ebenso wie auch des Ruder- und Segelsports) entsprechend; dieser ist außerhalb von Sportanlagen nur im Rahmen der individuellen Sportausübung erlaubt. Beim Rhein-Herne-Kanal handelt es sich, im Gegensatz zu Vereinsgeländen oder klar zu definierenden Sportanlagen, um einen öffentlichen Raum.


 

  1. Die Säuberung der Sporthallen verzögerte im letzten Jahr die Rückkehr der Sportvereine. Sieht die Verwaltung in diesem Jahr die Möglichkeit diese Vorgänge zu beschleunigen?

 

Antwort FB 26: Die Sporthallen sind inzwischen gereinigt worden und stehen für den (Schul-)

Sport bereits zur Verfügung.

 

 

  1. Ist das Angebot einer kompletten Öffnung der Sporthallen für die Sportvereine in den Sommerferien eine mögliche Option im Falle eines positiven Verlaufs der Pandemie?

 

Antwort FB 26: Die von der Sportverwaltung ausgewählten Sporthallen stehen bereits seit Jahren in den Sommerferien für den Vereinssport zur Verfügung, zum Teil mit eingeschränkten Hausmeister- und Reinigungsleistungen. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass in den Sommerferien in vielen Schulen Baumaßnahmen stattfinden. Gleichzeitig müssen die Schulhausmeister in den Ferien ihren Urlaub nehmen. Reinigungskräfte, die in Schulen tätig sind, nehmen ebenfalls in den Ferien ihren Urlaub. Die eingeschränkten Personalkapazitäten lassen eine Betreuung der Sporthallen, insbesondere abends und an Wochenenden nicht zu

 

  1. Wie sehen die Vorbereitungen hinsichtlich der Öffnungen im Schwimmsport für Schule und Verein aus?

 

Antwort FB 26: Die Lehrschwimmbecken sind grundsätzlich bereit für die Nutzung, Ausnahme: Otto-Hahn-Gymnasium und Schule am Pantrings Hof, dort werden in der KW 15 Fliesenarbeiten durchgeführt (betriebsbereit ab 10.05.)

 

 

  1. Sieht die Verwaltung Möglichkeiten, um Lüftungskonzepte zumindest für einen Teil der zwölf Sporthallen zu entwickeln, die im Rahmen des Öffnungs-prozesses ähnlich wie im letzten Jahr noch geschlossen waren?

 

Antwort FB 26: An der Nutzbarkeit der Hallen, wie sie aufgrund der Lüftungsmöglichkeiten im August 2020 festgelegt worden ist, gibt es keine Veränderung. Lediglich in der Halle der an der Max-Wiethoff-Straße wird nun durch neue Beschläge an den Fenstern der maximale Öffnungswinkel erreicht. Ob dies für einen Nutzung ausreicht, muss im Zusammenwirken mit dem FB 45 entschieden werden.

 

 

  1. Eine wichtige Einnahmequelle von Sportvereinen ist die Bewirtung im Rahmen von Spieltagen. Sieht die Verwaltung Möglichkeiten für ein Beratungsangebot für die Vereine, damit diese Ausschank und Verköstigung coronakonform organisieren können?

 

Antwort FB 45: Die Coronaschutzverordnung des Landes NRW regelt situativ auch den Verkauf von Speisen und Getränken auf Sportanlagen durch die Vereine. Die Sportvereine wurden nach Beendigung des ersten Locksdowns im Frühjahr 2020 von der Sportverwaltung dahingehend informiert, wie und in welcher Form der Verkauf von Speisen und Getränken durchgeführt werden durfte. Diese Vorgehensweise ist für dieses Jahr ebenfalls vorgesehen, d. h. die Verwaltung wird die Vereine per E-Mail über die aktuellen Bedingungen und Auflagen informieren, sobald der Gesetzgeber den Verkauf von Speisen und Getränken auf Sportanlage wieder vorsieht. Sollte im Bedarfsfall eine persönliche Beratung notwendig sein, besteht wie bisher die Möglichkeit, sich an die entsprechenden Fachbereiche zu wenden.