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Auszug - Anfrage - Erste-Hilfe-Kurse an Schulen  

des Schulausschusses
TOP: Ö 13
Gremium: Schulausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 12.05.2021 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:23 Anlass: Sitzung
Raum: Veranstaltungssaal Kulturzentrum
Ort: Willi-Pohlmann-Platz 1, 44623 Herne
2021/0458 Anfrage - Erste-Hilfe-Kurse an Schulen
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage_Formular
Verfasser:AfD-Fraktion
Federführend:FB 31 - Schule und Weiterbildung Bearbeiter/-in: Gnörk, Markus
 
Beschluss


1. An welchen Herner Schulen werden Erste-Hilfe-Kurse angeboten? Dienen diese  nur der Ausbildung der Schulsanitätsdienste oder werden die auch für alle interessierten Schülerinnen und Schüler angeboten?

 

Antwort:

Die Durchführung von Erste-Hilfe-Kursen an Schulen ist durch den Rd.Erl. „ Aus- und Fortbildung von Schülerinnen und Schülern in Erster Hilfe“ des Ministeriums für Schule und Bildung v. 22.02.2018 (ABl. NRW. 02/18 S. 38), BASS 18-24 Nr. 1.2, geregelt.

Organisation und Durchführung von Erste-Hilfe-Kursen sind eine innere Schulangelegenheit, in die weder der Schulträger noch das Schulamt einzubinden sind. Die Verwaltung hat keine Kenntnisse darüber, welche Herner Schulen Erste-Hilfe-Kurse durchführen und an welche Zielgruppen sich die Angebote richten.

 

 

2. Welche Kooperationspartner (z.B. DRK) unterstützen die Kurse?

 

Antwort:

Die Kooperationspartner sind der Verwaltung nicht bekannt.

Gemäß Nr. 1.4 des o. g. Rd.Erl. kann die Aus- und Fortbildung nur von Ausbilderinnen oder Ausbildern mit einer gültigen Lehrberechtigung erteilt werden, die ihnen von den anerkannten Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Malteser-Hilfsdienst (MHD) und Deutsche-Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie weiteren von den Unfallversicherungsträgern anerkannten Institutionen ausgestellt worden ist. Die Schulen entscheiden über die Zusammenarbeit mit den unter der Nummer 1.4 genannten Organisationen und Institutionen.

 

3. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, die Kurs-Angebote (nach der  Corona-Pandemie) zu erweitern bzw. die Schulen bei einer Angebotserweiterung               zu unterstützen?

 

Antwort:

Die Schulen entscheiden in eigener Verantwortung, ob und in welchem Rahmen und Umfang sie Kursangebote vorhalten. Die Verwaltung sieht weder Möglichkeiten noch die Notwendigkeit, Einfluss auf die Anzahl der Kursangebote zu nehmen. Die Zuständigkeit des Schulträgers beschränkt sich auf die sächliche Ausstattung der Schulen mit Sanitätsmaterialien.