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Vorlage - 2015/0642  

Betreff: Anfrage: Fußgängersicherheit an der Kirchstraße
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage CDU
Verfasser:BVO Pietas, Sven
Federführend:FB 53 - Tiefbau und Verkehr Beteiligt:FB 44 - Öffentliche Ordnung
Bearbeiter/-in: Darnieder, Martina   
Beratungsfolge:
Bezirksvertretung Sodingen Entscheidung
21.10.2015 
der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Sodingen zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt

Von einigen Bürgerinnen und Bürgern wurde darauf hingewiesen, dass auf der Kirchstraße an einigen Stellen Gefahrenpotential bei der Querung bestehen könnte. Insbesondere auch im Hinblick auf die hohe Nutzungsfrequenz der Kirchstraße durch Kraftfahrzeuge und unter Berücksichtigung eines höheren Aufkommens an Straßenüberquerungen an diesen Stellen (z.B. aufgrund altengerechter Wohnungen, Nähe zur Akademie Mont-Cenis, Kirche etc.). Bei einer Ortsbegehung konnten die Bedenken der Bürgerinnen und Bürger nachvollzogen werden.

 

Durch die ökologische Aufwertung im Rahmen des Projekts „Emscherumbau“ könnte zusätzlich eine attraktive Route für Fußgänger und Radfahrer erschlossen werden.

 

Um eine Entscheidungs- bzw. Antragsgrundlage zu schaffen bittet die CDU-Fraktion Sie in diesem Zusammenhang, in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Sodingen am 21.10.2015 nachstehende Fragen von der Verwaltung beantworten zu lassen:

 

  1.  

a)      Kann der Fußgängerüberweg technisch zu einem gesicherten Fußgängerüberweg („Zebrastreifen“ einschl. beleuchteter Hinweisschilder) ausgebaut werden?

 

An der Querungsmöglichkeit Kirchstraße / Ecke Henin-Beaumont-Str. sind eine Querungshilfe („Insel“) sowie eine Straßenlaterne vorhanden.

 

b)      Welche Kosten würde ein solcher Umbau verursachen? Wäre ein Umbau ggf. aus dem laufenden Haushalt bestreitbar oder müssten entsprechende Mittel beantragt werden?

 

c)      Sind ggf. im Rahmen des Emscherumbaus bereits Mittel vorgesehen? Könnte die Emschergenossenschaft sich ggf. an den Kosten beteiligen?

 

  1.  

a)      Ist eine deutlichere Kennzeichnung des Fußgängerüberwegs an der Kirchstraße / Ecke Widumer Str. (Höhe Kirche) zusätzlich durch Randmarkierungen für die Stadt (rechtlich) möglich? 

 

b)      Mit welchen Kosten wäre eine solche Maßnahme verbunden?

 

  1. Wie schätzt die Verwaltung die Möglichkeiten ein, zumindest partiell, durch Geschwindigkeitsbegrenzungen (Tempo 30) die Sicherheit von Fußgängerinnen und Fußgängern vor allem an diesen Gefahrenstellen zu verbessern?