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Vorlage - 2016/0401  

Betreff:
Bericht der Verwaltung zum Thema "Zentrale Fortschreibung der Treibhausgas-Bilanz in der Metropole Ruhr"
Status:öffentlichVorlage-Art:Berichtsvorlage
Verfasser:Herr Heidenreich, 3013
Federführend:FB 51 - Umwelt und Stadtplanung Bearbeiter/-in: Fischer, Gabriele
Beratungsfolge:
Ausschuss für Umweltschutz Vorberatung
01.06.2016 
des Ausschusses für Umweltschutz zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Der Regionalverband Ruhr möchte seine Mitgliedskommunen in Zukunft bei der Erstellung der Treibhausgas (THG) – Bilanz unterstützen und entlasten. Im Rahmen des Regionalen Klimaschutzkonzepts zur „Erschließung der erneuerbaren Energien-Potentiale der Metropole Ruhr“ wurde bereits für die gesamte Metropole Ruhr (53 Kommunen, 4 Kreise und die Region) die THG-Bilanzen für das Jahr 2012 erfolgreich zentral erstellt.

Die benötigten Daten für das Jahr 2012 wurden zentral (z.T. mit Unterstützung der Kommunen/Kreise) für jede Kommune aufbereitet, in die einzelnen EcoRegion-Accounts eingepflegt und in Form von Diagrammen ausgewertet. Anschließend wurden die Bilanzen für die vier Kreise sowie die gesamte Metropole Ruhr ermittelt. In einer Arbeitsgruppe mit Vertretern aus den Kommunen/Kreisen, der EnergieAgentur NRW, dem LANUV NRW sowie dem RVR erfolgte parallel ein reger Austausch und die gemeinsame Entwicklung einer einheitlichen Bilanzierungsmethode für die gesamte Region.

Bei einer gemeinsamen, zentralen Bilanzierung werden die THG-Bilanzen der Kommunen/Kreise/Region im 2-Jahres Turnus fortgeschrieben, wobei auch für die Zwischenjahre die Daten aufbereitet und in EcoRegion eingepflegt werden. Alle zwei Jahre werden die Bilanzen ausgewertet und in Form eines Endberichts allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt.

 

Dieses Vorgehen hat folgende Vorteile:

  • Zeit- und Kostenersparnis für jede Kommune, da kein eigenes Personal eingesetzt/eingearbeitet werden muss;
  • Gleiche Standards für alle Kommunen und dadurch Vergleichbarkeit der Ergebnisse; Anstreben einer einheitlichen Datenqualität (begrenzt möglich aufgrund der Abhängigkeit von den Datenlieferanten);
  • Vereinfachte Datenbeschaffung, da es eine zentrale Instanz gibt, die sich mit den jeweiligen Datenlieferanten auseinandersetzt;
  • Erstellung einer gegenüber Land und Bund aussagekräftigen regionalen CO2-Bilanz ohne großen Mehraufwand;
  • Ein Zugriff auf die eigene Bilanz sowie die Einpflege von Daten ist jederzeit möglich;
  • Kontinuierlicher Einsatz für eine Optimierung der Bilanzierungsmethode sowie die Verbesserung der Datenqualität;
  • Die erstellte CO2-Bilanz steht den Kommunen zur Verfügung und kann für lokale Klimaschutzkonzepte und für andere nationale und internationale Wettbewerbe oder EU-Förderungsprogramme genutzt werden.

 

Die Stadtverwaltung der Stadt Herne, insbesondere der federführende Fachbereich 51, stimmt mit dem RVR in der Sache überein und unterstützt diesen in der Angelegenheit. Im Rahmen der laufenden Geschäfte der Verwaltung unterzeichnet das Dezernat V einen LOI mit dem RVR. In diesem wird die Unterstützung durch Bereitstellung von Daten bzw. der Abfrage von Daten sowie der Auswertung durch den RVR zugestimmt.

 

 

 

Der Oberbürgermeister

In Vertretung

 

 

 

(Friedrichs)

Stadtrat

 

 

 

                                


Anlagen:

keine