Ratsinformationssystem

Vorlage - 2016/0447  

Betreff: Anfrage: Alkohol- und Drogenprobleme in Wanne-Mitte
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage_Formular
Verfasser:BVO Nierstenhöfer, Günter
Federführend:FB 44 - Öffentliche Ordnung Bearbeiter/-in: Gresch, Norbert
Beratungsfolge:
Bezirksvertretung Wanne Entscheidung
14.06.2016 
der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Wanne    

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:
 

  1. Wie ist der Sachstand bezüglich der geplanten Anmietung des ‚Bahn-Kiosk‘ an der Ecke Hauptstr. / Berliner Str. ?
  2. Wann wurde das Schreiben an die Bahn geschickt ?

Gibt es schon Reaktionen von der Bahn darauf ?

  1. Wurden auch Gespräche mit den ‚Betroffenen‘ hinsichtlich der Idee einer Alternative zur ‚Hütte‘ geführt ?

Wenn ja, mit welchem Ergebnis ?

  1. Werden parallel zur ‚Kiosk-Suche‘ weitere Objekte gesucht ?
  2. Gibt es inhaltlich konzeptionelle Vorstellung für eine Alternative zur Hütte ?
  3. Aus welchen Gründen wurde die Anmietung des Kiosk in den Sozialausschuss verlagert ?

2 Mitglieder der Bezirksvertretung sind auch Mitglieder beim „Runden Tisch“. Sie sind aber nicht Mitglieder im Sozialausschuss ! Oder ist der „Runde Tisch“ inzwischen aufgelöst ?

 

 

Begründung

Am 9. Februar diesen Jahres hatten wir die Problematik in die Bezirksvertretung gebracht mit einem Antrag zur Einrichtung einer großen „Arbeitsgruppe“ mit dem Ziel, in der Wanner ‚Gesellschaft‘, Gruppen / Menschen zu sensibilisieren, die Suchtabhängigen nicht aus dem Stadtbild zu verdrängen, sondern mit nach Möglichkeiten der Re-Integration in die Gesellschaft zu suchen. (s. dazu auch meine mündliche Begründung zum Antrag - Anlage) „Diese Menschen, haben niemand, der sich um sie kümmert“, so die Aussage eines Profis in der Herner Suchtarbeit.

Statt die Probleme schnell weiter anzugehen, wurde 6 Wochen wichtige Zeit vertan bis zur Befassung des Sozialausschusses ! Die Bezirksvertretung hätte den Auftrag an die Verwaltung auch schon im Februar geben können !

Noch vor der Sitzung des Sozialausschusses habe ich einige Male mit Betroffenen am Buschmannshof gesprochen, Gründe erfahren, warum sie die neue Hütte kaum annehmen, aber auch, dass sie sehr an einem festen Aufenthaltsort interessiert sind und anboten, diesen auch selbst herrichten zu wollen. Dabei zählten einige sofort Ihre Berufe auf … Maler, Maurer, Klempner … Allerdings meinten sie auch, dass es möglicherweise gut sei, wenn sie organisatorische, koordinierende Hilfen bekommen könnten … 

Sollte der „Runde Tisch“ parallel zur Sozial-Verwaltung sich auch weiter mit dieser Problematik befassen, besteht die Gefahr einer weiteren Verzögerung. Am „Runden Tisch“ arbeiten Experten mit, die m. E. für die konzeptionelle Entwicklung sehr wichtig sind.

 

 

 


Anlagen:
 

Original der Anfrage

Mündliche Begründung des Antrags vom 09.02.2016   

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich BV WAN 2016.06.14. - Anfr. Alkoh.- u. Drogenprobleme (100 KB) PDF-Dokument (111 KB)    
Anlage 2 2 öffentlich BV WAN 2016.02.09. Antrag AG Alk+Drog ... Argumente-mdl. Begründg (367 KB)