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Vorlage - 2017/0033  

Betreff: Einrichtung eines Bewegungsparcours für Generationen im Stadtbezirk Eickel
Status:öffentlichVorlage-Art:öffentliche Beschlussvorlage
Verfasser:Rettig, Frank
Federführend:FB 44 - Öffentliche Ordnung Beteiligt:FB 55 - Stadtgrün
Bearbeiter/-in: Rettig, Frank   
Beratungsfolge:
Sportausschuss Vorberatung
07.02.2017 
des Sportausschusses beschlossen   
Bezirksvertretung Eickel Entscheidung
09.02.2017 
der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Eickel beschlossen   

Finanzielle Auswirkungen
Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

 

Finanzielle Auswirkungen in Euro

 

           Teilergebnisplan (konsumtiv)

Produkt

Kontengruppe

Ertrag/Aufwand (-)

Nr.:

Bez.:

Nr.:

Bez.:

 

 

Teilfinanzplan (investiv)

Maßnahme

Kontengruppe

Einzahlung/Auszahlung (-)

Nr.: 7.420131.700.500

Bez.: Generationsübergr. Bewegungsparcour Eickel

Nr.: 78

Bez.: Auszahlungen für Tiefbaumaßnahmen

-80.000,00 €

                                                           


Beschlussvorschlag:
 

Der Sportausschuss empfiehlt der Bezirksvertretung Eickel, die vorgeschlagenen Planungen zur Errichtung eines Bewegungsparcours für Generationen (Aktiv-Flächen) im Eickeler Park zu beschließen.                                                           


Sachverhalt:
 

Hintergrund:

Der Sportausschuss hat die Verwaltung am  28. September 2016 beauftragt, einen Bewegungsparcours für Generationen in Eickel zu errichten. Als Standort wurde der Volkspark Eickel festgelegt.

 

 

Planungsidee:

Grundgedanke war es, den Bewegungsparcours (Aktiv-Flächen) an vorhandene Flächen mit Aktivitätspotential anzubinden, diese aufzuwerten und neue Aktivitätsimpulse zu setzen. Aus diesem Grund entwickelte sich die Planungsidee, den Bewegungsparcours auf zwei Aktivflächen aufzuteilen:

 

 „Aktiv-Fläche Eickeler Park I

 

In unmittelbarer Nähe des Spielplatzes am Mini Zoo (Lohofstr.) befinden sich angrenzend zwei Rasenflächen mit einem stimmigen Verhältnis von Licht und Schatten.  Zudem ist in

unmittelbarer Nähe ein WC-Häuschen vorhanden.

 

Verteilt auf die beiden Rasenflächen sollten jeweils ca. 2 – 4 Outdoor-Fitness-Geräte installiert werden. 

 

Wiese A:   Bereich Kraft mit der „Station Bein-Ergometer und der „Station Oberkörper-

                  Ergometer“ und

                  Bereich Mobilisation mit der „Station Wellenlaufen und

                  Bereich Beweglichkeit mit  der „Station  Kniebeuge mit Wackelplatte.

                  Optional: Station Liegestütz und Armzug (Kraft)

 

Wiese B:   Bereich Koordination mit der „Station Balancierstrecke und der „Station 

                  schwebende  Plattform“.

 

 

Zielgruppen:

„Jung und Alt“ in Kombination mit dem angrenzenden Spielplatz u. a. Eltern und Großeltern von Kindern, Besucher/-innen des Parks an sich und Bewohner/-innen der beiden nahegelegenen Senioreneinrichtungen sowie Anwohner/-innen.

 

Anmerkung:

Alle Stationen sind wahre Hingucker und schaffen durch ihre Aufmerksamkeit eine Motivation zum Ausprobieren und Aktivsein.

Die Station Balancierstrecke ist ein verbindendes Element zwischen dem vorhandenen Spielplatz und der Aktiv-Fläche, nicht zu nah, da durch schmalen Stichweg getrennt, aber für alle Zielgruppen in diesem Bereich interessant und nutzbar.

 

 

 

 

Aktiv-Fläche Eickeler Park II“

 

Auf der Wiesenfläche im Bereich Burgstr./Ecke Reichstr. sind bereits 4 Outdoor-Fitnessgeräte (Reck, Barren, Turnstange und Situp Bank) vorhanden. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Kletterturm mit einer Boulderseitenwand  auf der einen und einem Kletternetz auf der anderen Seite einschließlich einer anhängenden Rutsche.  Komplementiert wird das Ganze durch eine Stein-Tischtennis-Platte.

 

Dieser Bereich soll durch eine Station Calisthenics-Allround (Bereich Vielseitigkeit und Kraft) ergänzt werden. Variable Erweiterungen erfolgen durch sog. Add Ons. Wichtig ist bei der Zusammensetzung des Moduls, dass vorhandene Funktionen durch die 4 Outdoorgeräte ausgespart und wirklich neue Funktionen eingebaut werden.

 

Optional könnte das Calisthenics-Allround Modul mit einem verbesserten Fallschutz ausgestattet werden. Somit wäre  diese Bodenfläche als zusätzliche Funktionsfläche für sportliche Aktivitäten u. a. Yoga, Dehnung nutzbar.

Die Zielgruppe des Calisthenics-Moduls hat gerne (Erfahrungswerte aus der Sportwissenschaft) in der Nähe ein Slagline, als seperates Modul für entsprechende Ausgleichsübungen, in Form einer festen Verankerung eines 4m Seiles. Das Modul Slagline kann optional geplant werden.

 

Zielgruppen:

„Kraftsportler/-innen“,  Jugendliche der nahegelegenen zwei Schulen, Sportler/-innen des in der Nähe beheimateten Tennisvereins, fitnessorientierte Besucher/-innen des Parks.

 

 

 

 

 

 

Fazit:

 

Infrastruktur im Eickeler Park:

Die v. g. sportlichen Ergänzungen der vorhandenenFlächen bieten eine weitestgehende blickgeschützte Aktivitätsausübung bei gleichzeitiger sozialer Kontrolle.

Freiflächen wie im Eickeler Park sind auch immer als multifunktionaler Raum zu verstehen d. h., unterschiedliche Wünsche/Anforderungen wie Sport und Bewegung sowie Erholung und Regeneration schließen sich dabei nicht aus und konkurrieren nicht miteinander (keine Störung der Ruhesuchenden).

 

Beide Aktivflächen bieten eine gutes Verhältnis von Licht und Schatten.  Der Zugang zu den Aktivflächen kann nach wie vor über das vorhandene Wegenetz erfolgen.

Ein Anbinden von Outdoor-Fitnessgeräten an ein wie hier bestehendes Wegenetz, dass auch bereits durch Sportler/-innen u. a. Walker/-innen/Jogger/-innen genutzt wird, ist stets ein fester Erfolgsfaktor.

 

Der vorhandene befestigte Verbindungsweg zwischen den beiden Aktivflächen kann ergänzend mit entsprechender Beschilderung für Jung und Alt als Geh- bzw. Walkingstrecke ausgewiesen werden.

 

Die beiden v. g. Aktivflächen haben einen multifunktionellen Nutzen und sind bestens auf die Örtlichkeiten abgestimmt.

 

Im und am Eickeler Park befinden sich Cafe/Restauration, WC-Häuschen, Senioreneinrichtungen, die eine Möglichkeit zur Erfrischung bzw. WC-Benutzung bieten.

Insbesondere bei einem längeren Verweilen im Park bzw. für die Nutzergruppe der  Seniorinnen und Senioren sind diese Aspekte bedeutsam.

 

Eine zusätzliche Beschilderung an zwei bis drei markanten Stellen im Park zu den jeweiligen Aktivflächen sowie ein Hinweisschild auf den jeweils anderen Aktivbereich am Standort sollte ergänzt werden.

Somit ist eine gelenkte Führung zu den beiden „Points of Interest“ (POI) gegeben und die Attraktivität dieser Flächen nochmals hervorgehoben.

 

Bauausführung:

Die Geräte sind von dem vorhandenen Wegenetz zu erreichen. Die Breite der Hauptwege lässt eine Installation auf den Wegen nicht zu. Andere Nutzer/-innen könnten ansonsten behindert werden.

 

Zentral unter den Geräten werden Fallschutzflächen verlegt, je nach Größe des Gerätes bis zu 10 qm. Rund um diesen Bereich befinden sich Rasenflächen.

 

Das Gerätedesign sowie die Lage und Anordnung im Volksgarten sind in den beigefügten Anlagen dargestellt.

 

 

Der Oberbürgermeister

 

in Vertretung

 

 

Chudziak                                         


Anlagen:
Bewegungsparcours

Stadtplan

Bebilderung (Geräte)                            

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Bebilderung (2127 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich Visio-Bewegungscarccours Schema (68 KB)      
Anlage 3 3 öffentlich Visio-Stadtplan (289 KB)