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Vorlage - 2017/0550  

Betreff: Stadtumbau Herne-Mitte
Fassaden- und Hofflächenprogramm Herne-Mitte
Status:öffentlichVorlage-Art:Berichtsvorlage
Verfasser:Herr Brokmann, 3021
Federführend:FB 51 - Umwelt und Stadtplanung Bearbeiter/-in: Böhnke, Bianca
Beratungsfolge:
Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung Vorberatung
23.01.2018 
des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung zur Kenntnis genommen   
Bezirksvertretung Herne-Mitte Vorberatung
15.02.2018 
der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Herne-Mitte zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n

Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung und die Bezirksvertretung Herne-Mitte nehmen den Sachstandsbericht zum „Fassaden- und Hofflächenprogramm Herne-Mitte“ zur Kenntnis.

 

Sachverhalt:
 

Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am 18.10.2011 das Stadtumbaugebiet „Herne-Mitte“ festgelegt und das entsprechende städtebauliche Entwicklungskonzept beschlossen.

 

Mit dem städtebaulichen Entwicklungskonzept soll das Gebiet „Herne-Mitte“ in seiner Funktion als zentraler Versorgungsbereich und als Wohnstandort gestärkt werden, städtebauliche Missstände sollen beseitigt werden. Hierzu ist ein Paket von Maßnahmen vorgesehen, die in einem Zeitraum von mehreren Jahren mit Hilfe von Mitteln der Städtebauförderung umgesetzt werden.

 

Eine der Maßnahmen ist das „Fassaden- und Hofflächenprogramm“ Herne-Mitte, welches zum Ziel hat, den privaten Gebäudebestand im Fördergebiet aufzuwerten. Gefördert werden Maßnahmen der Fassadengestaltung, Maßnahmen zur Entsiegelung, Begrünung und Gestaltung von Hof- und Gartenflächen sowie zur Begrünung von Dächern und Fassaden. Die Förderung wird in Form eines Zuschusses gewährt, dieser beträgt 50% der als förderfähig anerkannten Kosten, als Obergrenze 30€ pro qm gestalteter Fläche.

 

Im Rahmen des Stadtumbaumanagements ist die Planungsgruppe Stadtbüro gemeinsam mit Kroos+Schlemper Architekten aus Dortmund von der Stadt Herne beauftragt worden. In diesem Rahmen stellt das Büro Kroos+Schlemper Architekten einen Quartiersarchitekten in Herne-Mitte. Sämtliche vom Eigentümer zur Förderung beantragten Maßnahmen müssen vor Beginn mit dem Quartiersarchitekten hinsichtlich Umfang und Konzept abgestimmt werden. Der Quartiersarchitekt berät die Antragsteller zudem in allen Fragen des Förderprogrammes und ist bei der Antragstellung behilflich.

 

Betrifft die Maßnahme ein denkmalgeschütztes Objekt, ist vorab eine denkmalrechtliche Erlaubnis bei der Unteren Denkmalbehörde einzuholen. Die Untere Denkmalbehörde berät den Antragsteller hinsichtlich der Anforderungen des Denkmalschutzes und stellt so die denkmalgerechte Ausführung der Maßnahme sicher.

 

 

 

Durch die mit dem Programm verbundenen Fördermöglichkeiten haben sich viele Eigentümer entschlossen, substanz- und werterhaltende Arbeiten an ihren Gebäuden durchzuführen. Seit Beginn des Fassaden- und Hofflächenprogramms 2014 konnten bislang 75 Maßnahmen mit einem Fördervolumen von ca. 200.000 € erfolgreich umgesetzt bzw. in 2017 begonnen werden. Insgesamt konnte eine deutliche Aufwertung des Quartiers Herne-Mitte, insbesondere aber des Erscheinungsbildes der Baudenkmäler und ihrer unmittelbaren Umgebung erreicht werden, so dass die Ergebnisse des Programms als Erfolg gewertet werden können.

 

Der Oberbürgermeister

In Vertretung

 

 

 

 

Friedrichs

(Stadtrat)                 


Anlagen:
 

Keine