Ratsinformationssystem

Vorlage - 2005/0006  

Betreff: Öffnungszeiten der Tageseinrichtungen für Kinder im Jahr 2005
Status:öffentlichVorlage-Art:öffentliche Beschlussvorlage
Verfasser:Karassek, Klaus
Federführend:FB 42 - Kinder-Jugend-Familie Bearbeiter/-in: Karassek, Klaus
Beratungsfolge:
Jugendhilfeausschuss Entscheidung
20.01.2005 
des Jugendhilfeausschusses beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

a)     Der Jugendhilfeausschuss nimmt die in der Anlage aufgeführten Öffnungszeiten der Herner Tageseinrichtungen für Kinder im Jahre 2005 zur Kenntnis.

 

b)     Der Jugendhilfeausschuss beschließt die Öffnungs- und Schließungszeiten der städtischen Tageseinrichtungen für Kinder im Jahre 2005 lt. Anlage.

 

c)      Der Jugendhilfeausschuss genehmigt, dass die Tageseinrichtungen Karlstraße 7 und Alten-höfener Str. 17 wie bisher täglich bereits vor 7.00 Uhr geöffnet werden.

 

d)     Der Jugendhilfeausschuss fordert die Träger von Tageseinrichtungen dazu auf, die Öffnungs- und Schließungstage sowie die Vertretungsregelungen durch einen entsprechenden Aushang in den Tageseinrichtungen rechtzeitig bekannt zu geben.

 

Sachverhalt:

Sachverhalt:

 

Zu a)

 

Gem. § 9 Abs. 2 GTK teilen die Träger von Tageseinrichtungen dem örtlichen Träger der Jugendhilfe die festgelegten Öffnungszeiten mit.

Eine Zusammenstellung aller von den Trägern mitgeteilten Öffnungszeiten ist als Anlage beigefügt.

 

 

Zu b)

 

Für die 19 städtischen Kindertageseinrichtungen waren im Jahr 2004 insgesamt 20,5 Schließungstage vorgesehen. Diese setzten sich zusammen aus den 15 Schließungstagen der Blockschließung, je einem halben Schließungstag für die Personalversammlung, die jährliche Dienstbesprechung der Fachbereichsleitung mit dem pädagogischen Personal und den Betriebsausflug, je einem Schließungstag für den 24. und 31.12. und zwei Schließungstagen für einrichtungsinterne Qualifizierungs- und Konzeptarbeit.

 

Für das Jahr 2005 sieht die Verwaltung insgesamt 19,5 Schließungstage vor. Diese setzen sich zusammen aus den 15 Schließungstagen der Blockschließung, je einem halben Schließungstag für die Personalversammlung, die jährliche Dienstbesprechung der Fachbereichsleitung mit dem pädagogischen Personal und den Betriebsausflug, zwei Schließungstagen für einrichtungsinterne Qualifizierungs- und Konzeptarbeit und einmalig für das Jahr 2005 einem weiteren und nachfolgend begründeten Schließungstag als Teamtag für “Körperarbeit für ErzieherInnen”.

 

Ein dauerhaft sehr hoher Krankenstand bei den Beschäftigten in den städtischen Kindertageseinrichtungen war Anlass, im Herbst 2003 einen zeitlich befristeten Arbeitskreis zu bilden, in welchem Kolleginnen der städtischen Kindertageseinrichtungen, des Personalrates und der Verwaltung vertreten waren.

In diesem Arbeitskreis wurde die inhaltliche Erstellung eines Fragebogens zur gesundheitlichen Situation der Kolleginnen und Kollegen in den Kindertageseinrichtungen entworfen.

Der Fachbereich Personal, der verwaltungsinterne Arbeitskreis Gesundheitsförderung sowie externe Beratung erweiterten und konkretisierten diesen Entwurf. Der Fachbereich Personal unterstützte finanziell den Prozess der Fragebogenüberarbeitung, -auswertung und -dokumentation durch das Büro Feldner und König.

 69% der Beschäftigten nahmen an der Umfrage teil.

Die körperliche Beanspruchung wurde von über 45 % der teilnehmenden KollegInnen als gesundheitlich belastend rückgemeldet.

Der vorgesehene Teamtag “Körperarbeit für ErzieherInnen” bindet sich konzeptionell in mehrere Maßnahmen ein, die die gesundheitliche Belastung der einzelnen Kollegin/ des einzelnen Kollegen mit dem Ziel einer dauerhaften Veränderung schädigender Haltungs- und Bewegungsmuster in der Arbeitssituation mindern sollen.

 

Nach dem jeweiligen Teamtag können KollegInnen auf Freiwilligenbasis eigenverantwortlich mit einem regelmäßigen und langfristigen Training beginnen, welches während der Arbeitszeit zwei ca. 25-minütige Trainingseinheiten pro Woche beinhaltet.

Es findet für alle KollegInnen, die dieses Training beginnen, bis Ende 2007 eine fachliche Begleitung durch Herrn Rieks (Studium der Sportwissenschaft an der Ruhruniversität Bochum, Fachreferent für arbeitsplatzbezogene Gesundheitsförderung, mehrjährige Erfahrungen in Rückenfitnessschulung  und allgemeiner Gesundheitsprävention) in Form von betreuten Trainingseinheiten in kleinen Gruppen statt.

1.      eine betreute Trainingseinheit 2 - 4 Wochen nach dem “Aktiv-Seminar”

2.      eine betreute Trainingseinheit 10 - 12 Wochen nach dem “Aktiv-Seminar”

3.      mehrere betreute Trainingseinheiten zur weiteren langfristigen Trainingssteuerung nach Bedarf bis Ende 2007

Die Kosten für die Teamtage und die betreuten Trainingseinheiten werden durch den Fachbereich Personal getragen.

 

Ziele des Teamtages und der betreuten Trainingseinheiten sind:

-          Reflexion über Bewegungsabläufe und gezielte körperliche Aktivitäten

-          Optimierung von Bewegungsmustern in der Arbeit mit den Kindern

-          Sensibilisierung für den eigenen Körper und die individuelle Leistungsfähigkeit

-          Vermittlung von Eigenkompetenz zur Gestaltung eines selbständigen Trainings

 

 

 

Zu c)

 

Die Öffnung einer Tageseinrichtung für Kinder vor 7.00 Uhr und nach 18.00 Uhr bedarf gem. § 9 Abs. 3 GTK der Genehmigung des örtlichen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe.

 

Die Öffnung der Tageseinrichtungen Karlstr. 7 und Altenhöfener Str. 17 ist ab 6.45 Uhr bzw. 6.30 Uhr erforderlich, da dort viele Kinder von Eltern betreut werden, die im Schichtdienst im St. Anna-Hospital bzw. in den ev. Krankenhäusern beschäftigt sind.

Die Öffnung zu diesen frühen Zeiten wird bereits seit Jahren praktiziert.

Gem. § 19 GTK beträgt die Regelöffnungsdauer eines Kindergartens täglich mindestens 7 Stunden, davon mindestens 5 Stunden ohne Unterbrechung.

Bei Betreuung Über-Mittag und für altersgemischte Gruppen muss eine ununterbrochene Öffnungsdauer von 8,5 Stunden und für Horte von 7 Stunden angeboten werden.

Träger, die die Öffnungsdauer nach § 19 GTK anbieten, erhalten einen Zuschuss zu den Betriebskosten gem. § 18 GTK.

Bei einer geringeren Öffnungsdauer ohne vorherige Zustimmung, kann der Zuschuss anteilig verringert werden.

 

 

 

Zu d)

 

Zur rechtzeitigen und umfassenden Information der Eltern ist es erforderlich, die Öffnungs- und Schließungszeiten sowie die jeweiligen Vertretungseinrichtungen durch Aushang in jeder Tageseinrichtung bekannt zu geben. Aus diesem Grund sollen die Träger der Tageseinrichtungen zur Umsetzung der entsprechenden Maßnahmen aufgefordert werden.