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Vorlage - 2018/0344  

Betreff: Bericht über die Teilnahme am Pilotprojekt der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren in Kooperation mit der Akademie der Ruhr-Universität Bochum
Status:öffentlichVorlage-Art:Berichtsvorlage
Verfasser:Mark Anthony Hoff, Tel.: 3373
Federführend:FB 42 - Kinder-Jugend-Familie Bearbeiter/-in: Kröger, Andreas
Beratungsfolge:
Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie Entscheidung
16.05.2018 
des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie zur Kenntnis genommen   
Integrationsrat

Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:


Der Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie nimmt den Bericht des Fachbereichs Kinder – Jugend – Familie über die Teilnahme am Pilotprojekt der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren in Kooperation mit der Akademie der Ruhr-Universität Bochum zur Kenntnis.

 

Der Fachbereich Kinder-Jugend-Familie der Stadt Herne nimmt an einem Projekt („Kommunales Konfliktmanagement fördern: Teilhabe und Integration konstruktiv gestalten“) des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW (MKFFI) teil, das von der Stiftung Mercator gefördert wird. Das Projekt ist bei der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI) angesiedelt und hat das Ziel, in Kommunen Konfliktmanagementsysteme zur Teilhabe und Integration zu entwickeln.

 

Das Projekt wird durch die Akademie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) wissenschaftlich begleitet.

 

Insgesamt nehmen in NRW fünf Kommunen (Duisburg, Soest, Hamm, Oberbergischer Kreis und Herne) an dem Pilotprojekt teil.

 

Der Integrationsprozess der eingewanderten Mitbürger*innen (unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bzw. Ausländer*innen) wird Zeit in Anspruch nehmen und mit Konflikten und Schwierigkeiten verbunden sein. Dem möchten wir als Fachbereich Kinder-Jugend-Familie der Stadt Herne offensiv begegnen und Strukturen aufbauen, um Konflikte im Integrationsprozess frühzeitig erkennen und bearbeiten zu können.

 

Der zentrale Aspekt des hiesigen Fachbereiches ist, die Vernetzung der verschiedenen Anlaufstellen zu intensivieren, um damit ein Frühwarnsystem zu entwickeln.

Unser Mitarbeiter, Herr Mark Anthony Hoff (FB-42/4 UMA-Koordinator), nimmt im Rahmen des Projektes dazu an einer Weiterbildung an der Akademie der RUB teil. In dieser Ausbildung erarbeiten die kommunalen Mitarbeiter*innen mit Unterstützung von externen Berater*innen entsprechend der Ausgangsbedingungen und Bedarfe der jeweiligen Kommune einen Entwurf für ein Konfliktmanagementsystem.

 

Darüber hinaus wird Herr Hoff als Konfliktmanager nach den Grundsätzen der Mediation ausgebildet, um Konflikte rechtzeitig zu erkennen und diese im Kontext der Integration professionell zu steuern. Ferner wird er die vorhandenen Konfliktanlaufstellen mit der Koordinierungsstelle vernetzen. So können Muster hinter Konflikten besser erkannt und angemessene Maßnahmen im Kontext der Integration eingeleitet werden. Je früher die Konflikte erkannt werden, umso schneller können sie geregelt werden.

 

Der Oberbürgermeister

In Vertretung

 

 

 

Gudrun Thierhoff

Stadträtin                            

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Anlage:
 

Bericht zum Pilotprojekt                             

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Bericht zum Pilotprojekt (655 KB)