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Vorlage - 2018/0508  

Betreff: Bericht zum Schulschwimmen / zu den Schulschwimmbädern in der Gesamtbetrachtung der "Herner Bäderlandschaft"
Status:öffentlichVorlage-Art:Berichtsvorlage
Verfasser:Jasminko Makar, Tel. 3143
Federführend:FB 31 - Schule und Weiterbildung Bearbeiter/-in: Wischniewski, Kerstin
Beratungsfolge:
Schulausschuss Anhörung
13.09.2018 
des Schulausschusses zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Der Schulausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zum Schulschwimmen / zu den Schulschwimmbädern in der Gesamtbetrachtung der „Herner Bäderlandschaft“ zur Kenntnis.

 

Sachverhalt:
 

Beschlusslage / Auftrag

In seiner Sitzung am 07.06.2018 hat der Schulausschuss des Rates der Stadt die Verwaltung beauftragt, zur Situation des Schulschwimmens sowie der Schulschwimmbäder näher zu berichten.

 

Ausgangslage

Am 11.12.2012 hat der Rat der Stadt beschlossen, das Lehrschwimmbecken der Grundschule Claudiusschule und das Lehrschwimmbecken an der Dependance der Erich-Fried-Gesamtschule als Teil einer öffentlichen Einrichtung aufzugeben. Zudem sollte das Sport- und Freizeitbad Wananas mit einem integrierten Schul- und Vereinsbad wieder aufgebaut werden und die Aufgaben des zu schließenden Hallenbads Eickel übernehmen. Nach Abschluss der am 11.12.2012 beschlossenen Maßnahmen gestaltet sich die Situation des Schulschwimmens sowie der zur Verfügung stehenden Einrichtungen aktuell wie folgt:

 

Insgesamt sind noch sechs Lehrschwimmbecken (LSB) an Schulstandorten sowie eine Kleinschwimmhalle (KSH) am Otto-Hahn-Gymnasium in Betrieb. Die noch betriebenen Lehrschwimmbecken / Übungseinheiten (ÜE) befinden sich an den nachfolgenden Standorten im Stadtgebiet:

 

Stadtbezirk Herne-Mitte

      Grundschule Kolibri-Schule  12 m x 7 m =   84 qm = 0,5 ÜEBaujahr: 1965

 

Stadtbezirk Sodingen

      Grundschule Pantrings Hof  12 m x 7 m =   84 qm = 0,5 ÜEBaujahr: 1961

      Grundschule Börsinghauser Straße 12 m x 6 m =   72 qm = 0,5 ÜEBaujahr: 1961

 

Stadtbezirk Wanne

      Grundschule Michaelstraße  16 m x 8 m = 128 qm = 1,0 ÜEBaujahr: 1974

 

Stadtbezirk Eickel

      Grundschule Görres  16 m x 8 m = 128 qm = 1,0 ÜEBaujahr: 1974

      Hauptschule Hans-Tilkowski  16 m x 8 m = 128 qm = 1,0 ÜEBaujahr: 1965

 

Die Lehrschwimmbecken dienen vorwiegend der Nichtschwimmerausbildung im Primarbereich; sie werden ferner durch Kindertageseinrichtungen sowie von Vereinen und Verbänden (Kinder- und Jugendgruppen, Seniorenschwimmen, Mutter-Kind-Gruppen, Wassergymnastik etc.) genutzt.

 

Die Kleinschwimmhalle des Otto-Hahn-Gymnasiums dient den Schulen neben dem Hallenbad Südpool (anteilig) und dem Freizeitbad Wananas (Schul-/ Vereinsbad) als Schwimm-, Sport- und Wettkampfstätte. Das Freizeitbad Lago steht aufgrund seiner konzeptionellen Ausrichtung und Gestaltung nicht für den Schul- und Vereinssport zur Verfügung.

 

Das integrierte Schul- und Vereinsbad im Freizeitbad Wananas verfügt über ein Sportbecken mit fünf Bahnen sowie ein separates Lehrschwimmbecken. Da das Sportbecken über keinen eigenen Nichtschwimmerbereich verfügt, nutzen die Schulen mit ihren i.d.R. gemischten Gruppen aus Schwimmern und

Nichtschwimmern parallel Sport- und Lehrschwimmbecken. Eine ergänzende Nutzung des Lehrschwimmbeckens durch eine weitere Schule scheidet damit weitestgehend aus.

 

Bedeutung des „Schwimmen Lernens“ - Nichtschwimmerausbildung

Nichtschwimmerausbildung findet in der Primarstufe statt. Jedes Kind soll am Ende der Grundschulzeit schwimmen können. „Schwimmen können“ bedeutet, dass sich das Kind möglichst angstfrei ohne Fremdhilfe in schwimmtiefem Wasser zielgerichtet fortbewegen kann. Schwerpunkte sind:

 

      sich mit dem Bewegungsraum Wasser vertraut machen / Wasser als Spielraum nutzen

      vielfältige Sprungmöglichkeiten erfinden und nachvollziehen

      vielfältige Bewegungsmöglichkeiten unter Wasser erfinden und nachvollziehen

      elementare Schwimmtechniken lernen, üben und anwenden.

 

Das Ziel der Schwimmfähigkeit nach Beendigung der Grundschulzeit wird häufig nicht erreicht. Erhebungen zufolge sind hiervon etwa ein Drittel der Schülerinnen und Schüler betroffen. Die Quote der Nichtschwimmerinnen und Nichtschwimmer ist bei Kindern mit Migrationshintergrund bzw. neu zugewanderten Kindern besonders ausgeprägt.

 

Nichtschwimmerausbildung benötigt eine geeignete Infrastruktur in der Form von entsprechenden Lehrschwimmeinrichtungen. Sport-/ Schwimmerbecken (Hallenbad Südpool, Freizeitbad Wananas, Kleinschwimmhalle des Otto-Hahn-Gymnasiums) sind hierfür nur bedingt geeignet. Abgesehen davon werden diese Einrichtungen überwiegend für die weiterführenden Schulen zur Abdeckung des lehrplanmäßigen Schwimmunterrichtes benötigt / genutzt.

 

Schulschwimmen auf der Grundlage der Richtlinien / Lehrpläne

Richtlinien und Lernpläne legen Aufgaben, Ziele und Inhalte der Bildungs- und Erziehungsarbeit in der Schule fest. Sie enthalten die verbindlichen Vorgaben für das Lernen und Lehren und sichern damit den Anspruch aller Schülerinnen und Schüler auf die Vermittlung und den Erwerb von Wissen und grundlegenden Kompetenzen. Die Richtlinien und Lehrpläne für den Schulsport beschreiben differenziert nach Schulstufen / Schulformen die Themen-/ Inhaltsbereiche, deren Umfang sowie die Kompetenzerwartung nach Abschluss der Lernphase. Die Schwerpunktbereiche sind für den Sportunterricht verbindlich und werden mit entsprechenden Pflichtstunden belegt. Verbleibende Freiräume stehen darüber hinaus zur freien Verfügung und bieten die Möglichkeit, eigene pädagogische und inhaltliche Schwerpunkte, auch unter Berücksichtigung regionaler Gegebenheiten, auszuprägen. Erläutert wird dies nachfolgend kurz am Beispiel der Grundschule.

 

 

 

Gemäß den Richtlinien und Lehrplänen für die Grundschule stehen für den Sportunterricht laut Stundentafel pro Woche 3 Stunden zur Verfügung. Bei einer angenommenen (durchschnittlichen) Zahl von 35 Unterrichtswochen / Schuljahr sind dies 105 Sportstunden pro Schuljahr und 420 Sportstunden in der gesamten Grundschulzeit.

 

Die Richtlinien und Lehrpläne beinhalten für den Sportunterricht in der Grundschule insgesamt 9 Themen-/ Inhaltsbereiche; einer davon wird als Bereich „Bewegen im Wasser - Schwimmen“ beschrieben. Für die damit für die Grundschule verbindlichen 9 Bereiche des Schulsports sind jeweils 30 Unterrichtsstunden vorzusehen, die über die Grundschulzeit zu verteilen sind:

 

      9 Bereiche x 30 Stunden = 270 Unterrichtsstunden / Gesamtgrundschulzeit

      30 Std. je Bereich in der Gesamtgrundschulzeit : 4 Schuljahre = 7,5 Std. / Schuljahr.

 

Der Unterricht im Bereich „Bewegen im Wasser - Schwimmen“ muss aufgrund seiner Bedeutung und angesichts seiner organisatorischen Besonderheiten im Verlauf der Grundschulzeit im Umfang eines vollen Schuljahres mit mindestens einer Wochenstunde (ca. 30 Minuten Wasserzeit) erteilt werden (= 35 Unterrichtsstunden).

Ausgehend von 420 Sportstunden für die gesamte Grundschulzeit ergibt sich abzüglich der verbindlich belegten Pflichtunterrichtszeit (270 Std.) ein von den Grundschulen auszufüllender Freiraum von rd. 150 Unterrichtsstunden. Für die Grundschulen wird daher unter besonderer Berücksichtigung der Schwimmausbildung folgende Bedarfsberechnung angenommen:

 

         Mindestunterricht = 35 Std. / Gesamtschulzeit : 4 Schuljahre =              8,80 Std. / Schj.

         Freiraum = 150 Std. / Gesamtschulzeit : 9 Bereiche : 4 Schuljahre =              4,20 Std. / Schj.

         Bedeutung der Ausbildung / organisatorischen Besonderheiten =              4,00 Std. / Schj.

         Gesamtstundenzahl „Schwimmen“ pro Klasse und Schuljahr=              17,00 Std. / Schj.

 

Der vorangestellte Wert von 17 Std. pro Klasse und Schuljahr in der Grundschule wird den weiteren Berechnungen zugrunde gelegt. Dieser ist annähernd doppelt so hoch wie die nach den Richtlinien und Lehrplänen vorgegebene Mindeststundenvorgabe und berücksichtigt damit in besonderer Weise die von den Schulen herausgestellte Bedeutung der Schwimmausbildung sowie die organisatorischen Besonderheiten der räumlichen Infrastrukturanbindung.

 

Die Richtlinien und Lehrpläne der weiterführenden Schulen gehen für den Sportunterricht im Rahmen der Stundentafel gleichfalls von 3 Sportstunden je Woche aus, legen Inhaltsbereiche und Freiräume fest (u. a. auch „Bewegen im Wasser - Schwimmen“) und definieren entsprechende Bedarfe für den Schwimmunterricht. Für die Klassen 5 bis 10 in der Sekundarstufe I sind als Mindestschwimmunterricht durchschnittlich rd. 9 Std. / Schuljahr anzunehmen. Zuzüglich einer anteilmäßigen Ausnutzung der verfügbaren Freiräume erhöht sich dieser auf rd. 14 Std. / Schuljahr je Klasse.

 

Auslastung / Kapazitäten / Bedarfsanalyse

Für die sechs noch betriebenen Lehrschwimmbecken (= 4,5 Übungseinheiten) ist eine             hohe Auslastung festzustellen. Dabei werden die Lehrschwimmbecken im Vormittagsbereich fast ausschließlich durch Schulen der Primarstufe (Grund- und Förderschulen) genutzt. Die Schulen decken damit den Schwimm-Mindestunterricht ab. Darüber hinaus füllen die Schulen einen Teil der zur Verfügung stehenden Freiräume im Sportunterricht durch Unterricht im Bereich „Bewegen im Wasser - Schwimmen“ aus. Die Schulen unterstreichen damit zum einen die Bedeutung der Nichtschwimmerausbildung, zum anderen wird damit aber auch den Besonderheiten des Schulschwimmens (größerer Zeitaufwand durch Busanfahrten, Umziehen, Haare föhnen etc. und sich damit verringernden echten Wasserzeiten) Rechnung getragen. Den Belegungsplänen (Anlage 1) ist zu entnehmen, dass die Schulen mit einer Schwimmeinrichtung in unmittelbarer Nähe zum Schulstandort diese tendenziell stärker frequentieren. Bedingt durch den Ausbau der „Offenen Ganztagsangebote“ im Primarbereich hat die schulische Belegung der Lehrschwimmbecken auch im Nachmittagsbereich (bis ca. 16.00 Uhr) zugenommen.

 

Für die Berechnung der in den sechs Lehrschwimmbecken zur Verfügung stehenden                 Kapazitäten (Belegungsstunden pro Jahr) wurden folgenden Annahmen getroffen:

 

      5 Tage / Woche

      6 Schul-/ Schwimmstunden / Tag

      35 Schulwochen / Jahr

      max. Auslastung von 100 %

      6 Lehrschwimmbecken = 4,5 Übungseinheiten (die Kleinbecken werden aufgrund der eingeschränkten Nutzbarkeit nur mit einer 0,5 Einheit angerechnet).

 

Für die sechs Lehrschwimmbecken (= 4,5 Übungseinheiten) lassen sich daraus folgende max. Belegungskapazitäten (Stunden pro Jahr) ermitteln:

 

      4,5 ÜE x 6 Std. / Tag x 5 Tage / Woche x 35 Wochen / Jahr= 4.725 Std. / Jahr

 

Ausgehend von dem zuvor ermittelten Schwimmstundenbedarf (17 Std. pro Klasse und Schuljahr) in der Grundschule und 247 gebildeten Klassen in der Primarstufe (Schulstatistik vom 15.10.2017) ergibt sich der nachfolgend dargestellte rechnerische Gesamtbedarf:

 

      247 Klassen x 17 Std. pro Klasse und Schuljahr= 4.199 Std. / Jahr

 

 

Aktuelle Belegung / Auslastung

Die Belegung / Auslastung der Lehrschwimmbecken in der 1.-6. Schulstunde stellt sich für das Schuljahr 2018/19 wie folgt dar:

 

Lehrschwimmbecken

aktuelle Belegung

Grundschule Kolibri-Schule

100,00 %

Grundschule Börsinghauser Straße

66,67 %

Grundschule Pantrings Hof

100,00 %

Grundschule Michaelschule

100,00 %

ehemaligen Grundschule Görres

100,00 %

Hauptschule Hans-Tilkowski

93,33 %

 

 

Bedarfsprognose

Auf Grundlage der prognostizierten Schüler-/ Klassenzahlen in der Primarstufe und der derzeit zur Verfügung stehenden Kapazität von insgesamt 4.725 Stunden / Jahr ergibt sich die nachfolgende Bedarfsprognose:

 

 

Schuljahr

Klassen

Primarstufe

Schwimmstundenbedarf

(zu bildende Klassen * 17)

2018/19

261

4.437

2019/20

272

4.624

2020/21

270

4.590

2021/22

278

4.726

2022/23

276

4.692

2023/24

279

4.743

 

 

Hieraus ist zu erkennen, dass die zur Verfügung stehende Kapazität den Bedarf auch in der mittelfristigen Prognose und in der Annahme steigender Klassenzahlen bis zum Schuljahr 2023/24 abdecken kann.

 

 

Lage im Stadtgebiet / Schulwege und Schülerbeförderung

Die Lehrschwimmbecken sind überwiegend an Grundschulstandorten zu finden und verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet. Schwerpunktmäßig ist eine Lage an der Peripherie festzustellen. Im Stadtbezirk Herne-Mitte ist nach der erfolgten Außerbetriebnahme der Kleinanlage (45 qm) an der Dependance der Erich-Fried-Gesamtschule an der Horststraße nur noch die Einrichtung an der Grundschule Kolibri-Schule nutzbar. Aufgrund der geringen Wasserfläche wird diese jedoch nur mit 0,5 Einheiten bewertet. Auch im Stadtbezirk Wanne ist seit der Außerbetriebnahme des Lehrschwimmbeckens an der Grundschule Claudius-schule – neben dem Lehrschwimmbecken im Freizeitbad Wananas – nur noch die Einrichtung an der Grundschule Michaelschule nutzbar. In den übrigen Stadtbezirken werden jeweils zwei Lehrschwimmbecken betrieben.

 

Lehrschwimmbecken sind grundsätzlich nicht als standortbezogene Einrichtungen einer Schule geplant worden. Sie dienen insgesamt der Abdeckung des gesamtstädtischen Bedarfs im Rahmen der Schwimmausbildung. Je nach Lage der Einrichtung sind diese durch die nutzenden Schulen fußläufig zu erreichen. Überschreitet die Entfernung zu einem Lehrschwimmbecken die Schulweglänge von 1,0 km wird der Schülerspezialverkehr für Grundschülerinnen und Grundschüler entsprechend der geltenden Beschlusslage durch die Stadt Herne organisiert / finanziert. Insgesamt wendet die Stadt Herne pro Schuljahr etwa 233.000 € für die Sportstättenfahrten auf, davon entfallen rd. 200.000 € auf die Fahrten zu Schwimmeinrichtungen.

 

 

Beschreibung der einzelnen Einrichtungen / Lehrschwimmbecken

 

Stadtbezirk Herne-Mitte

 

Lehrschwimmbecken Grundschule Kolibri-Schule

Das Lehrschwimmbecken aus dem Jahr 1965 gehört zu den älteren Einrichtungen, hat mit 84 qm Wasserfläche die Funktion eines Kleinbeckens und wird in den Bedarfsbetrachtungen mit 0,5 ÜE gewertet.

 

Stadtbezirk Sodingen

 

Lehrschwimmbecken Grundschule Börsinghauser Straße

Das Lehrschwimmbecken befindet sich in Stadtrandlage im Ortsteil Holthausen. Die Einrichtung aus dem Jahr 1961 befindet sich im Erdgeschoss eines kombinierten Turn-/ Schwimmhallengebäudes und verfügt über eine Wasserfläche von 72 qm (Kleinbecken = 0,5 ÜE). Hauptnutzer sind die Grundschulen Börsinghauser Straße und Vellwigstraße.

 

Lehrschwimmbecken Grundschule Pantrings Hof

Mit 84 qm Wasserfläche gehört die Einrichtung (Baujahr 1961) im Ortsteil Pantrings Hof zu den Kleinbecken. Hauptnutzer sind die Grundschulen Pantrings Hof, Ohmstraße und Schulstraße sowie die Förderschule Erich-Kästner.

 

Stadtbezirk Wanne

 

Lehrschwimmbecken Grundschule Michaelschule

Nach einer umfangreichen Sanierung steht das Lehrschwimmbecken Michaelschule dem Schul- und Vereinssport seit Mitte 2009 wieder zur Verfügung. Mit einer Wasserfläche von 128 qm (Baujahr 1974) gehört es zu den größeren und jüngeren Einrichtungen. Es wird schwerpunktmäßig durch die Grundschulen Michaelschule, Laurentiusschule und Josefschule genutzt.

 

 

 

 

 

Lehrschwimmbecken im Freizeitbad „Wananas“

Das integrierte Schul- und Vereinsbad im Freizeitbad Wananas verfügt über ein Sportbecken mit fünf Bahnen sowie ein separates Lehrschwimmbecken. Da das Sportbecken über keinen eigenen Nichtschwimmerbereich verfügt, nutzen die Schulen mit ihren i.d.R. gemischten Gruppen aus Schwimmern und Nichtschwimmern parallel Sport- und Lehrschwimmbecken. Eine ergänzende Nutzung des Lehrschwimmbeckens durch eine weitere Schule scheidet damit weitestgehend aus.

 

Stadtbezirk Eickel

 

Lehrschwimmbecken an der ehemaligen Grundschule Görres

Das Lehrschwimmbecken an der ehemaligen Grundschule Görres (Baujahr 1974) gehört zu den größeren (128 qm Wasserfläche) und jüngeren Einrichtungen. Hauptnutzer sind die Grundschulen Südschule und Claudiusschule.

 

Lehrschwimmbecken Hauptschule Hans-Tilkowski

Das Lehrschwimmbecken an der Hauptschule Hans-Tilkowski ist mit 128 qm Wasserfläche eine der größeren Einrichtungen. Es wurde 1965 errichtet und wird schwerpunktmäßig durch die Grundschulen Eickeler Park, Europaschule und Freiherr-vom-Stein genutzt.

 

 

Gesamtbeurteilung / Zusammenfassung

Die Schulen nutzen die angebotenen Kapazitäten und lassen der Schwimmausbildung damit im Kontext des Sportunterrichtes eine besondere Gewichtung zukommen. Zudem tragen die Schulen den organisatorischen Besonderheiten Rechnung und gleichen partiell vorhandene Defizite in der allgemeinen Sportausbildung aus.

 

Die eingangs dargestellte Kapazitäts- und Bedarfsanalyse macht deutlich, dass die aktuell gesamtstädtisch verfügbaren Schwimmstundenkapazitäten von 4.725 Std. pro Jahr, gemessen an den Bedarfsannahmen bis zum Schuljahr 2023/2024 in Höhe von 4.743 Std. pro Jahr, in einer rein rechnerischen Bewertung ausreichend sind.

 

Die in diesem Bericht getroffenen schulsportfachlichen Aussagen wurden im Vorfeld mit dem 1. Vorsitzenden und der Geschäftsführung des Ausschusses für den Schulsport in der Stadt Herne abgestimmt.

 

Der Oberbürgermeister

In Vertretung

 

 

 

Thierhoff

Stadträtin     

                                 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Anlagen:
 

-       Anlage 1: Belegungsübersicht der Lehrschwimmbecken

-       Anlage 2: Belegungsübersicht der Sport- und Freizeitbäder

-       Anlage 3: Stadtplan „Standorte Herner Schwimmeinrichtungen“

                                 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Anlage 1 Belegungsübersicht der LSB (17 KB) PDF-Dokument (81 KB)    
Anlage 2 2 öffentlich Anlage 2 Belegungsübersicht Sport- und Freizeitbäder (16 KB) PDF-Dokument (57 KB)    
Anlage 3 3 öffentlich Anlage 3 Stadtplan Standorte Herner Schwimmeinrichtungen (380 KB)