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Vorlage - 2018/0687  

Betreff: Errichtung einer Kolumbarienanlage auf dem Holsterhauser Friedhof an der Horststraße
Status:öffentlichVorlage-Art:öffentliche Beschlussvorlage
Verfasser:Herr Klein, 16 - 42 15
Federführend:FB 55 - Stadtgrün Bearbeiter/-in: Säger, Susanne
Beratungsfolge:
Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung
13.11.2018 
des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung beschlossen   
Bezirksvertretung Herne-Mitte
22.11.2018 
der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Herne-Mitte beschlossen   

Finanzielle Auswirkungen
Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

Finanzielle Auswirkungen in Euro

 

           Teilergebnisplan (konsumtiv)

Produkt

Kontengruppe

Ertrag/Aufwand (-)

Nr.: 5502

Bez.: Bestattungswesen

Nr.: 14

Bez.: Bilanzielle Abschreibung

6.000,00 (-) ab 2021

 

Teilfinanzplan (investiv)

Maßnahme

Kontengruppe

Einzahlung/Auszahlung (-)

Nr.: 7.550217

Bez.: Kolumbarien Holsterhauser Friedhof

Nr.: 8

Bez.: Auszahlungen für Baumaßnahmen

120.000,00 (-) in 2020

                 

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Beschlussvorschlag:
 

Die Bezirksvertretung Herne-Mitte beschließt die Errichtung einer Kolumbarienanlage auf dem Holsterhauser Friedhof an der Horststraße auf Grundlage der Planung des Fachbereichs Stadtgrün vom 21.06.2018.

 

                 

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Sachverhalt:
 

Lage und Situationsbeschreibung

 

Seit dem 01.06.2010 werden auf dem Südfriedhof an der Wiescherstraße Bestattungen in Kolumbarien angeboten. Da die Belegungszahlen bei dieser Grabart konstant hoch sind ist davon auszugehen, dass diesbezüglich auch zukünftig eine hohe Nachfrage besteht.

 

Aus diesem Grund soll das Angebot „Kolumbarien“ nun erweitert werden, um auch Besuchern anderer Friedhöfe die Möglichkeit zu geben, ihre Angehörigen auf diese Art beisetzen zu lassen.

 

Neben dem Südfriedhof soll nun auch der Holsterhauser Friedhof an der Horststraße Bestattungen in Kolumbarien anbieten.

 

Für die neue Anlage ist eine Rasenfläche im unmittelbaren Umfeld der Friedhofskapelle angedacht. Die Fläche liegt im Zentrum des Friedhofs und ist von allen Eingängen aus gut erreichbar. In den Randbereichen befinden sich Pflanzbeete und einige Wahlgräber am Weg. Viele Gräber in diesem Bereich sind bereits abgelaufen.

 

 

 

Planerische Vorgaben / Anforderungen an die Planung

 

Der Friedhofsbetrieb darf durch den Bau der Kolumbarienanlage nicht gestört werden.

 

Die Anlage soll optisch einen Bezug zu den bereits vorhandenen Anlagen des Südfriedhofs haben.

 

 

 

Erläuterung der Planung / Erschließung und Gestaltung

 

Die vorliegende Planung ist das Ergebnis umfangreicher Abstimmungsgespräche und Recherchen über mögliche Standorte für Kolumbarien auf dem Holsterhauser Friedhof.

 

Südlich der Friedhofskapelle des Holsterhauser Friedhofs befindet sich die Rasenfläche der Abt. 3, sie hat eine Größe von ca. 300 m².

 

Die Urnenwände sollen in den Randbereichen des Feldes aufgestellt werden, in Richtung der Kapelle. Sie begrenzen einen Platz mit hohem Aufenthaltscharakter. Ein sparsames Wegesystem, Sitzbänke und Rasenflächen laden zum Verweilen ein. Auf der Fläche befinden sich überdies einige erhaltenswerte Bäume (Eiche, Platane). Zum anliegenden Gebäude soll eine Pflanzung den gesamten Bereich ein wenig abgrenzen.

 

Der Platz ist zum Wegesystem des Friedhofs hin offen, dadurch ist eine Blickbeziehung zu anderen Friedhofsbesuchern möglich. Das Schaffen von „Angsträumen“ ohne Sichtkontakt, ein häufiger Fehler beim Errichten von Kolumbarien, wird vermieden

 

Für Blumen und Kränze sind spezielle Ablageflächen vorgesehen, die sich schon auf anderen Kolumbarienanlagen bewährt haben. Hierdurch entsteht ein ruhiges, geordnetes Gesamtbild.

 

Die Kolumbarien sind aus Beton gefertigt und werden als Modulsysteme aufgestellt. Für die Oberfläche ist eine Verblendung aus Naturstein ausgewählt worden. Dieses Material hat einen zeitlosen Charakter und passt sich hervorragend in die Umgebung des Holsterhauser Friedhofs ein. Die Verblendung unterstützt auch den Mauercharakter der Wände.

 

Die Wände werden in zwei verschiedenen Größen geliefert, im Randbereich sind die niedrigeren Elemente angeordnet, die dann zur Mitte hin ansteigen und danach wieder abfallen. Dadurch wirkt die Mauer plastischer, dieser Effekt wird durch hervorstehende Pfeiler noch weiter verstärkt.

 

Für die Kolumbarienanlage auf dem Holsterhauser Friedhof sind insgesamt 77 Urnennischen vorgesehen, in jeder Nische können maximal 2 Schmuckurnen untergebracht werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kosten und Finanzierung

 

Die Kosten für die gesamte Kolumbarienanlage sind mit 120.000,00 € vorkalkuliert.

 

Hierbei handelt es sich um eine Kostenschätzung, die mit der Durchführungsplanung weiter konkretisiert wird.

 

 

 

Folgekosten

 

Die anfallenden Lohn-, Sach-, Fahrzeug- und Maschinenkosten werden auf ca. 1.500,00 € pro Jahr geschätzt.

 

 

 

Realisierung

 

Nach Beschlussfassung durch die Bezirksvertretung Herne-Mitte kann mit einem Beginn der Baumaßnahme nach dem Ausschreibungsverfahren zum 4. Quartal 2019 gerechnet werden, erste Belegungen können dann ab dem 01.04.2020 auf dem Holsterhauser Friedhof stattfinden.

 

 

 

Der Oberbürgermeister

In Vertretung

 

 

 

 

Friedrichs                 

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Anlagen                

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Kolumbarienanlage Holsterhauser Friedhof (2485 KB) PDF-Dokument (1186 KB)