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Vorlage - 2019/0576  

Betreff: Sachstandsbericht zum Thema Hilfen für Opfer häuslicher Gewalt
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag-Formular
Verfasser:1. CDU-Ratsfraktion
2. Frau StV Bettina Szelag
Federführend:FB 41 - Soziales Bearbeiter/-in: Bittokleit, Ralf
Beratungsfolge:
Ausschuss für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Senioren
03.07.2019 
des Ausschusses für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Senioren zur Kenntnis genommen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:
 

Laut einer Presseinformation des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen vom 18.06.2019 plant das Land NRW den Aufbau von Hilfestrukturen für von häuslicher Gewalt betroffene Männer.

 

Das Thema soll damit verstärkt enttabuisiert werden. Eine Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsregierung soll dabei Synergieeffekte erzeugen und gleichzeitig weitere Bundesländer dazu animieren, sich dieser Aufgabe ebenfalls zu stellen, den betroffenen Menschen besser helfen zu können.

 

Das Hilfsprogramm in NRW soll auf drei Säulen basieren:

 

  1. Aufbau einer Hilfehotline und eines digitalen Beratungsangebotes
  2. Aufbau von Schutzwohnungen und Beratungsangeboten
  3. Aufklärung, um das Thema „Gewalt gegen Männer“ sichtbar in der Gesellschaft zu platzieren und zu enttabuisieren.

 

Die CDU-Fraktion bittet in diesem Zusammenhang um einen kurzen Sachstand zur Situation für von häuslicher Gewalt betroffene Menschen in Herne unter besonderer Berücksichtigung folgender Fragen:

 

  1. Welche Hilfestrukturen für von häuslicher Gewalt betroffene Menschen gibt es insgesamt in Herne und wie sind diese abrufbar?

 

  1. Sind der Verwaltung auch in Herne Fälle von häuslicher Gewalt gegen Männer bekannt? Falls ja, in welcher Größenordnung bewegen sich die Fallzahlen?

 

  1. Gibt es in Herne - neben den bekannten Hilfen für von häuslicher Gewalt betroffe Frauen - auch gezielte Hilfen für Männer in derartiger Lage? Welche sind diese (z. B. Schutzwohnungen)?

 

  1. Sieht die Verwaltung für Herne einen nicht gedeckten Bedarf für von häuslicher Gewalt betroffene Menschen (Kinder, Frauen, Männer, LSBTTI*)? Welche Bedarfe sind das?

 

Im Anschluss an den Bericht bitten wir um die Möglichkeit der Diskussion.

 

 

Für die CDU-Fraktion

 

 

Bettina Szelag

Fraktionsvorsitzende

 

(*LSBTTI steht für „Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgendern, Transsexuellen und intergeschlechtlichen Menschen“.)

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

 

 

 

 

 

Anlagen:
 

Original des Antrags  

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich VTO_Soziales_030719 (1038 KB)