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Vorlage - 2019/0601  

Betreff: Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Sanierungsvertrages für das Grundstück ehem. Gießerei Herner Herdfabrik am Grenzweg
Status:öffentlichVorlage-Art:Berichtsvorlage
Verfasser:Frau Langner, 2746
Federführend:FB 51 - Umwelt und Stadtplanung Bearbeiter/-in: Böhnke, Bianca
Beratungsfolge:
Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung
28.08.2019 
des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung zur Kenntnis genommen   
Bezirksvertretung Herne-Mitte
12.09.2019 
der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Herne-Mitte zur Kenntnis genommen   
Ausschuss für Umweltschutz
25.09.2019 
des Ausschusses für Umweltschutz zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:
 

Im Rahmen eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans soll das Betriebsgelände der ehem. Gießerei Herner Herdfabrik mit Wohnhäusern bebaut werden. Die 2 vorhandenen Wohngebäude Grenzweg 25 und 27 bleiben bestehen.

 

Als Hauptschadstoffgruppe wurden durch vorlaufende Untersuchungen leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW) festgestellt. Neben den bereichsweise festgestellten erhöhten Gehalten im Boden des Betriebsgeländes haben sich die Schadstoffe auch dem Kreidegrundwasser im Emschermergel mitgeteilt.

 

Der öffentlich-rechtliche Sanierungsvertrag, der sich zurzeit im Unterschriftengang bei den beteiligten Parteien (Grundstückseigentümerin, 2 Investoren, Stadt Herne) befindet, regelt im Wesentlichen folgende Punkte:

 

  • Auskofferung und Entsorgung der kontaminierten Böden nach Rückbau der aufstehenden Fabrikgebäude

 

  • Verfüllung der entstandenen Gruben (Sanierungsgruben, Kellergruben usw.) mit geeignetem Boden

 

  • Durchführung eines nachlaufenden Grundwassermonitorings über einen Zeitraum von 10 Jahren

 

  • Nach Durchführung der Bodensanierungsarbeiten und Vorlage einer entsprechenden gutachterlichen Dokumentation Änderung der Eintragungen im Altlastenkataster

 

  • Nach erfolgter Durchführung der oben kurz skizzierten Maßnahmen Freistellung der Grundstückseigentümerin und der Investoren sowie deren Rechtsnachfolgern von weitergehenden Maßnahmen

 

 

 

 

 

Ein Sanierungsplan, in dem die skizzierten erforderlichen Maßnahmen konkretisiert werden, liegt dem öffentlich-rechtlichen Sanierungsvertrag informatorisch als Anlage bei. Der Sanierungsplan wurde von der Verwaltung geprüft. Aus Sicht der Unteren Bodenschutzbehörde stellt er die Gefahrenabwehr sicher und gewährleistet gesunde Wohnverhältnisse nach Bodenschutzrecht.

 

Der Oberbürgermeister

In Vertretung

 

 

 

Friedrichs

Stadtrat       

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Anlagen:
 

Keine