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Vorlage - 2019/1016  

Betreff: Betreff: Integriertes, kleinräumiges Monitoring. Zweiter Herner Monitoringbericht
Status:öffentlichVorlage-Art:öffentliche Beschlussvorlage
Verfasser:Schulz, Karen
Federführend:FB 51 - Umwelt und Stadtplanung Bearbeiter/-in: Sowe, Simone
Beratungsfolge:
Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung
09.01.2020 
des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung beschlossen   
Ausschuss für Umweltschutz
15.01.2020 
des Ausschusses für Umweltschutz beschlossen   
Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie
16.01.2020 
des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie zur Kenntnis genommen   
Bezirksvertretung Sodingen
22.01.2020 
der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Sodingen beschlossen   
Bezirksvertretung Eickel
23.01.2020 
der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Eickel beschlossen   
Bezirksvertretung Wanne
28.01.2020 
der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Wanne beschlossen   
Integrationsrat
29.01.2020 
des Integrationsrates beschlossen   
Bezirksvertretung Herne-Mitte
30.01.2020 
der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Herne-Mitte beschlossen   
Ausschuss für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Senioren
25.02.2020 
des Ausschusses für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Senioren beschlossen   
Schulausschuss
03.03.2020 
des Schulausschusses beschlossen   
Haupt- und Personalausschuss
17.03.2020 
des Haupt- und Personalausschusses beschlossen   
Rat der Stadt
19.05.2020 
des Rates der Stadt beschlossen   

Finanzielle Auswirkungen
Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

     

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:
 

Der Rat der Stadt Herne nimmt den zweiten Herner Monitoringbericht zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit der weiteren Fortschreibung.

        

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:
 

Der Haupt- und Finanzausschuss hat die Verwaltung mit Beschluss vom 17.12.2013 beauftragt, „unter Berücksichtigung insbesondere sozio-ökonomischer, städtebaulicher und wohnungswirtschaftlicher Indikatoren ein System für ein kleinräumiges Monitoring zur Raumbeobachtung aufzubauen.“ Der erste Herner Monitoringbericht wurde im April 2016 vorgelegt und am 07.06.2016 vom Rat der Stadt zur Kenntnis genommen, die Verwaltung wurde mit der Fortschreibung beauftragt. Hierfür wurde ein dreijähriger Turnus angekündigt.

 

Das integrierte, kleinräumige Monitoring dient der regelmäßigen systematischen Beobachtung, Analyse und Kommunikation von sozialräumlichen Entwicklungen in den städtischen Teilräumen in einem breiten thematischen Ansatz. Ziel ist die Herstellung von Transparenz. Das Monitoring soll als Informations- und Diskussionsgrundlage sowohl für die Verwaltung als auch für die lokale Politik und die interessierte Öffentlichkeit nutzbar sein.

 

In den Themenfeldern Soziodemografie, Wohnen, Umwelt und Infrastruktur (u. a. Nahversorgung, Verkehr etc.) werden auf Ebene von 78 Monitoringräumen insgesamt 45 Indikatoren abgebildet und zu thematischen Indizes zusammengefasst.

 

 

 

 

 

Gegenüber dem ersten Monitoringbericht wurde das Indikatorenset geringfügig angepasst. Insbesondere konnten die Themen Lärm und Zufriedenheit von Kindern und Jugendlichen durch neu verfügbare Quellen ergänzt werden. Auch eine differenziertere Betrachtung der Transferleistungen und der bioklimatischen Verhältnisse ist nunmehr möglich. Im Gegenzug musste der Indikator des mittleren Pro-Kopf-Einkommens entfallen, da die zugrundeliegende Statistik von Bund und Land nicht mehr fortgeschrieben wird. Zudem konnten erstmals zeitliche Veränderungen abgebildet werden. Durch die Unterstützung des Fachbereiches Vermessung und Kataster wurden die Indikatorenberechnungen darüber hinaus in ein Datenbanksystem überführt. Künftige Auswertungen sollen dadurch vereinfacht werden.

 

Die ausgewerteten Daten der amtlichen Statistik haben den Stand 31.12.2017, die weiteren ausgewerteten Daten (z.B. zu Infrastrukturen der Nahversorgung, Wohnungsleerständen, Lärm, Klimatopen, Schuleingangsuntersuchungen…) haben teilweise abweichende Stände. Die für den Berichtszeitraum zu konstatierenden Veränderungen sind – insbesondere, aber nicht ausschließlich – im Bereich der Soziodemografie eng mit der starken Zuwanderung aus dem Ausland (EU-2-Zuwanderung und fluchtbedingte Zuwanderung) verbunden. Eine erkennbare Zunahme der sozialräumlichen Entmischung bzw. Segregation in Herne ist dessen ungeachtet nicht zu konstatieren.

 

Der Oberbürgermeister

In Vertretung

 

 

 

 

Friedrichs

(Stadtrat)

 

 

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Anlage:
 

Zweiter Herner Monitoringbericht

        

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich APS_Herner Monitoringbericht 2019 (8865 KB)