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Vorlage - 2021/0461  

Betreff: Vorschlag: Bericht der Verwaltung zum Thema "Bauen mit Holz in Herne"
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorschlag Formular
Verfasser:1. CDU-Fraktion
2. Markus Mähler
Federführend:Büro Dezernat V Bearbeiter/-in: Gorba-Karwath, Sabine
Beratungsfolge:
Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung Entscheidung
11.05.2021 
des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:
 

Nachhaltiges Bauen mit dem Bau- und Werkstoff Holz ist eine vernünftige Reaktion auf die Herausforderungen des Klimawandels und kann als gelebter Klimaschutz bezeichnet werden. Als nachwachsendes und günstiges Baumaterial kann Holz einen signifikanten Beitrag zu einer ressourcenschonenden, treibhausgaseinsparenden und nachhaltigen Entwicklung im Bausektor leisten. Technologische Fortschritte im Bereich der Statik wie auch des Brandschutzes eröffnen neue Möglichkeiten für das Bauen im urbanen Raum. Ebenso ermöglichen der hohe Vorfertigungsgrad sowie die modulare Bauweise eine beschleunigte Bauzeit mit weniger Beeinträchtigungen angrenzender Anwohner durch Lärm und Staub. Aufgrund seiner technisch-flexiblen Eigenschaften bietet Holz vielfältige, architektonische Gestaltungsmöglichkeiten und zeichnet sich weiterhin infolge seines geringen Eigengewichts beim Bauen im Bestand aus. Aufgrund technischer Weiterentwicklung sind nahezu alle Bauaufgaben vom Neubau des Mehrfamilienhauses über die Nachverdichtung bis zur energetischen Sanierung mit dem Baustoff Holz zügig realisierbar.

 

Vor diesem Hintergrund bitten wir die Verwaltung um detaillierte Erörterung zum Thema "Bauen mit Holz in Herne" unter Einbeziehung folgender Fragestellungen:

 

1. Wie beurteilt die Verwaltung die Chancen und Grenzen des Bauens mit Holz in Herne (u.a. unter Berücksichtigung und Abwägung von Kosten und Ökobilanz über den gesamten Lebenszyklus)?

 

2. Welche Erfahrungen hat die Stadtverwaltung mit jenem Baustoff bereits gemacht?

 

3. Wie hoch ist der Anteil an Holzbauten im Herner Stadtgebiet im Nichtwohnbau und Wohnbau? Wie lässt sich der Anteil an kommunalen Holzbauten beziffern?

 

4. Gibt es Bestrebungen der Verwaltung im Zuge von planerischen Wettbewerben oder im Rahmen von städtischen Bauvorhaben das Bauen mit Holz zu forcieren?

Wenn ja, wie sehen jene Bestrebungen konkret aus?

Wenn nein, warum erfolgt eine derartige Berücksichtigung nicht?

 

5. Welche konkreten Pläne hat die Stadt für die nächsten Jahre, um den Anteil an Holzbauten zu steigern?

 

6. Welche Möglichkeiten sieht die Stadt, Bauen mit Holz in privaten sowie öffentlichen Bauvorhaben zu fördern?

 

7. Welche Fördermittel stehen für das Bauen mit Holz für Kommunen und private Bauherren zur Verfügung?

 

 

 

 

                    


Anlagen:
 

Original der Anfrage                

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich 21-05-11 - VTO Bauen mit Holz (192 KB)