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Vorlage - 2006/0129  

Betreff: Antrag zur Gestaltung des sog. "Schweinemarktes"
- Antrag der CDU-Fraktion vom 01. Februar 2006 -
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag
Verfasser:1. CDU-Fraktion
2. Ulrich Finke
Federführend:FB 51 - Umwelt und Stadtplanung Beteiligt:Büro Dezernat V
Bearbeiter/-in: Bensel, Heike   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung Entscheidung
07.03.2006 
des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung abgelehnt   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung beauftragt die Verwaltung, alle erforderlichen Schritte einzuleiten, um den Platz zwischen Rathausstraße, Elsa-Brandström-Straße, Heidstraße und Claudiusstraße (Schweinemarkt) einer Nutzung mit aufgelockerter Wohnbebauung zuzuführen.

 

Dabei sind folgende Punkte zu berücksichtigen:

 

  • Für die Planung und Gestaltung des Vorhabens sind verschiedene Alternativen unter Berücksichtigung des baulichen Umfeldes vorzustellen.
  • Es ist sicherzustellen, dass die Bebauung individuell durch die jeweiligen Bauherren und nicht mittels eines Bauträgers erfolgt.

 

Die endgültigen Pläne sind den parlamentarischen Gremien zur Beschlussfassung vorzulegen. Die Planungen sind so auszurichten, dass das Vorhaben schnellstmöglich realisiert werden kann.

 

Sachverhalt:

Sachverhalt:

Die im geltenden Bebauungsplan vorgesehene Nutzung als Baugrundstück für den Gemeinbedarf – Schule wird auf absehbare Zeit weder realisiert, noch besteht ein entsprechender Bedarf.

 

In Zeiten von Bevölkerungsrückgang und zunehmendem Wettbewerb der Kommunen um Einwohner, stellt die Ausweisung attraktiver Baugebiete ein entscheidendes Kriterium zur Einwohnerbindung und –gewinnung dar. Der Schweinemarkt bietet aufgrund seiner zentralen Lage und der günstigen Verkehrsanbindung (Hbf Wanne-Eickel, A 42) beste Voraussetzungen, um zu einem attraktiven Standort für hochwertige Eigenheimbebauung weiterentwickelt zu werden. Der Verkauf parzellierter Baugrundstücke direkt an Bauherren, unter Ausschluss von Bauträgern, wird derzeit vom Markt stark nachgefragt. Die Stadt hält sich hiermit weiterhin die Möglichkeit offen, durch die Gestaltung der Verkaufsbedingungen, Einfluss auf die Auswahl der zukünftigen Bauherren und Einwohner (z. B. einkommensstarke und/oder kinderreiche Familien) zu nehmen. Die nunmehr vorgeschlagene Art der Bebauung passt sich gut in die bereits in dem Gebiet vorhandene Bebauung südlich der Elsa-Brandström-Straße ein.

 

Ziel der Vorschläge sollte die Bindung und Gewinnung von kinderreichen bzw. einkommensstarken Einwohnern und darüber hinaus eine Attraktivitätssteigerung des Wohnstandortes Wanne sein.