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Vorlage - 2003/0609  

Betreff: Neustrukturierung der senioren- und pflegespezifischen Gremien in der Stadt Herne
Status:öffentlichVorlage-Art:öffentliche Beschlussvorlage
Verfasser:Herr Bittokleit
Federführend:FB 41 - Soziales Bearbeiter/-in: Pfitzner, Anette
Beratungsfolge:
Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Familie Entscheidung
17.09.2003 
des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Familie geändert beschlossen   

Finanzielle Auswirkungen
Beschlussvorschlag
Sachverhalt

Finanzielle Auswirkungen: Ausgaben/Einnahmen in €:

 

Finanzielle Auswirkungen: Ausgaben/Einnahmen in €:

 Haushaltsstelle:

 Verw.-/Vermögenshaushalt:

xxxx

xxxx

xxxx

 

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Familie nimmt das als Anlage beigefügte Konzept der Verwaltung zur Neustrukturierung der Vernetzung der senioren- und pflegespezifischen Gremien in der Stadt Herne zustimmend zur Kenntnis.

Begründung:

Begründung:

 

In der Stadt Herne existieren zurzeit zwei Gremien - Arbeitskreis "Älter werden in Herne" und Pflegekonferenz -, die sich mit seniorenspezifischen Fragen sowie Fragen zur Pflegeinfrastruktur beschäftigen. Beide Gremien werden durch die beim Fachbereich Sozia­les angesiedelte Koordinationsstelle für Altenhilfe betreut. Diese  Betreuung umfasst die Vorbereitung, die Durchführung sowie die Nachbereitung der jeweils zweimal jährlich stattfindenden Sitzung. In der auf der Seite 13 des beigefügten Konzeptes wiedergegebenen Tabelle werden zur besseren Veranschaulichung die Bereiche "Aufgaben, Kompetenz, Vorsitz, Geschäftsführung, Sitzungen" der beiden Gremien gegenübergestellt. Bei der genauen Betrachtung der einzelnen Bereiche werden die Gemeinsamkeiten zwischen Pflegekonferenz und Arbeitskreis "Älter werden in Herne" sichtbar. Insbesondere bei den Aufgaben beider Gremien treten diese Gemeinsamkeiten mehr als deutlich hervor. Einzelheiten können dem Konzept entnommen werden.

 

Aus diesem Grunde bietet sich die Fusion beider Gremien zu einer "Konferenz für Pflegeinfrastruktur und Seniorenpolitik in der Stadt Herne - KPS" an, um die durch die damit zu erreichende Kompetenzbündelung Synergieeffekte zu schaffen, die wiederum den Betroffenen zu  Gute kommen kann.

 

Durch dieses so geschaffene Gremium wird auch die Transparenz im Netzwerk der Senioren- und Pflegearbeit in der Stadt Herne wesentlich erhöht. Es gibt dann nur noch ein Gremium, in dem sich alle in der Senioren- und Pflegearbeit engagierten Verbände, Organisationen und Gruppierungen sowie Angehörige und Betroffene mit Entscheidungsträgern vertreten sind.

 

Die so neugebildete "Konferenz für Pflegeinfrastruktur und Seniorenpolitik in der Stadt Herne - KPS" kann durch die Kompetenz ihrer Mitglieder dann auch den Fachausschuss zielgerichteter beraten und  diesem als Mittler seiner Vorgaben an die Ebene der Organisationen, Verbände, Gruppierungen, Betroffenen und Mitarbeiter.

 

Im Vorfeld der Ausschusssitzung wurde das vorliegende Konzept mit dem Ausschussvorsitzenden, den sozialpolitischen Sprechern der im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Familie vertretenen Fraktionen sowie dem Vorsitzenden des Seniorenbeirates der Stadt Herne abgestimmt.

 

Des Weiteren wurde es in den Sitzungen des Seniorenbeirates, den Arbeitsgemeinschaften II(Teil- und vollstationärer Bereich) und IV (Offene Altenhilfe) des Arbeitskreises "Älter werden in Herne" vorgestellt.

 

Im Falle eines positiven Beschlusses gemäß dem Beschlussvorschlag durch den Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Familie wird das Konzept dann in den Gremien der Pflegekonferenz (Arbeitskreise 1 und 2 sowie im Plenum) und im Arbeitskreis "Älter werden in Herne" vorgestellt, deren Sitzungen nach der aktuellen Ausschusssitzung stattfinden.

 

Die beschriebene Neustrukturierung soll dann zu Beginn des Jahres 2004 wirksam werden.