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Vorlage - 2007/0677  

Betreff: Aktualisierung des Herner Bäderkonzeptes
Status:öffentlichVorlage-Art:öffentliche Beschlussvorlage
Verfasser:Belker, Eduard
Federführend:FB 44 - Öffentliche Ordnung Bearbeiter/-in: Cypel, Sylvia
Beratungsfolge:
Sportausschuss Vorberatung
14.11.2007 
des Sportausschusses beschlossen   
Bezirksvertretung Herne-Mitte Anhörung
22.11.2007 
der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Herne-Mitte zur Kenntnis genommen   
Bezirksvertretung Wanne Anhörung
27.11.2007 
der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Wanne zur Kenntnis genommen   
Bezirksvertretung Sodingen Anhörung
28.11.2007 
der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Sodingen zur Kenntnis genommen   
Betriebsausschuss Gebäudemanagement Herne Vorberatung
28.11.2007 
des Betriebsausschusses Gebäudemanagement Herne (GMH) zur Kenntnis genommen     
Bezirksvertretung Eickel Anhörung
29.11.2007 
der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Eickel zur Kenntnis genommen   
Schulausschuss Vorberatung
13.12.2007 
des Schulausschusses zur Kenntnis genommen   
Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung
12.02.2008 
des Haupt- und Finanzausschusses zur Kenntnis genommen   
Rat der Stadt Entscheidung
26.02.2008 
des Rates der Stadt zur Kenntnis genommen   

Finanzielle Auswirkungen
Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

Finanzielle Auswirkungen: Ausgaben/Einnahmen in €:

 

Finanzielle Auswirkungen: Ausgaben/Einnahmen in €:

 Finanzposition:

 Verw.-/Vermögenshaushalt:

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Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

Der Rat der Stadt Herne nimmt den Bericht zur Aktualisierung des Herner Bäderkonzeptes zur Kenntnis.

Sachverhalt:

Sachverhalt:

 

Die Verwaltung hat im Jahr 1988 das Herner Bäderkonzept erstmalig vorgestellt und die politischen Gremien informiert. In den folgenden Jahren sind dann Entscheidungsvorlagen vorgelegt worden, die Maßnahmen beinhalteten.

 

Aus diesen Beschlüssen heraus ist die Bäderlandschaft in Herne neu strukturiert worden. Diese Strukturen bzw. die Auswirkungen daraus gelten bis heute.

 

Nachrichtlich sind diese noch mal kurz aufgeführt:

 

  1. Erlebnisorientiertere Gestaltung des LAGOs
  2. Schließung Therapieabteilung des Hallenbades Herne
  3. Neuausrichtung des Hallenbades Eickel in ein reines Schul- und Vereinsbad
  4. Schließung Freibad Wanne / Neubau Familienbad Wananas
  5. Schließung von 2 Lehrschwimmbecken
  6. Schließung Hallenbad Herne-Mitte / Neubau Südpool

 

Zu diesen teilweise erheblichen Veränderungen der Bäderlandschaft kam hinzu, das auch organisatorisch in den letzten Jahren sich einiges verändert hat. Das ehemalige Sport- und Bäderamt ist nicht mehr für die Verwaltung der Bäder zuständig, die Betriebsführung der Bäder geschieht durch die Herner Bädergesellschaft. Die Stadtwerke Herne AG hat das Südpool errichtet und das Gebäudemanagement Herne verwaltet die Bäder in technischer Sicht.

 

Die Bäderplanung (das Bäderkonzept) ist aber weiterhin ein Bereich der Sportentwicklung und somit auch in der Sportverwaltung angesiedelt.

 

Weitere Vorgehensweise:

 

Zur Erstellung der Fortschreibung des Bäderkonzeptes ist innerhalb der Verwaltung eine Arbeitsgruppe gebildet worden. Diese Arbeitsgruppe soll aus Sicht der Verwaltung auch in Zukunft diese Planung begleiten und fortführen.

 

Zur weiteren Umsetzung soll diese Gruppe jeweils 2 x im Jahr einen Zwischenbericht vorlegen. Diese Arbeitsgruppe sollte über ihre bisherige Zusammensetzung hinaus um einen Vertreter des Gebäudemanagements ergänzt werden.

 

Die als Anlage beigefügte aktuelle Bestandsaufnahme zeigt aus der Sicht der Verwaltung deutlich, dass Handlungsbedarf im Bereich der Kapazitätsauslastung der Bäder nicht gegeben ist. Das trotz alledem vorgeschlagen wird, an dem Konzept weiter zu arbeiten, liegt daran, dass mittel- und langfristige Überlegungen anzustellen sind, um die Wirtschaftlichkeit der Bäder zu erhöhen und somit den Zuschussbedarf zu senken. Diese Überlegungen zur wirtschaftlicheren Führung der Bäder sollten dann bei der Einführung des NKF für alle Bereiche intensiviert werden, um klare Aussagen über die Betriebskosten der einzelnen Bäder bzw. Schwimmbecken treffen zu können. Auch die bisherige Ausrichtung der Bäder sollte in diesem Prozess einer kritischen Würdigung unterzogen werden, insbesondere die demografischen Entwicklungen müssen ständig beachtet werden.

 

 

Zusammenfassung:

 

Aufgrund des beigefügten Berichtes kann festgestellt werden, dass aktueller Handlungsbedarf im Bereich der Kapazitätsauslastung der Bäder z.Zt. nicht vorliegt. Weiterhin muss festgestellt werden, dass zwar bauliche Mängel in den Bädern vorliegen, dass  jedoch alle Bäder ihren vorgesehenen Zweck erfüllen können. Eine Ausnahme hiervon bildet das Lehrschwimmbecken Ludwig-Steil, das schon seit geraumer Zeit aus baulichen Gesichtspunkten geschlossen ist und aufgrund der Strukturen sowie der hohen Kosten nicht wiedereröffnet werden sollte.

Die Bäderentwicklung ist aus der Sicht der Verwaltung als Daueraufgabe anzusehen und muss aus diesem Grund nachhaltig durchgeführt werden. Die Politik sollte im vorgesehenen Rahmen darüber informiert werden.

 

 

Der Oberbürgermeister

In Vertretung

 

 

 

(Meinolf Nowak)

Stadtrat

Anlagen:

Anlagen:

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Bäderkonzept Original (1634 KB) PDF-Dokument (586 KB)