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Vorlage - 2008/0064  

Betreff: Zukünftige Flächennutzung des ehemaligen Horsthauser Güterbahnhofs entlang der Castroper Straße / Hunbergstraße
- Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion und des Bezirksverordneten Hagedorn vom 16.01.2008 -
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag Bezirk
Verfasser:SPD-Fraktion und Werner Hagedorn
Federführend:FB 11 - Rat und Bezirksvertretungen Beteiligt:FB 51 - Umwelt und Stadtplanung
Bearbeiter/-in: Peter, Jochen   
Beratungsfolge:
Bezirksvertretung Sodingen Entscheidung
30.01.2008 
der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Sodingen beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

Die Bezirksvertretung Sodingen empfiehlt dem Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung, folgenden Beschluss zu fassen:

 

Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung beschließt, für die zukünftige gewerbliche Nutzung der Fläche des ehemaligen Güterbahnhofs Horsthausen keine Ansiedlung eines Logistikunternehmens vorzusehen und die entsprechenden planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine anderweitige gewerbliche Nutzung, wie zum Beispiel aus dem Bereich des Maschinenbaus, zu schaffen.

Begründung:

Begründung:

 

In der Sitzung der Bezirksvertretung vom 28. November 2007 hat die SPD-Fraktion sich bereits über zukünftige Gewerbeansiedlungen auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs an der Castroper Straße erkundigt.

 

Die Aurelis Real Estate GmbH & Co KG, welche die Vermarktung des Geländes betreibt, preist die Fläche insbesondere als Standort für Logistiker an.

SPD-Fraktion und Grüne halten die Ansiedlung eines Logistikers an dieser Stelle aus verschiedenen Gründen jedoch für nicht angeraten.

 

Mit der Ansiedlung eines Logistikers, der branchenbedingt eine ausgesprochen große Gewerbefläche bei geringer Anzahl von Arbeitsplätzen benötigt, wäre die zur Verfügung stehende Fläche am Güterbahnhof vermutlich bereits ausgeschöpft.

Der stetige Lieferverkehr eines Logistikers bringt ein deutlich steigendes Verkehrsaufkommen mit sich. In Ermangelung einer unmittelbaren Verkehrsanbindung an das Autobahnnetz würde daher vorwiegend der innerstädtische Verkehr belastet, was nicht nur im Hinblick auf die Einrichtung von Umweltzonen problematisch ist.

Darüber hinaus sind bereits die größten Flächen im Gewerbegebiet “Friedrich der Große” Standorte von Logistikern, mit der daraus resultierenden Belastung für die umliegenden Wohngebiete durch Transportfahrzeuge.

 

Im Hinblick auf einen für den Wirtschaftsstandort Herne nötigen, gesunden Branchenmix wäre die Ansiedlung von anderen Unternehmen als Logistikern in Sodingen wünschenswert.

Zu denken wäre hier insbesondere an den Maschinenbau, als das laut WfG zu fördernde zweite Standbein der Herner Wirtschaft