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Vorlage - 2009/0275  

Betreff: Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 21/1 1. Änderung - Industriegelände Nord - Stadtbezirk Herne-Mitte
(Gewerbepark Schloss Strünkede)
Status:öffentlichVorlage-Art:öffentliche Beschlussvorlage
Verfasser:Herr Muhss, Tel. 3001
Federführend:FB 51 - Umwelt und Stadtplanung Bearbeiter/-in: Fortnagel, Bettina
Beratungsfolge:
Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung Vorberatung
05.05.2009 
des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung beschlossen   
Ausschuss für Umweltschutz Vorberatung
13.05.2009 
des Ausschusses für Umweltschutz beschlossen   
Sportausschuss Vorberatung
27.05.2009 
des Sportausschusses geändert beschlossen   
Bezirksvertretung Herne-Mitte Vorberatung
10.06.2009 
der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Herne-Mitte geändert beschlossen   
Integrationsrat Vorberatung
Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung
23.06.2009 
des Haupt- und Finanzausschusses geändert beschlossen   

Finanzielle Auswirkungen
Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

Finanzielle Auswirkungen: Ausgaben/Einnahmen in €:

 

Finanzielle Auswirkungen in €

           Teilergebnisplan (konsumtiv)

Produkt                     XXXX

Kontengruppe        XXXX

Ertrag/Aufwand (-)     XXXX

Nr.:

Bez.:                   XXXX

Nr.:

Bez.:                 XXXX

 

                              XXXX

 

Teilfinanzplan (investiv)

Maßnahme              XXXX

Kontengruppe          XXXX

Einzahlung/Auszahlung (-)   XXXX

Nr.:

Bez.:                   XXXX

Nr.:

Bez.:                   XXXX

 

                          XXXX

 

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

1. Der Haupt- und Finanzausschuss beschließt die Aufstellung des Bebauungsplanes

Nr. 21/1 1. Änderung - Industriegelände Nord - Stadtbezirk Herne-Mitte gemäß § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23.09.2004 (BGBI. S. 2414), zuletzt geändert durch Artikel I des Gesetzes vom 21.12.2006 (BGBI. S. 3316)

 

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 21/1 1. Änderung  ist im Übersichtsplan Maßstab 1:10000 und in der Plangrundlage im Maßstab 1:1000 dargestellt. Der Geltungsbereich wird im Norden von der Forellstraße, im Osten von dem Westring, im Süden von der Straße Lackmanns Hof und im Westen von der Kaiserstraße begrenzt.

 

2.       Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung beschließt die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB.

 

 

Sachverhalt:

Sachverhalt:

 

Nachdem im Sommer 2008 die Wohnheime für Asylbewerber an der Forellstraße abgebrochen wurden, konkretisierte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Herne die Idee, auf der Fläche des Kirmesplatzes den Gewerbepark Schloss Strünkede zu entwickeln. Nach ersten städtebaulichen Überlegungen wurde deutlich, dass dieses Gewerbegebiet für kleinteilige Gewerbestrukturen geeignet wäre, um unter Berücksichtigung des angrenzenden Wohngebiets Lackmanns Hof geeignete Handwerksbetriebe und Dienstleister anzusiedeln.

 

Der seit 1971 rechtskräftige Bebauungsplan Nr 21/1 -Industriegelände Nord- setzt diesen Bereich als Verkehrsfläche mit der Zweckbindung „Öffentliche Parkflächen“ fest. Im Nordosten wird diese Fläche von dem Ostbach unterquert. Dies wurde im Bebauungsplan mit der Festsetzung „Versorgungsfläche/Abwasser -geschlossen-“ gesichert. Zwischen der Parkplatzfläche und der Kaiserstraße wurden der Sportplatz und die Kindertagesstätte festgesetzt.

 

Der Flächennutzungsplan stellt diesen Bereich als Fläche für den ruhenden Verkehr, Grünfläche (Sportplatz) sowie als Fläche für Gemeinbedarf (Kindergarten) dar. Im Rahmen der Aufstellung des regionalen Flächennutzungsplanes soll das Gebiet zukünftig als gewerbliche Baufläche und als Grünfläche dargestellt werden.

 

Für die Entwicklung des Gewerbeparks Schloss Strünkede ist eine Änderung des Bebauungsplans erforderlich. Dabei wird in der 1. Änderung zu berücksichtigen sein, wo die zukünftige Abgrenzung zwischen der gewerblichen Nutzung und der Sportplatzfläche erfolgen soll. Das Gewerbegebiet soll von der Forellstraße aus erschlossen werden. Parallel zur Straße Lackmanns Hof soll ein Grünstreifen das Gewerbegebiet abschirmen und einen städtebaulich verträglichen Abstand zur Wohnbebauung schaffen. Der 1971 vorgesehene Ausbau der Forellstraße mit einer Breite von 29 Metern soll auf den heutigen Ausbauzustand (ca. 19 m) reduziert werden. Die Kindertagesstätte sowie die Kanaltrasse des Ostbachs sollen in ihrem Bestand gesichert bleiben.

 

Mit der 1. Änderung des Bebauungsplans Nr 21/1 -Industriegelände Nord- wird die Zielsetzung des zur Zeit in Aufstellung befindlichen regionalen Flächennutzungsplans umgesetzt. Da gemäß § 8 Abs. 2 Bebauungspläne aus dem Flächennutzungsplan zu entwickeln sind, kann das Änderungsverfahren erst nach Rechtskraft des regionalen Flächennutzungsplans abgeschlossen werden.

 

 

 

 

 

Der Oberbürgermeister

In Vertretung

 

 

 

 

Terhoeven

(Stadtrat)

Anlagen:

Anlagen:

 

1.       Übersichtsplan M 1:10000 mit Abgrenzung des Bebauungsplans Nr. 21/1 1. Änderung - Industriegelände Nord -

2.       Ausschnitt aus dem Bebauungsplan Nr. 21/1 - Industriegelände Nord –

3.            Plangrundlage M 1:1000 des Bebauungsplanes Nr. 21/1 1. Änderung -            Industriegelände Nord - (jeweils ein Exemplar für die Fraktionen)

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich BP 21_1 Auszug Forellstr_sw (1994 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich Übersichtsplan (426 KB)      
Anlage 3 3 öffentlich BP 21_1 Industriegelände Nord 1.Änderung (1234 KB)