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Vorlage - 2009/0445  

Betreff: Einrichtung von Querungshilfen für Reiter zur Stärkung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer in Herne-Sodingen
- Antrag der CDU-Fraktion vom 05.06.2009 -
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag CDU
Verfasser:CDU-Bezirksfraktion SodingenAktenzeichen:FB 11
Federführend:FB 11 - Rat und Bezirksvertretungen Beteiligt:FB 53 - Tiefbau und Verkehr
Beratungsfolge:
Bezirksvertretung Sodingen Entscheidung
17.06.2009 
der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Sodingen abgelehnt   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

Die Bezirksvertretung Herne-Sodingen beschließt:

 

In Abstimmung mit der Stadt Bochum wird im Bereich der Wiescherstraße hinter der Waldschule schnellstmöglich eine Querungshilfe für Reiter eingerichtet. Des Weiteren wird die Tempo-30 Strecke vor der Schule ohne jegliche Zeiteinschränkung bis in den v.g. Bereich des Reitweges erweitert. Zudem ist es erforderlich, den Rückschnitt von Sträuchern an den Querungsbereichen zu Verkehrsstraßen mindestens einmal jährlich vorzunehmen.

 

Sachverhalt:

Sachverhalt:

 

Schon im vergangenen Jahr hat die CDU-Fraktion zum Thema Reitwege einen Antrag zur Verbesserung der Sicherheit gestellt, der leider abgelehnt wurde. Es ist jedoch nach wie vor zwingend erforderlich, Hilfen für die Sicherheit von Reitern und den übrigen Verkehrsteilnehmern, einzurichten, damit den Reitern die Einsicht auf die Verkehrsstraßen ermöglicht wird und andere Verkehrsteilnehmer rechtzeitig erkennen können, dass an den genannten Stellen mit Reitern zu rechnen ist.

 

Die Querung hinter der Waldschule bzw. Sportplatz SC Constantin wird nicht nur von Reitern sondern auch vermehrt von Läufern, Radfahrern und Wanderern genutzt. Eine Erweiterung der Tempo-30-Strecke wurde ebenfalls von der CDU-Fraktion im vergangenen Jahr beantragt. Die in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Sodingen beschlossene Erweiterung ist völlig unzureichend, weshalb die CDU-Fraktion sich entsprechend dagegen aussprach.

Denn: Diese Erweiterung ergibt tatsächlich nur dann einen Sinn, wenn die zeitliche Begrenzung aufgehoben wird. Die Nutzer des Reit- bzw. Spazierweges bewegen

 

sich zum überwiegenden Teil genau in dem Zeitfenster, (ab 15.00 Uhr) in dem die Geschwindigkeitsreduzierung aufgehoben wird. Der Hinweis auf die Schulsituation führt dazu, dass an den Wochenenden offensichtlich schneller als 30 km/h gefahren wird.

Eine entsprechende Beschilderung und ein regelmäßiger Rückschnitt der Sträucher im Straßenbereich dient daher allen Beteiligten.