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Vorlage - 2009/0775  

Betreff: Ergebnisse des SGB XII Kennzahlenvergleichs 2008
Status:öffentlichVorlage-Art:Berichtsvorlage
Verfasser:Frau Bartels
Federführend:FB 41 - Soziales Bearbeiter/-in: Mielke, Marion
Beratungsfolge:
Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Familie Entscheidung
03.12.2009 
des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Familie zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

Sachverhalt:

 

Aufgrund der Beschlüsse des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Familie vom 09.03.1994 und 18.05.1994 legt die Verwaltung den vg. Bericht als Teil der Sozialberichterstattung vor.

 

Der Bericht gibt die Ergebnisse des aktuellen Benchmarking-Projektes für den Bereich „Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit, Hilfe zur Pflege (SGB XII)“ für das Jahr 2008 wieder. An dem Projekt waren insgesamt 14 Kommunen aus Westfalen-Lippe und dem Rheinland beteiligt.

 

Wesentliche Ergebnisse können der als Anlage beigefügten Kurzzusammenfassung entnommen werden.

 

Die Verwaltung bittet den Ausschuss, den Bericht zur Kenntnis zu nehmen.

 

Der Oberbürgermeister

In Vertretung

Meinolf Nowak

 

Anlagen

  • Berichtszusammenfassung „Leistungen des SGB XII – Kennzahlenvergleich 2008“
  • Bericht „Leistungen des SGB XII – Kennzahlenvergleich 2008“

 

Benchmarking der mittleren Großstädte in NRW - Datenbasis: 2008

Benchmarking der mittleren Großstädte in NRW - Datenbasis: 2008

 

Zusammenfassung des Berichtsergebnisses für Herne

 

Hilfe zum Lebensunterhalt

Personengruppen

 

·    wichtige Leistung für kleine Personengruppen, die von den bedeutenden Leistungsarten GruSi für Arbeitssuchende und GruSi im Alter und bei Erwerbsminderung nicht erfasst werden 

Fallzahlen

·    geringe Fallzahlen (155 Fälle) – mit leichtem Anstieg gegenüber dem Vorjahr

Dichte

·    Dichte stark unterdurchschnittlich mit einem leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr

Ausgaben

·    Ausgaben unterdurchschnittlich; KdU unterdurchschnittlich

 

 

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit

Personengruppen

·    dauerhaft erwerbsunfähige Personen unter 65 Jahren, Aufstocker mit niedrigen Renten, Personen ohne Renten

Fallzahlen

·    steigende Fallzahlen (2006: 1.396; 2007: 1.525; 2008: 1.667)

Dichte

·    Dichte insgesamt unterdurchschnittlich; hauptsächlich a.v.E.; Anstieg

·    Dichte a.v.E. unterdurchschnittlich; Anteil der unter 65jährigen Erwerbsunfähigen dabei überdurchschnittlich

·    Herne hat den niedrigsten Wert

·    Anteil nicht-deutscher Leistungsbezieher fast doppelt so hoch wie der Anteil deutscher Empfänger; aber  weiterhin unterdurchschnittlich im Städtevergleich

Ausgaben

·    Ausgaben i.E.: überdurchschnittlich

·    Ausgaben a.v.E.: leicht unter dem Durchschnitt; ebenso KdU-Anteil unterdurchschnittlich

 

 

Hilfe zur Pflege

Personengruppen

·    Unterstützung pflegebedürftiger Personen mit  Pflegegeld durch Übernahme der Kosten für pflegerische Sachleistungen, die nicht über die Pflegekasse gedeckt sind

Dichte

·    Dichte der Pflegebedürftigen a.v.E.  lt. Pflegestatistik SGB XI des LDS mit 24,9 pro 1000 Einwohner – 2. höchster Wert (Durchschnitt 19,9)

    Dichte der Pflegebedürftigen i.E.  lt. Pflegestatistik SGB XI des LDS mit 10,0 pro 1000 Einwohner  – überdurchschnittlich

    Hinweis: Dichte der Bezieher von HzP deutlich unter der Dichte nach SGB XI

HzP a.v.E.

·    Leistungsbezieher: Anteil a.v.E. an allen Leistungsbeziehern leicht unter dem Durchschnitt

·    Geldleistungen/Sachleistungen a.v.E.: hoher Anteil von Sachleistungen (77,1%) – über dem Mittelwert; niedriger Anteil Pflegegeld – unter dem Mittelwert außer  bei Pflegestufe III durchschnittlich

·    überdurchschnittlicher Anteil unter 65 Jahren

HzP i.E.

·    Schwerpunkt in Pflegestufe II, die überdurchschnittlichen Anteil hat

Ausgaben

·    Ausgaben HzP gesamt (a.v.E. + i.E.) pro Hilfeempfänger  leicht unterdurchschnittlich

·    Ausgaben HzP a.v.E. pro HE überdurchschnittlich

·    Ausgaben HzPi.E. pro HE deutlich unter dem Durchschnitt

Infrastruktur

·    3. höchste Versorgungsquote mit Plätzen in stationären Pflegeeinrichtungen, d.h.  über dem Durchschnitt

Pflegewohngeld

·    3. höchste Dichte von Pflegewohngeldempfängern; überdurchschnittlicher Anteil von Selbstzahlern

·    dabei unterdurchschnittlicher Auszahlungsbetrag pro Empfänger von Pflegewohngeld

Investitionskostenzu-

schüsse

·    überdurchschnittlicher Anteil für Investitionskostenzuschüsse für ambulante Dienste (dies resultiert aus dem hohen Sachkostenanteil)

 

Abkürzungen

Kurzbezeichnung

 

Bezeichnung

a.v.E.

außerhalb von Einrichtungen wohnend

GruSi

Grundsicherung

HzP

Hilfe zur Pflege

i.E.

in Einrichtungen wohnend

KdU

Kosten der Unterkunft

SGB

Sozialgesetzbuch

 

 

 

 

 

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Leistungen des SGB XII – Kennzahlenvergleich 2008 (857 KB)