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Vorlage - 2010/0247  

Betreff: Bebauungsplan 227 "Zentrum Eickel-Ost", Eckpunkte der Planung
- Anfrage des Bezirksverordneten Barzik vom 09.04.2010 -
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage CDU
Verfasser:BVO Andreas Barzik
Federführend:FB 11 - Rat und Bezirksvertretungen Beteiligt:FB 51 - Umwelt und Stadtplanung
Bearbeiter/-in: Darnieder, Martina   
Beratungsfolge:
Bezirksvertretung Eickel Anhörung
22.04.2010 
der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Eickel zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt

In der Sitzung vom 3

In der Sitzung vom 3. September 2009 hat die Bezirksvertretung Eickel die Aufstellung des Bebauungsplanes 227 „Zentrum Eickel-Ost“ beschlossen. Die Mitglieder der Bezirksvertretung Eickel wollten damit die Ansiedlung eines Lebensmittel-Vollsortimenters ermöglichen.

 

Am 28. Januar 2010 wurden der Bezirksvertretung Eickel die Entwürfe des beauftragten Architekturbüros und der Firma Edeka vorgestellt, die zur großen Überraschung der Bezirksvertretung über das gewünschte Maß hinausgingen.

 

So wurde die Errichtung einer kleinen Passage mit weiteren Einzelhandelsgeschäften in Erwägung gezogen. Die Nutzung des Obergeschosses wurde völlig offen gelassen, die dringend gewünschte, fußläufige Anbindung mittels einer Treppe oder Rampe von der Eickeler Straße neben dem ehemaligen Gebäude des Stadtarchives entfiel gänzlich, da eine Wohnungsbaugenossenschaft dort weitere Wohnbebauung schaffen will.

 

Ich bitte die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen:

 

 

1.        Welche Ziele verfolgt die Verwaltung zurzeit bei der Aufstellung des     Bebauungsplanes?

 

2.        Werden die Vorstellungen der Bezirksvertretung Eickel ausreichend berücksichtigt, um         die unerwünschte Schaffung eines zweiten Ortskernes zu verhindern und werden diese        verbindlich in den Festsetzungen zum Bebauungsplan niedergelegt?

 

3.        Gibt es zurzeit Gespräche mit der Wohnungsbaugenossenschaft um deren Pläne zur           Errichtung einer Wohnbebauung mit der Zuwegung zu koordinieren? Falls nicht,      erfolgen diese Gespräche noch und wird die Bezirksvertretung über die Ergebnisse          informiert?