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Vorlage - 2010/0485  

Betreff: Verbleib der Motte in Herne
Status:öffentlichVorlage-Art:Berichtsvorlage
Verfasser:Herr Weber
Federführend:FB 32 - Kultur Bearbeiter/-in: Grabowski, Andrea
Beratungsfolge:
Kultur- und Bildungsausschuss Entscheidung
09.09.2010 
des Kultur- und Bildungsausschusses zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt

Sachverhalt:

Sachverhalt:

Der Kultur- und Bildungsausschuss hat die Verwaltung auf Antrag der CDU-Fraktion mit Beschluss vom 17. Juni 2010 beauftragt, zu prüfen, ob und zu welchen Konditionen die „Motte“ nach dem Ende der Ausstellung „AufRuhr 1225“ des LWL-Museums für Archäologie in Herne verbleiben kann.

 

Der Leiter des LWL-Museums für Archäologie hat am 14.07.2010 zu dem o. a. Antrag wie folgt Stellung genommen:

 

Zwischen dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe und den Grundstückseigentümern, Schmidestraße in Herne, den „Nachbarn“ zur Motte, gibt es eine zivilrechtliche Vereinbarung, in der sich der LWL verpflichtet, die Motte nach dem Ende der „AufRuhr“-Ausstellung bis spätestens zum 28.02.2011 wieder zu entfernen.

 

Eine Anfrage unsererseits an die Grundstücksnachbarn, dem Verbleib der Motte am Ursprungsort über diesen Zeitraum hinaus zuzustimmen, brachte kein positives Ergebnis.

 

Wir als in Herne verwurzelte Kulturinstitution würden uns natürlich sehr freuen, wenn es möglich wäre, den Nachbau der mittelalterlichen Turmhügelburg an einen anderen Standort in der Stadt Herne umzusetzen.

 

Falls dies nicht möglich ist, liegen uns mehre Anfragen verschiedener Träger vor, die die Motte gerne übernehmen würden. Diese prüfen wir derzeit. Dabei hätte allerdings, wenn die Kosten für den Ab- und Rückbau der Motte übernommen werden, die Stadt Herne Vorrang.“

 

Aus der Sicht der Stadt Herne ist der Stellungnahme des LWL zur Situation am bisherigen Standort nichts hinzuzufügen. Ein Verbleib ist aus baurechtlichen Gründen über den 28.02.2011 hinaus ausgeschlossen.

 

Auch eine Umsetzung und Aufstellung an einem anderen Standort – etwa im Bereich des Schloss´ Strünkede - kommt aus baurechtlichen, instandhaltungstechnischen und insbesondere haushaltsrechtlichen Gründen nicht in Betracht. Zu den Details erfolgt eine mündliche Berichterstattung.

 

Der Oberbürgermeister

 

in Vertretung

 

 

 

 

Thierhoff

(Stadträtin)