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Vorlage - 2011/0250  

Betreff: Ökostrom aus Wasserkraft - Sachstandsbericht und Diskussion -
- auf Vorschlag der SPD vom 15. April 2011 -
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorschlag TOP - SPD
Verfasser:Wagner, Erika
Federführend:FB 54 - Umwelt Bearbeiter/-in: Decker, Helene
Beratungsfolge:
Ausschuss für Umweltschutz Entscheidung
18.05.2011 
des Ausschusses für Umweltschutz zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt

Sachverhalt:

Sachverhalt:

 

Die Stadtwerke Herne werben verstärkt für Ökostrom aus österreichischen Wasserkraftwerken. Unser Lieferant gehört zu einem Verbund der im eigenen Land in erheblicher Kritik steht. Er wurde 2008 mit der Uranbirne und 2009 mit der Atombirne ausgezeichnet. Aus diesem Anlass bitten wir um Berichterstattung durch die STWH mit anschließender Diskussion.

 

Insbesondere die folgenden Fragen sollen bei der Berichterstattung Berücksichtigung finden:

 

1.              Können die STWH das TÜV Zertifikat unseres Ökostromlieferanten der Verbund Austrian Hydro Power AG präsentieren und erläutern?

2.              Gibt es zusätzlich zum Zertifikat eine verifizierte (durch genaue Zahlen belegte) Erklärung der Verbund Austrian Hydro Power AG, dass bei der Herstellung ihrer Wasserkraft kein Atomstrom zum Einsatz kommt?

3.              Ist es richtig, dass der Verbund, zu dem unser Lieferant gehört  selbst Atomstrom aus Temelin und Biblis A bezieht?

4.              Wenn ja, wie viel und wozu wird er genutzt?

5.              Wie sind die Vertragsbindungen mit unserem Lieferanten,  wann kann man den Vertrag frühestens kündigen?

6.              Kann die Bilanz  zwischen dem in Österreich hergestellten Ökostrom und der Einfuhr von grauem Strom in Österreich dargestellt werden?

7.              Wann dürfen wir mit der Zertifizierung unseres stadtwerkeeigenen Tarifs "rewirnatur" rechnen. Hier bitten wir um Darstellung der bisherigen Bemühungen und des Zeitplanes für die Zertifizierung.

 

Für die SPD-Fraktion                                                                     

 

 

Erika Wagner

Stadtverordnete