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Vorlage - 2011/0691  

Betreff: Anerkennung des Emschertal-Berufskollegs als sonderpäda- gogischer Förderort für berufsschulpflichtige Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf
Status:öffentlichVorlage-Art:öffentliche Beschlussvorlage
Verfasser:Schöbel, Ellen - Tel.: 3301
Federführend:FB 31 - Schule und Weiterbildung Bearbeiter/-in: Bartkowiak, Heike
Beratungsfolge:
Schulausschuss Anhörung
24.11.2011 
des Schulausschusses beschlossen   
Integrationsrat Anhörung
Haupt- und Finanzausschuss Anhörung
06.12.2011 
des Haupt- und Finanzausschusses beschlossen   
Rat der Stadt Entscheidung
13.12.2011 
des Rates der Stadt beschlossen   

Finanzielle Auswirkungen
Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

Finanzielle Auswirkungen: Ausgaben/Einnahmen in €:

 

Finanzielle Auswirkungen in €

           Teilergebnisplan (konsumtiv)

Produkt

Kontengruppe

Ertrag/Aufwand (-)

Nr.:

Bez.:                  ---

Nr.:

Bez.:                 ---

 

                 ---

 

Teilfinanzplan (investiv)

Maßnahme

Kontengruppe

Einzahlung/Auszahlung (-)

Nr.:

Bez.:                  ---

Nr.:

Bez.:                 ---

 

                 ---

 

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

Der Rat der Stadt Herne beschließt gemäß § 81 Abs. 2 Satz 1 Schulgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (SchulG) vom 15. Februar 2005 (GV. NRW S. 102), zuletzt geändert durch Gesetz vom 05. April 2011 (GV. NRW S. 205) die Anerkennung des Emschertal-Berufskollegs als sonderpädagogischer Förderort für berufsschulpflichtige Schülerinnen und Schüler gemäß § 20 Abs. 6 in Verbindung mit Abs. 1 SchulG zum Schuljahr 2012/2013.

 

Sachverhalt:

Sachverhalt:

Die Schulkonferenz des Emschertal-Berufskollegs der Stadt Herne hat am 29.06.2011 den Beschluss gefasst, zum Schuljahr 2012/2013 die Anerkennung des Emschertal-Berufskollegs als sonderpädagogischer Förderort zu beantragen. Nach schulfachlicher Beratung am 09.09.2011 durch die Bezirksregierung Arnsberg wurde der Antrag mit Schreiben vom 21.10.2011 gestellt.

 

 

 

 

 

 

 

Der Antrag wird im Wesentlichen wie folgt begründet:

 

  • Die Zielgruppe „Berufsschulpflichtige Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf“ wird bereits jetzt allerdings ohne Ressourcenzuweisung in Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung bzw. in Einzelfällen auch berufsausbildungsbegleitend in Fachklassen des dualen Systems der Berufsausbildung integrativ gefördert.

 

  • Durch die Anerkennung als sonderpädagogischer Förderort kann die individuelle Förderung verbessert werden durch

 

- die Anpassung der Gruppengröße an die Lerngruppe (Klassenfrequenzrichtwert

  verringert auf 16 Schülerlnnen).

-  die Verringerung der Relation „Schüler je Stelle“.

-  den verstärkten Einsatz sonderpädagogischer Lehrkräfte.

 

Zur weiteren Begründung liegt dieser Sitzungsvorlage der Antrag des Emschertal-Berufskollegs als Anlage 1 bei.

 

 

Nach § 17 der Verordnung über die sonderpädagogische Förderung, den Hausunterricht und die Schule für Kranke (Ausbildungsordnung gemäß § 52 SchulG - AO-SF) vom                   29. April 2005, zuletzt geändert durch das Gesetz vom 10. Juli 2011 (GV. NRW S. 223), ist folgendes Verfahren durchzuführen, wenn eine Schülerin oder ein Schüler während der Vollzeitschulpflicht sonderpädagogisch gefördert und dies nach dem Urteil der abgebenden Schule auch während der Schulpflicht in der Sekundarstufe II notwendig ist:

 

1.       Die abgebende Schule leitet ihren begründeten Vorschlag mit Unterlagen der aufnehmenden Schule zu.

2.       Die aufnehmende Schule leitet den Vorschlag mit einer eigenen Stellungnahme an die Schulaufsichtsbehörde zur Entscheidung weiter: Gutachten der Arbeitsverwaltung sind  zu berücksichtigen.

3.       Die Schulaufsichtsbehörde entscheidet.

 

Zuständig für das Verfahren ist die obere Schulaufsichtsbehörde, in deren Gebiet die Schülerin oder der Schüler schulpflichtig ist.

 

 

Räumliche, sächliche und personelle Voraussetzungen

 

1.      Die erforderlichen Unterrichts- und Fachräume sind vorhanden.

2.      Ein besonderer Aufwand an Lehr- und Unterrichtsmaterial entsteht nicht. Es ist weiterhin von dem normalen Bedarf  in Höhe von 4 € pro Schüler auszugehen.

3.      Laut Angaben der Schule haben zwei Lehrer des Emschertal-Berufskollegs mit technischen Fakultas auch die Lehrbefähigung für Sonderpädagogik.
Voraussetzung für die individuelle Förderung sind laut Schule die sich aus dem Antrag ergebenden quantitativen Ressourcen einer Verbesserung der Relation „Schüler je Stelle“ und die Erhöhung der Stellenanteile für weitere Lehrkräfte mit der Fakultas Sonder-/Förderpädagogik.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schulfachliche Beratung

 

Die Bezirksregierung Arnsberg ist um Stellungnahme zu dem Antrag des Emschertal-Berufskollegs gebeten worden und befürwortet in ihrem Fazit die Anerkennung des Emschertal-Berufskollegs als sonderpädagogischer Förderort und die damit verbundene Einrichtung sonderpädagogischer Fördergruppen aus schulfachlicher Sicht (Anlage 2).                Die Anerkennung als sonderpädagogischer Förderort bedarf der Genehmigung durch die Bezirksregierung als oberer Schulaufsichtsbehörde.

 

Der Oberbürgermeister

In Vertretung

 

 

 

 

Thierhoff

Stadträtin

   

Anlagen:

Anlagen:

  • Antrag auf Anerkennung des Emschertal-Berufskollegs als sonderpädagogischer

     Förderort vom 21.10.2011 (Anlage 1)

  • Schulfachliche Stellungnahme der Bezirksregierung Arnsberg vom 03.11.2011 (Anlage 2)

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Anlage 1 - Antrag auf Anerkennung des Emschertal-Berufskollegs als sonderpäd. Förderort vom 21.10.2011 (513 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich Anlage 2 - Schulfachliche Stellungnahme der Bezirksregierung Arnsberg vom 03.11.2011 (35 KB)