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Vorlage - 2011/0763  

Betreff: Städtischer Zuschuss zu Maßnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit
Status:öffentlichVorlage-Art:öffentliche Beschlussvorlage
Verfasser:Frau Neweling 02325/968924
Federführend:FB 42 - Kinder-Jugend-Familie Bearbeiter/-in: Sukowski, Ivonne
Beratungsfolge:
Jugendhilfeausschuss Entscheidung
30.11.2011 
des Jugendhilfeausschusses beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

Der Jugendhilfeausschuss beschließt, den von der AWO bisher nicht beanspruchten Zuschuss im Haushaltsjahr 2011 an die Gesellschaft freie Sozialarbeit e.V. und an die Jungendkunstschule Wanne-Eickel e.V. auszuzahlen.

 

Ursprünglich veranschlagte Mittel für die

Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Ruhr-Mitte in 2011:          

                                                                                                                   10.220,00 Euro

 

Nicht verausgabte Mittel  für die                                                      

Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Ruhr-Mitte in 2011:                                       6.813,33 Euro

 

 

Vorgeschlagene Verteilung:

 

Gesellschaft freie Sozialarbeit e.V.

 

Beratungsstelle für arbeitslose Jugendliche

(2 hauptamtliche pädagogische Mitarbeiter)

Personal- und Sachkostenzuschuss,

                                                                                                 Zusätzlich:      3.406,66 Euro

 

Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Ruhr-Mitte

 

Beratungsstelle für arbeitslose Jugendliche

(1 hauptamtlicher pädagogischer Mitarbeiter)

Personal- und Sachkostenzuschuss für 4 Monate

                                                                                                 Insgesamt:      3.406,66 Euro

 

Jugendkunstschule Wanne-Eickel e.V.

 

Kurs- und Projektangebote (Jugendwerkstatt)

(4 hauptamtliche Mitarbeiter)

Personal- und Sachkostenzuschuss

                                                                                                 Zusätzlich:        3.406,66 Euro

                                                                                                   

                                                    

Die Zuschüsse werden vorbehaltlich der analogen Bewilligung für den jeweiligen Träger durch das Landesjugendamt und der Vorlage der Verwendungsnachweise 2010 nach Abruf gewährt.

 

 

Sachverhalt:

Sachverhalt:

    

Die im Beschlussvorschlag aufgeführten Träger führen wie in den Vorjahren erfolgreich Maßnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit durch.

 

Die städt. Zuschüsse sind als Ergänzungs- bzw. Spitzenfinanzierung von Kosten, die nicht durch das entsprechende andere Finanzierungen/Förderungen gedeckt sind, anzusehen.

 

Ursprünglich veranschlagte Mittel in 2011 gem. 2. Herner Kinder- und Jugendförderplan, Fortschreibung 2010 - 2014:

 

GFS e.V.: 15.330,00 €

JKS e.V.:  25.550,00 €

AWO:       10.220,00 €

 

Durch die Zuschüsse soll weiterhin die Existenz jeweils einer Beratungsstelle in Alt-Herne und Alt-Wanne-Eickel sowie einer Jugendwerkstatt im gesamten Stadtgebiet gesichert werden.

 

Die Arbeiterwohlfahrt hat die Stelle in Ihrer Beratungseinrichtung allerdings nur zum Teil besetzen können (insgesamt nur 4 von 12 Monaten), von daher reduziert sich auch die Notwendigkeit zur Kofinanzierung der Personalstelle.

 

Die Gesellschaft freie Sozialarbeit e.V. und die Jugendkunstschule Wanne-Eickel e.V. haben bereits Anfang 2011 mitgeteilt, dass die Kosten der Maßnahmen insgesamt gestiegen sind und damit die Höhe der ungedeckten Kosten steigt.

 

Zudem sind beide Träger im Rahmen des Programms JUGEND STÄRKEN mit besonderen Aufgaben betraut, die einen erhöhten und nicht finanzierten Personaleinsatz verursachen:

  • Die Träger bieten im monatlichen Wechsel einen telefonischen und persönlichen Service im Rahmen des eingeführten Service „Zukunftstelefon“ an, der allen Jugendlichen, Eltern und Multiplikatoren zur Verfügung steht.
  • Sie beteiligen sich an der Erstellung eines Maßnahmekatalogs „Jugendberufshilfe“ für Herne.
  • Sie arbeiten aktiv und regelmäßig im Arbeitskreis der Fachkräfte mit, in dem weitere Abstimmungen an den Schnittstellen des Übergangs „Schule-Beruf“ und die Schaffung von Strukturen in der Zusammenarbeit z.B. mit dem Jobcenter erarbeitet werden.
  • Die GFS hat weitere ungedeckte Kosten durch die zusätzliche Einrichtung von Notschlafstellen.
  • Die JKS hat im Bereich der Jugendwerkstatt eine 100 %-ige Auslastung, die einen erhöhten Material- und Personalaufwand verursacht.

 

Haushaltsmittel sind in der Kostenstelle 36.02.05.0000 vorgesehen.

 

Die Verwaltung des Fachbereiches Kinder-Jugend-Familie bittet um Zustimmung.

 

Der Oberbürgermeister

In Vertretung

 

 

 

Gudrun Thierhoff