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Vorlage - 2012/0280  

Betreff: Neustrukturierung der Dezernate der Stadt Herne
Status:öffentlichVorlage-Art:öffentliche Beschlussvorlage
Verfasser:Herr Harbott
Federführend:FB 12 - Personal und Zentraler Service Bearbeiter/-in: Obermeier, Susanne
Beratungsfolge:
Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung
26.06.2012 
des Haupt- und Finanzausschusses beschlossen   
Rat der Stadt Entscheidung
03.07.2012 
des Rates der Stadt beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

Im nächsten Jahr scheiden zum 30.04.2013 Herr Stadtdirektor Peter Bornfelder und zum 30.09.2013 Herr Stadtrat Meinolf Nowak aus dem Dienst der Stadt Herne aus.

 

Im Rahmen der Nachbesetzung der Dezernentenfunktionen wird die Dezernatsverteilung, wie nachfolgend erläutert, neu strukturiert.

 


Sachverhalt:

 

Die Neubesetzung der o. g. Dezernentenfunktionen bietet die Möglichkeit, die Aufgabenverteilung zu analysieren und unter Berücksichtigung der veränderten Anforderungen an eine moderne Verwaltung  ggf. neu zu strukturieren.

 

Im Rahmen einer kontinuierlichen Aufgabenwahrnehmung sind die beiden Funktionen zeitnah zur Wiederbesetzung auszuschreiben. Als Grundlage für die Stellenausschreibung und auch zur Sicherung einer effektiven Aufgabenwahrnehmung ist die zukünftige Dezernatsstruktur frühzeitig festzulegen. Als Ergebnis entsprechender Analysen bzw. zukunftsorientierter  Betrachtungen wird die nachfolgend dargestellte Aufgabenverteilung der Dezernate vorgeschlagen.

 

Wesentlich für die Neustrukturierung der Dezernate ist die Trennung der bisher im Dezernat II zusammengeführten Arbeitsschwerpunkte Recht/Justiz und Finanzen/Betriebswirtschaft.

 

Sachgerecht ist insbesondere eine Zusammenfassung der juristisch geprägten Bereiche im Dezernat IV. Dies betrifft neben den bisher schon dort verorteten Fachbereichen Öffentliche Ordnung und Feuerwehr die nunmehr beabsichtigte Zuordnung der Fachbereiche Recht und Bürgerdienste in einem Dezernat.

Eine solche Zusammenfassung entspricht auch den Empfehlungen der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) für diesen Bereich. Daraus ergibt sich schlüssig eine Besetzung der Dezernentenstelle mit einem Juristen mit der Befähigung zum höheren Richteramt.

 

Folgerichtig soll das Dezernat II unter Berücksichtigung der haushaltswirtschaftlichen Herausforderungen an die Stadt Herne zukünftig rein finanzwirtschaftlich ausgerichtet werden. Neben den Fachbereichen 21-Finanzen und 22-Stadtentwicklung und Liegenschaften wird dem Dezernat des Kämmerers das Gebäudemanagement Herne zugeordnet.

 

Die Zuordnung des GMH zum Finanzdezernat ist überzeugend, da der Verantwortungsbereich des GMH einen wesentlichen Teil des kommunalen Eigenkapitals und damit der kommunalen Finanzsteuerung abbildet. Darüber hinaus ergibt sich eine enge Bindung an das Dezernat im Bereich der Beteiligungssteuerung und des Gesamtabschlusses. Darüber hinaus wird aus dem Dezernat (im Fachbereich 22) bereits die Rolle des Eigentümervertreters (Strategie, Konzeption, Bedarfsorientierung) in Bezug auf das im Haushalt bilanzierte Immobilienvermögen wahrgenommen. Im Finanzdezernat sind die immobilienpolitischen Leitziele einschließlich der Entwicklung der Vermögensverwendung und Aktivierung als auch entsprechende Wirtschaftlichkeitsanalysen zu entwickeln.

 

Aufgrund der weiterhin herausragenden Bedeutung der kommunalen Haushaltswirtschaft in den kommenden Jahren und der damit verbundenen Weichenstellungen für die Gesamtverwaltung erscheint es organisatorisch geboten, die Funktion des allgemeinen Vertreters des Oberbürgermeisters gem. § 68 GO an die Funktion des Kämmerers zu binden.

 

Die Abteilung Sport ist zurzeit im Fachbereich öffentliche Ordnung und Sport  dem Dezernat IV zugeordnet und wechselt im Rahmen der Neustrukturierung zum Dezernat V in den Bereich Stadtgrün. Mit der Zuordnung der Abteilung Sport in den Fachbereich 55 können Schnittstellen abgebaut werden, sodass es zu effektiveren Verwaltungsabläufen kommen wird. Im Rahmen des Gutachtens der Wibera zur Neustrukturierung des Sport- und Freizeitbereichs der Stadt Herne aus Dezember 2011 wurden verwaltungsinterne Optimierungen angekündigt. Durch die Zusammenführung von Sport und Sportflächenunterhaltung können wesentliche Aspekte einer wirtschaftlichen Aufgabenwahrnehmung vorangetrieben werden.

 

Insbesondere die Zusammenarbeit bei der operativen Durchführung der Pflege und Instandhaltung der Außenanlagen wird noch weiter optimiert.

 

 

 

 

 

Schiereck

Oberbürgermeister


Anlagen: