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Vorlage - 2012/0652  

Betreff: Zuschüsse an die Verbände der freien Wohlfahrtspflege
Status:öffentlichVorlage-Art:öffentliche Beschlussvorlage
Verfasser:Winkler, Klaus
Federführend:FB 43 - Gesundheitsmanagement Bearbeiter/-in: Sowe, Simone
Beratungsfolge:
Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Familie Entscheidung
22.11.2012 
des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Familie beschlossen   

Finanzielle Auswirkungen
Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

Finanzielle Auswirkungen: Ausgaben/Einnahmen in €:

 

Finanzielle Auswirkungen in €

           Teilergebnisplan (konsumtiv)

Produkt

Kontengruppe

Ertrag/Aufwand (-)

Nr.:41.01

Bez.: Gesundheitsförderung

Nr.:15

Bez.: Transferaufwendungen

6.275,00 €

 

Teilfinanzplan (investiv)

Maßnahme

Kontengruppe

Einzahlung/Auszahlung (-)

Nr.:

Bez.:

Nr.:

Bez.:

 

 

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

 

Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Familie beschließt, den nachfolgend aufgeführten Verbänden und Gruppierungen der freien Wohlfahrtsverbände für die Projektförderung im Gesundheitsbereich für das Jahr 2012 den Restbetrag der beantragten Zuschüsse zu gewähren.

 

 

Sachverhalt:

Sachverhalt:

 

Die Stadt Herne gewährt den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege zur Förderung der Projekte im Gesundheitsbereich jährlich Zuschüsse.

 

Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Familie hat in der Sitzung am 12.06.2012 beschlossen, den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege zunächst einen Zuschuss in Höhe von 75 % der beantragten Beträge zu gewähren.

 

Für die Auszahlung der Restbeträge gilt zunächst die erste Bewirtschaftungsverfügung des Kämmerers vom 14.12.2011, in der die Haushaltsansätze nur zu 75 % freigegeben sind. Eine 100 %ige Auszahlung der beantragten Zuschüsse kann jedoch erfolgen, da durch Einsparung eines Zuschusses im Gesundheitsbereich (Krisendienst Marienhospital 20.500,00 €) die Haushaltskürzung von 5 % kompensiert werden kann.

 

Die Verwaltung bittet, für das Jahr 2012 den vorgenannten Beschluss zu fassen und die Restsumme der beantragten Zuschussbeträge zu 100 % zu gewähren.

 

Die beigefügte Aufstellung gibt eine Übersicht über die vorliegenden Anträge, die vorgesehenen Projekte, die Höhe der Zuschüsse aus der Abschlagszahlung 2012 und den Vorschlag der Verwaltung über die Höhe der Restzahlung für das Jahr 2012.

 

Bei folgenden Finanzpositionen sind im Rahmen der Zuschussgewährung für Gesundheitsprojekte im Jahre 2012 Haushaltsmittel für folgende Projekte veranschlagt:                                                                                   

Finanzposition:  41.01.01                            Zuschüsse Wohlfahrtsverbände              14.000,00 €             

Finanzposition:  41.01.01                            Zuschuss Nachbarn e. V,.                              6.500,00 €               

Finanzposition:  41.01.01                            Zuschuss Mietzahlung

                                                                      Nachbarn e. V. zu 100 %                              4.600,00 €        

 

Die in Höhe von insgesamt 25.100,00 € zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel werden zur Förderung folgender Projekte vorgeschlagen, wobei die aufgrund des Beschlusses des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Familie vom 12.06.2012 bereits ausgezahlten 75 %  der Zuschüsse angerechnet werden.

 

Antragsteller/Zweck

Antrags

summe

Bewilligung

100 %

bereits ausgezahlt

75 %

Rest-

Betrag

25 %

 

 

Projekt 1:

DRK Wanne-Eickel

Gerontopsychiatrische Begegnungsstätte

 

12.078,60 €

  9.350,00 €

7.012,50 €

 

2.337,50 €

Projekt 2:

Sozialdienst kath. Frauen Wanne-Eickel

Gruppenarbeit/Treffpunkte

 

2.000,00 €

  2.000,00 €

1.500,00  €

  500,00 €,

Projekt 3:

Diak.Werk/Suchtberatung

- Durchführung von bildungs-                   

  orientierten Maßnahmen

2.650,00 €

  2.650,00 €

1.987,50 €

  662,50 €

 

 

16.728,60 €

14.000,00 €

10.500,00€

3.500,00 €                  

 

Projekt 1:

 

Die gerontopsychiatrische Begegnungsstätte besteht aus folgenden Angeboten:

 

-  Gerontopsychiatische Begegnungsstätte                                                        donnerstags

 

-  sog. Intensivgruppe: Vor- und Nachbereitung                                           montags

   der Begegnungsstätte             

 

-  Ergänzung: Warmwassergymnastik                                                        dienstags

 

Die Begegnungsstättenarbeit wird überwiegend von ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen betreut und seit Jahren erfolgreich durchgeführt. Der Erfolg besteht darin, ältere Menschen aus ihrer Isolation bzw. Vereinsamung zu holen und ihnen Lebensfreude und Aufmunterung zu vermitteln.

 

 

Projekt 2:

 

Der SkF (Sozialdienst katholischer Frauen) führt folgende Projekte durch:

 

a)      Im SkF-Treffen kommen alle 2 bis 3 Wochen ca. 12 Personen für 2 bis 3 Stunden zusammen. Zwei Fachkräfte begleiten die Gruppe, die vorwiegend aus psychisch Kranken und geistig und körperlich behinderten Menschen besteht. Den Gruppenmitgliedern stehen nur geringe finanzielle Mittel zur Verfügung. Jährlich finden u. a. ein Tagesausflug und eine 5-tägige Ferienfreizeit statt.

 

b)      Seit 2009 trifft sich in 4-wöchigen Abstand eine Männergruppe, die aus max. 7 Personen besteht. Diese Gruppe wird von einer Fachkraft betreut. Die Männer sind überwiegend alleinstehend und verfügen über wenig soziale Kontakte.

 

Beide Gruppen stärken Selbstwertgefühl und Eigenständigkeit sowie die Kompetenz der Teilnehmer/-innen und tragen zu deren gesellschaftlicher Integration bei.

 

 

Projekt 3:

 

Die Suchtberatung der Diakonie beabsichtigt, 2 Bildungsmaßnahmen für Suchtkranke und deren Familien zu folgendem Thema durchzuführen:

 

                            „Umgang mit Konflikten in Gruppen, Partnerschaften und Familien“.

 

Die Veranstaltungen sollen an 2 Abenden in der Zeit von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr stattfinden und von der bisherigen Referentin durchgeführt werden, der es ausgezeichnet gelang, die Teilnehmer/-innen in ihre Ausführungen einzubeziehen, so dass die Auseinandersetzung mit der Thematik auf einer persönlichen und realistischen Ebene erfolgen konnte.

 

 


 

Antrag Zuschuss Nachbarn e. V.

 

 

Antragszweck

Antragssumme

Bewilligung 100 %

bereits ausgezahlt 75 %

Restbetrag

25 %

Nachbarn e. V.

Freizeitgestaltung / Soziale Kontakte

6.500,00 €

6.500,00 €

4.875,00 €

1.625,00 €

 

 

Kontakt- und Begegnungsstätte der Nachbarn e. V.

 

Mit der beantragten Förderungssumme kann der Nachbarn e. V. ein angemessenes und bedarfsgerechtes Angebot für psychisch Kranke sicherstellen. Dieses von den Nachbarn vorgehaltene niedrigschwellige Angebot ist von großer Wichtigkeit für die Herner Gemeindepsychiatrie.

 

Antrag Mietzuschuss Nachbarn e. V.

 

 

Antragszweck

Antragssumme

Bewilligung

100 %

bereits ausge-

zahlt 75 %

Restbetrag

25 %

Mietzahlung

Plutostraße

4.600,00 €

4.600,00 €

3.450,00 €

1.150,00 €

 

 

Der Verein Nachbarn e. V. kann aus eigener Kraft die Mietzahlungen nicht aufbringen. Seit der Existenz des Vereins werden die Mietzahlungen von der Stadt Herne getragen.

 

Auf der Grundlage des Beschlusses des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Familie vom 12.06.2012 und dementsprechender Anrechnung der bereits ausgezahlten 75 % der beantragten Beträge setzen sich die Zuschussbeträge wie folgt zusammen:

 

 

Finanzposition 41.01.01                            Zuschüsse Wohlfahrtsverbände                            3.500,00 €

Finanzposition 41.01.01                            Zuschuss Nachbarn e. V.                                          1.625,00 €

Finanzposition 41.01.01                            Zuschuss Mietzahlung Nachbarn e. V.              1.150,00 €

                                                                                                                                                          6.275,00 €

 

 

Die Verwaltung bittet, für das Jahr 2012 den vorgenannten Beschluss zu fassen und die Restsummen der bewilligten Gesamtzuschussbeträge zu gewähren.

 

 

Der Oberbürgermeister

 

in Vertretung

 

 

 

 

Meinolf Nowak

 


Anlagen: