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Vorlage - 2013/0259  

Betreff: Integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Herne - Sachstandbericht
Status:öffentlichVorlage-Art:Berichtsvorlage
Verfasser:Herr Heidenreich Tel. 3013
Federführend:FB 51 - Umwelt und Stadtplanung Bearbeiter/-in: Fortnagel, Bettina
Beratungsfolge:
Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung Vorberatung
30.04.2013 
des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung zur Kenntnis genommen   
Ausschuss für Umweltschutz Vorberatung
08.05.2013 
des Ausschusses für Umweltschutz zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Der Ausschuss für Umweltschutz und der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung haben in ihren Sitzungen am 25.01.2012 und 21.02.2012 die Verwaltung beauftragt, Fördermittel für die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) einzuwerben.

 

In Folge dessen konnte nach Bewilligung der Fördermittel und anschließendem Ausschreibungsverfahren im August 2012 das mit der Erarbeitung von kommunalen Klimaschutzkonzepten erfahrene Ingenieurbüro GERTEC, Essen beauftragt werden.

 

Seitdem wurde durch das Büro im Rahmen einer umfangreichen Bestandsaufnahme die bisherigen klimarelevanten Aktivitäten aufgenommen und die CO2-Bilanz anhand neuerer Daten aktualisiert. Im Rahmen der Aktualisierung der Daten wurden neue spezifische lokale Daten in das Berechnungstool eingepflegt. Mit Hilfe dieser Daten konnten zudem die Datengrundlage für die Jahre 1990 bis 2011 von einer teilweisen bundesweiten Datengrundlage auf eine lokal spezifische Datengrundlage präzisiert werden. Als Ergebnis daraus folgt, dass die CO2-Reduzierung pro Kopf mit 6,9% geringer ausfällt als in der ersten CO2-Bilanz, aber jetzt jedoch präziser ist. Der absolute Wert von 6,72 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr ist besser als der Durchschnitt der deutschen Städte. Städte ähnlicher Größe weisen Werte zwischen 9 und 13 Tonnen pro Einwohner auf.

 

Auf der Grundlage zahlreicher Gespräche mit relevanten Akteuren und Institutionen wurden darüber hinaus in Form erster Überlegungen mögliche Themenfelder und Maßnahmen für eine CO2-Minderung identifiziert.

 

Der vorliegende Zwischenbericht gibt insofern den erreichten Arbeitsstand wieder und dient vorrangig - neben der aus fördertechnischer Sicht erforderlichen Dokumentation gegenüber dem BMU - als zusammenfassende Informationsgrundlage für den weiteren Erarbeitungsprozess.

 

Im Rahmen des weiteren Erarbeitungsprozesses sind vor der Sommerpause die Durchführung mehrerer themenspezifischer Workshops sowie eine Beteiligung am Herner Umwelttag geplant.

 

In den kommenden Monaten sollen potenzielle Maßnahmen weiter spezifiziert und deren Beitrag zu einer CO2-Minderung quantifiziert werden. Der bis zum Herbst des Jahres zu fertigende Schlussbericht wird den bürgerschaftlichen Gremien vorgelegt und dient – einen entsprechenden Beschluss des Rates vorausgesetzt – als Grundlage für die Förderung weitergehender klimaschutzrelevanter Aktivitäten der Stadt.

 

 

 

Der Oberbürgermeister

In Vertretung

 

 

 

Friedrichs

(Stadtrat)


Anlagen:

Zwischenbericht zum integrierten Klimaschutzkonzept für die Stadt Herne

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Zwischenbericht_Herne_2013_04_16 (1219 KB)