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Vorlage - 2013/0509  

Betreff: Realschule an der Burg, Burgstraße 71, 44651 Herne (Stadtbezirk Eickel)
hier: Umwandlung in eine gebundene Ganztagsschule und Neufestle-gung der Zügigkeit
Status:öffentlichVorlage-Art:öffentliche Beschlussvorlage
Verfasser:Schöbel, Ellen
Federführend:FB 31 - Schule und Weiterbildung Bearbeiter/-in: Gnörk, Markus
Beratungsfolge:
Schulausschuss Vorberatung
12.09.2013 
des Schulausschusses beschlossen   
Integrationsrat Vorberatung
Bezirksvertretung Eickel Vorberatung
28.11.2013 
der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Eickel beschlossen   
Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung
03.12.2013 
des Haupt- und Finanzausschusses beschlossen   
Rat der Stadt Entscheidung
10.12.2013 
des Rates der Stadt beschlossen   

Finanzielle Auswirkungen
Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

Finanzielle Auswirkungen: Ausgaben/Einnahmen in €:

 

Finanzielle Auswirkungen in €

 

Teilergebnisplan (konsumtiv)

Produkt

Kontengruppe

Ertrag/ Aufwand (-)

Nr.     2103

Bez.:

Bereitstellung von Realschulen

 

Nr.      Bez.:

Nr. 11 Personalaufwendungen

Nr. 13 Aufwendungen für sonstige Sach- und Dienstleistungen

Nr. 14 Bilanzielle Abschreibungen

 

 

2014: -1.800   ab 2015:  -4.000

2014: -3.975   ab 2015: -9.450

 

2014:   -3.729 €     2015: -11.812 €

2016: -12.937 €     2017: -13.375 €

 

 

Teilfinanzplan (investiv)

Maßnahme

Kontengruppe

Einzahlung/Auszahlung (-)

Nr. 7210321

Bez.:
Realschule a. d. Burg -
gebundener Ganztag

 

Nr.    Bez.:.

Nr. 9 Auszahlung für den Erwerb von beweglichem Anlage-vermögen

Nr. 8 Auszahlung für Baumaß-nahmen

 

2014:       - 20.000 €
2015:       - 75.000€

2016:      - 10.000€

Gesamt: - 105.000€

2014:          - 5.000€

2015:      - 100.000€

2016:        - 10.000 €

2017         - 35.000€

Gesamt: - 150.000€

 


Beschlussvorschlag:

 

Der Rat der Stadt beschließt gemäß § 81 Abs. 2 Satz 1 Schulgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (SchulG) vom 15. Februar 2005 (GV. NRW S. 102), zuletzt geändert durch Gesetz vom 13. November 2012 (GV. NRW S. 514):

 

  1. Die Realschule an der Burg wird gemäß § 9 Abs. 1 SchulG zum Schuljahr 2014/2015
    01.08.2014 jahrgangsweise aufbauend und beginnend mit der Klasse 5 in eine gebundene  Ganztagsschule umgewandelt.

 

  1. Der Aufnahmerahmen für die Realschule an der Burg wird ab dem Schuljahr 2014/2015 auf 3 Parallelklassen pro Jahrgang (§ 46 Abs. 1 SchulG) neu festgelegt. Sollte sich im Rahmen des Anmeldeverfahrens eine darüber hinausgehende Zügigkeit ergeben, ist der Aufnahmerahmen unter Berücksichtigung in der Nähe liegender vorhandener Raumkapazitäten erneut zu prüfen.

 

  1. Die erforderlichen Haushaltsmittel werden im Rahmen der Haushaltsplanung bereitgestellt.

 

 


Sachverhalt:

    

Land und Kommune haben es sich zum Ziel gesetzt, Ganztagsschulen und Ganztagsangebote sukzessive weiter auszubauen. Hierdurch sollen Kindern mehr Bildungschancen eröffnet und Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert werden. Der Ausbau des Ganztags soll in den kommenden Jahren bedarfsgerecht fortgesetzt werden. Diese Zielsetzung folgt dem vom Rat der Stadt beschlossenen Leitbild Bildung „Lernen! in Herne“ und ist Gegenstand der weitergehenden konkretisierenden Handlungsziele.

 

In den im Vorfeld der aktuellen Schulentwicklungsplanung vom Schulausschuss beschlossenen Grundsätzen zur Weiterentwicklung der Herner Schulstruktur heißt es u. a.:

 

„Ganztagsschulen bieten durch ein größeres Zeitfenster Raum für eine andere Kultur des Lernens mit zusätzlichen Bildungs- und Freizeitangeboten. Sie sind ein ganztägiger Lern- und Lebensort, an dem Schülerinnen und Schüler ihre Potenziale entfalten können. Der Ausbau gebundener Ganztagsangebote wird daher angestrebt.“

 

Der am 06.06.2013 in den Schulausschuss des Rates der Stadt eingebrachte Entwurf des Schulentwicklungsplanes 2012 -2018 Sekundarstufe I und II führt zur Situation der Ganztagsschulen in Herne aus:

 

Der Anteil der Herner Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I, der im (erweiterten) gebundenen Ganztag unterrichtet wird, ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Er beträgt im Schuljahr 2012/2013 insgesamt 49,6 Prozent. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass sich die Realschulen Sodingen und Crange sowie das Gymnasium Wanne noch in der Aufbauphase befinden. Gleichzeitig gehen jedoch Kapazitäten mit dem Auslaufen der Hauptschulen Gustav-Adolf und Melanchthon verloren. Die aktuelle Situation in den einzelnen Stadtbezirken wurde eingangs beschrieben. Danach lassen sich Handlungsbedarfe erkennen. In seinen Grundsätzen zur Weiterentwicklung der Herner Schulstruktur hat sich der Schulausschuss des Rates der Stadt zum weiteren Ausbau gebundener Ganztagsangebote bekannt.

 

Der Stadtbezirk Eickel wird mit der auslaufenden Gustav-Adolf-Hauptschule sein letztes gebundenes Ganztagsangebot verlieren. Schülerinnen und Schüler, die ein entsprechendes Angebot wünschen, müssen seit dem Schuljahr 2011/2012 eine Schule in einem anderen Stadtbezirk wählen. Im Stadtbezirk Eickel besteht aktuell ein schulisches Aufnahmeangebot aus Realschule und Gymnasium; beide in Halbtagsform geführt. Eine pädagogische Übermittagsbetreuung wird angeboten. Der Stadtbezirk verfügt als einziger über kein Gesamtschulangebot vor Ort. Die Schülerinnen und Schüler wählen die Gesamtschulen Wanne-Eickel (Stadtbezirk Wanne) und Erich-Fried (Stadtbezirk Herne-Mitte) an.

 

Nach eingehender Diskussion in der Lehrerschaft hat die Schulkonferenz der Realschule an der Burg am 21.02.2013 den Beschluss gefasst, die Einführung des gebundenen Ganztagsbetriebes – beginnend und aufbauend mit dem Schuljahr 2014/2015 – zu beantragen. Aufgrund der positiven Erfahrungen bei der bereits jetzt praktizierten pädagogischen Übermittagsbetreuung, der vielfältigen Bemühungen zur Lernförderung sowie der steigenden Nachfrage von Eltern, deren Kinder in der Grundschule zunehmend den Ganztag besuchen, sieht die Schule im gebundenen Ganztag die Möglichkeit zur Weiterentwicklung zu einem ganztägigen Lern- und Lebensort.

 

 

Folgende Handlungsempfehlung wird im SEP-Entwurf formuliert:

 

Der Antrag der Schulkonferenz der Realschule an der Burg auf Einführung des gebundenen Ganztagsbetriebes – beginnend und aufbauend mit dem Schuljahr 2014/2015 – wird im Kontext der Weiterentwicklung der Herner Schulstruktur positiv bewertet und unterstützt.

 

Als Grundlage einer abschließenden Entscheidungsfindung sind

                  ein ausführliches pädagogisches Ganztagskonzept, welches insbesondere die Förderangebote, die pädagogischen Schwerpunkte sowie die Verankerung der Ganztagsschule im Stadtteil / im Stadtbezirk darstellt,

                   eine Planung zur Organisation der Mittagsverpflegung,

                   ein Raumnutzungskonzept,

                   ein Einrichtungs- und Ausstattungskonzept sowie

                   eine Finanzierungsplanung

zu erarbeiten.

 

 

Antrag der Schulkonferenz aus 2/2013

 

Vor dem Hintergrund der bestehenden erfolgreichen pädagogischen Übermittagsbetreuung (positive Erfahrungen bei der Lernförderung, stetig steigende Anmeldezahlen seit Einführung im Schuljahr 2008/2009) entschloss sich das Lehrerkollegium im 1. Halbjahr 2012/2013, einen Antrag an die Schulkonferenz zu stellen, den „Gebundenen Ganztag“ einzuführen. Die Realschule an der Burg begründet ihren Antrag (s. Anlage 1) wie folgt:

 

Die Lehrerinnen und Lehrer der Realschule an der Burg möchten mit ihrem Ganztagskonzept die Zukunftschancen für die Kinder und Jugendlichen in Herne verbessern, indem wir ihnen mehr Bildungschancen bieten.

 

Die Arbeitslosenquote in Herne, die SGB II-Quote im Einzugsgebiet der Schule, die Anzahl der Schülerinnen und Schüler mit besonderen Maßnahmen der Jugendhilfe sowie die Anzahl der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund (zurzeit ca. 40% an der Realschule an der Burg) führen unweigerlich zu Situationen in Familien, in denen erhebliche Lernprobleme entstehen. Benachteiligte Kinder benötigen Lernhilfen.

 

Die Schulgemeinde der Realschule an der Burg möchte die Schule als Ort des gemeinsamen Lebens und Lernens bewusst miteinander gestalten. Fachliche, soziale, sprachliche, mediale und methodische Kompetenzen sollen durch Prozesse des Forderns, Förderns und Begleitens stufenweise aufgebaut und erweitert werden. Unsere Schule soll ein ganztägiger Lern- und Lebensort sein, an dem Schülerinnen und Schüler ihre jeweiligen Potenziale entfalten können, um damit ihre Zukunftschancen zu verbessern. Dies bedeutet nicht nur, ihnen Unterricht zu bieten. Arbeitsgemeinschaften, Förder- und Freizeitangebote, Bewegung, Spiel und Sport sowie kulturelle Angebote, die Zusammenarbeit der Schule mit der Jugendhilfe, Kultureinrichtungen, Sportvereinen und weiteren Partnern sind zentrale Grundlagen für die individuelle Förderung von Kindern.

 

 

Neufestlegung der Zügigkeit der Realschule an der Burg

 

Für die Realschule an der Burg gilt aktuell noch ein Aufnahmerahmen von 4 Zügen. Dieser wurde unter Berücksichtigung der räumlichen Situation durch Ratsbeschluss festgelegt. Aufgrund der rückläufigen Schülerzahlen wird die Schule aktuell als durchgehend 3-zügiges System geführt.

Um die Realschule an der Burg in eine gebundene Ganztagsschule umwandeln zu können, muss nach dem Rderl. des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 23.12.2010 u. a. die erforderliche Infrastruktur vom Schulträger bereitgestellt werden. Dazu gehören neben  Küche und Speiseraum auch Aufenthaltsräume für die Schüler und Schülerinnen. Nach dem ehemaligen Musterraumprogramm ist für den Ganztagsbereich einer 3-zügigen Realschule ein Raumbedarf von insgesamt 540 qm vorgesehen.

Damit kann im bestehenden Gebäude nur noch das Raumprogramm für eine 3-zügige Realschule realisiert werden. Die Realschule an der Burg ist aktuell bereits durchgehend 3-zügig. Laut Prognose des Entwurfs des Schulentwicklungsplanes 2012 -2018 Sekundarstufe I und II wird bis 2018 auch weiterhin mit einer 3-Zügigkeit gerechnet. Inwieweit die Umwandlung der Realschule an der Burg in eine gebundene Ganztagsschule diese Entwicklung nachhaltig beeinflussen wird, ist derzeit nicht abschließend zu beurteilen.

 

Sollte sich im Rahmen des Anmeldeverfahrens eine darüber hinausgehende Zügigkeit ergeben, ist der Aufnahmerahmen unter Berücksichtigung vorhandener nahegelegener Raumkapazitäten erneut zu prüfen. Als Anlage 2 ist die Raumplanung für eine 3-zügige Realschule an der Burg mit Ganztag beigefügt.

 

 

Beschlüsse der Schulkonferenz

 

Die erforderlichen Schulkonferenzbeschlüsse für die Umwandlung in eine gebundene Ganztagsschule sowie für die Änderung der Zügigkeit liegen vor (s. Anlage 3).

 

 

Pädagogisches Ganztagskonzept

 

Das Pädagogische Ganztagskonzept der Realschule an der Burg (s. Anlage 1) enthält eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Angebote, die Anknüpfungspunkte für die Entwicklung des stufenweisen Aufbaus des Ganztags sind. Bereits jetzt sind zahlreiche außerschulische Partner im Stadtbezirk und darüber hinaus in die Gestaltung des Schullebens der Realschule an der Burg eingebunden. Die Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Ruhr-Mitte, Herne gestaltet seit 2009 zusammen mit der Schule ein umfangreiches ganzheitliches und nachhaltiges Übermittagsangebot zur Förderung der schulischen Leistungen (s. Anlage zum Pädagogischen Ganztagskonzept). Die Realschule an der Burg beabsichtigt, die Gestaltung des Ganztags zusammen mit der Arbeiterwohlfahrt fortzuführen.

 

Die genaue Ausgestaltung des Ganztags soll durch die Steuergruppe der Realschule an der Burg erfolgen. Ziffer 5.1 des Konzepts beschreibt ein Modellbeispiel für einen Tagesablauf im Ganztag.

 

Die zukünftige Mittagsverpflegung, die für die Raumnutzungs- und Einrichtungsplanung von wesentlicher Bedeutung ist, wird in Ziffer 5.2 näher ausgeführt. Wesentliche Eckpunkte sind:

 

         Das vorhandene Verpflegungskonzept der Realschule an der Burg soll weiterentwickelt werden.

 

         Die Schülerfirma als projektorientierter Unterrichtsansatz ermöglicht es, ein dauerhaft sicheres Angebot von Zwischenmahlzeiten zu gewährleisten. Dies gilt für die Pausen im Vormittagsunterricht und die Mittagspause.

 

         Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit zur Teilnahme an einer warmen Mittagsmahlzeit an einzelnen Wochentagen. Die Erfahrungen der letzten Schuljahre haben gezeigt, dass mit steigender Attraktivität des Mittagessens (Vielfalt, kindgerechtes Angebot) die Anzahl der Kinder, die verbindlich am Mittagessen angemeldet werden, stetig steigt. Danach wird für die nächsten Schuljahre mit einer wachsenden Anzahl an Schülerinnen und Schülern gerechnet, die am warmen Mittagessen teilnehmen (geschätzte Gesamtzahl bei 6 Ganztagsjahrgängen: ca. 200 Essen).

 

         Das Mittagessen soll zukünftig über verschiedene Verpflegungssysteme (Mischform) bereitgestellt und in Büffetform angeboten werden. Dabei sollen einzelne Elemente der Mahlzeiten von Portioniererinnen ausgegeben werden und andere in Selbstbedienung den „Bain Maries“ entnommen werden.

 

 

 

 

Raumnutzungs- , Einrichtungs- und Ausstattungskonzept sowie die Finanzierungs-planung

 

Investitionskosten für Einrichtung und Umbau

 

Der Schulträger hat die notwendigen Räume wie z. B. Schüleraufenthaltsräume für verschiedene Nutzungsmöglichkeiten sowie deren Einrichtung bereitzustellen. Den Schülerinnen und Schülern ist die Einnahme eines Mittagessens oder einer Mittagsimbisses zu ermöglichen.

 

2009 wurden für die Übermittag-Betreuung incl. der Ganztagsangebote an der Realschule an der Burg bereits eine Ausgabeküche mit Mensa sowie zwei Aufenthaltsräume (ca. 234 qm mit Kiosk) geschaffen und eingerichtet (Gesamtkosten rd. 103.710,-- €, davon 48.000 € Landesförderung aus dem 1000-Schulen-Programm). Im Rahmen des 3. Bauabschnitts der Brandschutzmaßnahmen an der Realschule an der Burg ist die Verlegung des Kiosks ins Erdgeschoss für 2013 geplant.

 

Für eine 3-zügige Realschule mit Ganztagsbetrieb sind nach dem ehemaligen Musterraumprogramm, das weiterhin analog angewendet werden soll, insgesamt 540 qm vorgesehen. Dieser Raumbedarf lässt sich an der Realschule an der Burg nur realisieren, wenn einige Umbaumaßnahmen durchgeführt und einzelne Räume umgenutzt werden. Die voraussichtlich steigenden Mittagessenzahlen (von z. Zt. 70 auf ca. 200 Mittagessen)  machen eine Erweiterung sowohl des Küchen- als auch des Mensabereichs mittelfristig erforderlich.


Folgende mit der Schule abgestimmten Umbau- und Umnutzungsmaßnahmen sind von 2014 bis 2017 geplant:

- Der Sanitätsraum wird in den bisherigen Kioskraum verlegt
- Ausgabeküche und Mensabereich werden um einen Teil des Flurbereichs
  und einen Aufenthaltsraum erweitert.
- Der danebenliegende Aufenthaltsraum erhält eine Verbindungstür zur Mensa.

- Der Kunstraum wird in den bisherigen 2. Technikraum, auf den künftig verzichtet
  wird, verlegt.
- Zusätzliche Aufenthaltsmöglichkeiten für den Ganztag werden im jetzigen Kunstraum,
einem Klassenraum auf gleicher Ebene sowie dem Streitschlichterraum geschaffen.

- Die Terrasse neben dem jetzigen Kunstraum, die 2011 wegen Undichtigkeit stillgelegt
  wurde, wird 2017 saniert und so eine weitere Aufenthaltsmöglichkeit im Freien geschaffen.
 

 

Maßnahme

Kosten €

HHJ

Baukosten Sanitätsraum (Folgemaßnahme der Brandschutzmaßnahme – Verlegung des Kiosks)

5.000

2014

Baukosten Erweiterung Ausgabeküche und Mensa

100.000

2015

Umbaukosten Bühne

10.000

2016

Baukosten Sanierung Terrasse

35.000

2017

Gesamt Baukosten (Sachkonto 78530000)

150.000

 

Einrichtung (Ergänzung der Ausstattung für Kiosk und weiterer Räume)

20.000

2014

Einrichtung (Ergänzung der Ausstattung für die Ausgabeküche, Mensa und weitere Räume und Geräte für Schulhof)

75.000

2015

Einrichtung (Ergänzung der Ausstattung weiterer Räume:: Pädagogisches Zentrum und Musikraum)

10.000

2016

Gesamt Einrichtungskosten (Sachkonto 78310000)

105.000

 

Gesamtkosten   

255.000

 

 

Die o. g. Maßnahmen sollen aus städtischen Mitteln finanziert werden. Die Bezirksregierung Arnsberg hat auf Anfrage mitgeteilt, dass ein Förderprogramm zum Ausbau von Ganztagsangeboten aktuell nicht in Aussicht gestellt werden kann.

 

Die Neuausstattung folgender Fachräume ist bereits in der Haushaltsplanung für die kommenden Jahre enthalten:

 

Maßnahme

Kosten €

HHJ

Fachraum Chemie          Baukosten und Einrichtung

156.300

2012*

Fachraum Biologie         Baukosten und Einrichtung

125.000

2014

Fachraum Physik           Baukosten und Einrichtung

125.000

2016

Fachraum Informatik      Baukosten und Einrichtung

29.000

2016

            *Anmerkung : Die Maßnahme wird in 2013 realisiert
 

 

Kosten des laufenden Betriebes (konsumtiv)

 

Schulsekretärin

Für die Mehrarbeit bei Ganztagsunterricht wurden laut der Konzeption der Stunden-bemessung in den Herner Schulsekretariaten zusätzliche Wochenstunden vereinbart. Die Personalkosten für die Schulsekretärin an der Realschule an der Burg werden sich nach Angaben der Personalverwaltung für 4 Wochenarbeitsstunden 2014 um rd. 1800 € und ab 2015 um rd. 4000 € erhöhen.

 

Portioniererin

Die Ausgabe des Mittagessens / Mittagsimbisses und weitere hauswirtschaftliche Tätigkeiten sollen durch Portioniererinnen erfolgen. Personalkosten werden voraussichtlich in Höhe von jährlich 9.000 €, in 2014 anteilig 3.750 € entstehen.

 

Schülerfahrkosten

Ganztagsangebote begründen gemäß § 9 Abs. 7 der Schülerfahrkostenverordnung keinen weitergehenden Anspruch auf Schülerfahrkosten als bis zur nächstgelegenen Schule der entsprechenden Schulform, unabhängig davon, ob diese Schule eine Halbtags- oder eine Ganztagsschule ist. Eine Erhöhung der Schülerfahrkosten durch die gebundene Ganztagsschule erfolgt daher nicht.

 

Lehr-und Unterrichtsmittel

Schulen mit gebundenem Ganztag erhalten im Rahmen der Zuweisung der Lehr- und Unterrichtsmittel einen Ganztagszuschlag in Höhe von 450 € jährlich, in 2014 anteilig 225 €.

 

Ganztagszuschlag

Das Land gewährt nach Maßgabe des Haushalts einen Ganztagszuschlag von zurzeit 20% der Grundstellenzahl nach der VO zu § 93 Abs. 2 SchulG.

 

 

Erreichbarkeit der nächsten Halbtagsschule

 

Eltern, die für ihr Kind eine Halbtagsrealschule wählen wollen, haben die Möglichkeit, ihr Kind an der Halbtagsrealschule Strünkede, Bismarckstr.41, 44629 Herne anzumelden. Die Realschule Strünkede ist wegen ihrer zentralen Lage (Nähe Busbahnhof und Bahnhof Herne) mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Der Schulweg ist aus allen Stadtbezirken zumutbar.

 

 

Regionale Abstimmung mit Nachbarstädten

 

Im Rahmen der regionalen Abstimmung wurden die Städte Bochum und Gelsenkirchen beteiligt. Laut Stellungnahmen vom 27.06.2013 / 02.07.2013 wurden keine Bedenken geltend gemacht.

 

 

Schulfachliche Beratung durch die Bezirksregierung Arnsberg

 

Per E-Mail vom 13.08.2013 stimmt die Bezirksregierung Arnsberg der beabsichtigten Umwandlung der Realschule an der Burg aus schulorganisatorischer und schulfachlicher Sicht zu.

 

 

Genehmigung

 

Der Beschluss über die Umwandlung der Realschule an der Burg in eine gebundene Ganztagsschule sowie die Änderung der Zügigkeit bedarf gemäß § 81 Abs. 2 SchulG der Genehmigung durch die Bezirksregierung Arnsberg als obere Schulaufsichtsbehörde.

 

 

Der Oberbürgermeister

In Vertretung

 

 

 

Thierhoff

Stadträtin

 

 

 

 

 

Anlagen:

  • Antrag der Realschule an der Burg mit Ganztagskonzept mit Anlagen
  • Raumplanung für eine 3 zügige Realschule an der Burg mit Ganztag
  • 2 Schulkonferenzbeschlüsse der Realschule an der Burg

 


Anlagen:

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Antrag und Begründung incl. Ganztagskonzept + Anlage zum Konzept (13328 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich Schulraumprogramm 3 Züge RS a.d.Burg Ganztag (615 KB)      
Anlage 3 3 öffentlich Schulkonferenzbeschlüsse 21.02.2013 u. 27.06.2013 (393 KB)